Spro Playboy - Qualität ?

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Spro Playboy - Qualität ?

Beitragvon Der_Stichling » 05.08.2013 - 1:09

Hallo zusammen,

Heute die neuangeschafften Spro Playboy (dämlicher Name) gefischt und auch damit gefangen. Farbliche Gestaltung finde ich sehr gut, die Größen auch, ABER die Qualität macht mir doch Sorge.

Sie reißen sehr am Hakendurchstich ein und rutschen dann mit der Zeit von Haken herunter und bei gleich zwei Ködern riss die Schwanzflosse von der Wurzel ab (kam mir im Vorfeld schon recht dünn vor). Ich bin mir sicher, dass es keine (verschlafenen) Bisse waren, sondern andere (unbekannte) Umstände, die zum Abriss führten.

Haben diejenigen welchen unter Euch ähnliche Erfahrungen mit diesen Ködern gemacht und gibt es Alternativen besserer Qualität ? Ich weiss wohl, dass es auch "low action" Shads von Dreamtackle in dem Geschäft meiner Wahl gibt, allerdings finde ich die Farben von diesen nicht besonders gut, bzw. die Farben der Spro Köder besonders gut.

Eure Meinung ist gefragt ;)

MfG Stichling
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Beitragvon TeamEichsfeldAngler » 05.08.2013 - 8:01

Mit dem Shaker von Lunker City habe ich persönlich die besten Erfahrungen. Natürlich macht der aufgrund der größeren Schwanzschaufel mehr Spektakel unter Wasser.
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Beitragvon Gerd » 05.08.2013 - 8:09

Schau Dir mal den Slim Jim von Iron Claw an, der ist ähnlich , allerdings recht haltbar. Auch von Nories gibt es einen ähnlichen Köder, der SpoonTail Shad. Der ist allerdings schweineteuer. Das Ausreißen der Köder am Kopf kannst Du eindämmen, wenn Du die Köder vor dem montieren abtrocknest und das überschüssige 'Öl' entfernst.
Hätte ich einen Weinberg, ich würde ihn 'Hang zum Alkohol' nennen

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Beitragvon Der_Stichling » 05.08.2013 - 16:13

Erstmal Danke für die Tipps. Bin recht verärgert darüber, dass die Dinger von Spro so eine schlechte Qualität aufweisen. Habe ansich nichts schlechtes von Spro gehört und besitze auch die Red Arc als Rolle auf Zander. Habe als gleich 5 Pakete der Köder gekauft und fangen tun sie ja auch... bis sie hinüber sind. Ärgerlich sowas.

Für die, die es interessiert: Gefangen habe ich auf das Dekor "Chrystal Gold", welches in den sandigen Buhnen bei Sonne eine gute Silhoutte abgeben soll.

Habe das erste mal so richtig "low action" Shads getestet und der geringe Widerstand durch die Form ist nicht schlecht. Es gibt kaum Drift.
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Beitragvon Derrik Figge » 05.08.2013 - 18:15

Der Köder ist gerade deshalb so erfolgreich. Es gibt ein halbes Dutzend Nachbauten des Köders und alle sind leicht anders von der Gummimischung. Ich fische sie gerne und sie fangen, da ist es mir egal, wenn mal einer nach einem Biss kaputt ist. Ich rechne 1-3 Fische je Köder, wenn es um Zandergummis geht.
Ich suche immer alte ABU Angelrollen, Kartons und Papiere sowie Werbematerial.
Ich freue mich über Angebote aller Art per PN oder Mail. Danke

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Beitragvon Gerd » 05.08.2013 - 18:22

Traumgewässer mit 3 Fischen pro Köder. Bei mir dürfte das Verhältnis auch bei 3 zu 1 liegen. 3 Köder pro Fisch.
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Beitragvon Der_Stichling » 06.08.2013 - 1:37

So ein Verhältnis ist ja noch in Ordnung, aber kaputte Köder ohne Fischkontakt geht gar nicht. Wie gesagt, der Köder reisst am Hakendurchstich ein rutscht herunter. Ich versuche mal mit Kleber zu arbeiten.
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Köder

Beitragvon mbfishing » 07.08.2013 - 8:34

Kleine Korrektur:

1. Der Spro Playboy ist baugleich mit dem Stint-Shad! Beide sind beide aus dem gleichen Material (Meines Wissens BASF) gemacht und kommen vom gleichen Produzenten! Vom Stint gibt es jedoch 4 Größen und 50 Farben. Damit angelt auch Veit Wilde.

2. Der Sänger Slim Jim ist baugleich mit dem AIDO. Dieser ist aber im Gegensatz zu Playboy / Stint anders, da dieser Köder erheblich weniger Einholgeschwindigkeit erfordert, um zu laufen. Die Schwanzwurzel beim Slim Jim / AIDO fängt ja schon bei halber Körperlänge an, bei Playboy / Stint geginnt die im letzten Drittel.

Das Material von diesen beiden Ködern sind verschieden, aber hochwertig. Die Köder (Playboy, STINT, Slim Jim, AIDO) werden in aufwendiger Handarbeit gegossen, so dass immer kleine Toleranzen möglich sind.

Das Problem mit den abgrerissenen Schwanztellern ist unumgänglich, da die spezielle Bauform den Köder zu fängig macht. Man verangelt zwar ein paar Köder mehr, fängt aber ganz ordentlich.