Schlammproblem

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Schlammproblem

Beitragvon simsi4 » 18.08.2013 - 15:23

Hallo Petrijünger
Ich habe in meiner Nähe ein super Karpfengewässer.
In diesem Gewässer sind Karpfen mit über 40 Pfund. Das Gewässer wird aber von keinen Fischern befischt, da es für lange Zeit als "leer gefischt " galt.
Mein Problem ist, dass in diesem Gewässer sehr viel Schlamm ist und alle Boilies mit der Selbsthak-Grundmontage untergehen.
Selbst Poupboilies funktionieren nicht.
Am Anfang habe ich die Karpfen alle mit Mais und Pose gefangen (leider nur bis 60cm).
Aber jetzt sind die Fische schon sehr misstrauisch gegenüber der Mais Posen-Kombi.
Die Fänge werden in letzter Zeit im schlechter und ich glaube ,dass es an dem sogenannten Lerneffekt der Fische liegt, dass sie nicht mehr auf Mais mit Pose beißen.
Deshalb, wollte ich fragen was ihr davon hält wenn ich die Boilies an die Pose hänge. Für andere Tipps wäre ich auch dankbar.
Danke schon im voraus für eure Antworten.

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Beitragvon andal » 18.08.2013 - 16:03

Gib mal bei youtube die Suchanfragen "Chris Yates" und "Redmirepool" ein. Dieser kleine See in England, flach, schlammig und gut verkrautet ist quasi die Keimzelle allen modernen Karpfenangelns. Gefischt wird dort natürlich auch seit eh und je.

Schau dir an, mit welchen simplen Gerätschaften der Mr. Yates dort zu Wege geht. Einfacher und effizienter geht es wirklich nicht!

Es muss absolut nicht immer mit schweren Bleien und Selbsthakmontagen sein. Das machen mittlerweile ja beinahe schon alle und wer alternativ vorgeht, der hat somit schon wieder einen Vorteil.
Angler neigen sehr stark dazu, dort mit Lösungen aufzuwarten, wo gar keine Probleme bestehen.

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Beitragvon simsi4 » 18.08.2013 - 16:28

@andal
Meinst du das, dass mit Schwimmer und Boilie geht?

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Beitragvon andal » 18.08.2013 - 16:50

Auch das funktioniert und es gibt auch aktuelles Bildmaterial dazu von Benni Gründer.

Aber muss es ums Verrecken ein Bolie sein? Nur weil das allgemein so propagiert wird, oder warum? Brot, Teig, Tiernahrung, Würmer... da gibt es jede Menge an Ködern, die ganz fein und direkt vor den Fischen platzieren kann. Fischen gehen eben, auf neudeutsch Stalking, und nicht nur eine Falle stellen. :idea:
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Beitragvon karpfengott24 » 19.08.2013 - 17:23

Herrlich Andal,ich bekomme mein schmunzeln nicht mehr weg...^^

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Beitragvon Johannes T. » 20.08.2013 - 21:26

Hi,
hast du auch einmal ein Tiroler Hölzel probiert?^^ Evtl klappt das auch.
Grüße und Petri
Johannes T.
=> fanatischer Anhänger der BC-Religion ;)

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Beitragvon simsi4 » 23.08.2013 - 17:05

Hi war jetzt leider im Urlaub und konnte die Beiträge nicht lesen.
Aber zu Andals Beitrag:
Ich hab schon mit alles mögliche gefischt Mais, Brot, Maden, Würmer, Banane, Gummibärchen, Kirschen, Teig.... (hab auf alles was gefangen bis auf Gummibärchen :) )
Aber den einzigen Köder denn ich noch nie wirklich ausprobiert habe sind Boilies.
Aus diesem Grund möchte ich Boilies mal ausprobieren.
Und vorne weg, ich fische noch nicht solange und fange auch gerne kleinere Fische, deswegen sind und werden auch hundertpro Boilies nie meine "Topköder" sein.
Und ich möchte den Karpfen auch keine Falle stellen mit Selbsthakmontage, Piepser & Co , sondern ich fische fast nur mit Schwimmer und Faulenzer(ganz einfach).
Aber ich würde noch gerne wissen wie du auf Brot fischt.
Mit Glaskugel als Schwimmbrot oder einfach mit Haken an der Hauptschnur oder Grund..... würde mich freuen wenn du antwortest.

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Beitragvon andal » 23.08.2013 - 17:36

Wenn ich mit Brot fische, dann immer mit ganz frischem Weißbrot, gerne auch Sabdwichscheiben.

Entweder die Kruste an der freien Leine, das geht auch mit Brotflocken. Die Brotflocken fische ich auch gerne an der Pose, oder mit einem Grundblei. Dazu die Krume ganz fest um den Hakenschenkel drücken, so dass sich um den Hakenbogen eine schöne Flocke bildet. Das hält viel besser und länger, als man glauben möchte.

Oder eben das frische Brot, ohne Kruste, zu einem feinen Teig verarbeiten. Dann steh es deiner Phantasie offen, was du reinmischen willst, oder ob du den Teig pur nimmst, was eigentlich völlig ausreichend ist.

Hast du schon Frolic probiert? Entweder drekt am Haar, oder als Teig mit konventionellen Montagen.
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Beitragvon simsi4 » 23.08.2013 - 18:02

Nein mit Frolic hab ichs leider noch nicht probiert aber ich könnts mal mit Katzentrockenfutter probieren sollte auch gehen oder?
Und zu oben:
Kann ich um das Brot oder Sandwich auch eine dünne Schnur einpaarmal rumdum wickeln damit es besser hält??

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Beitragvon andal » 23.08.2013 - 18:54

Frolic ist bewährt und das Katzenfutter schwimmt meistens.

Sicher kannst du das Brot anbinden, aber wozu? Das hält auch so. Brot ist von Haus aus kein Köder für eine ewig lange Präsentation; mehr was fürs gezielte Anfischen.

Und jetzt kommen wir zum springenden Punkt.

Wenn du dort die wirklich Großen packen willst, dann musst du zum Stalker werden. Die Fische ausspähen, wann sie wo fressen und dann erst zur Rute greifen. Wie ich schon sagte, auf Jagd gehen, keine Fallenstellerei betreiben! ;)
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Beitragvon karpfengott24 » 29.08.2013 - 18:47

andal hat geschrieben:..dann musst du zum Stalker werden...


Das heißt nicht irgendwelchen Ex-Perlen hinterherrennen... :D :D :D