Fehlkauf? Bitte um Rat

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fishy5
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Fehlkauf? Bitte um Rat

Beitragvon fishy5 » 01.12.2007 - 15:58

Hallo an alle
Jetzt bin ich auch Angler!! Prüfung bestanden, im Forum angemeldet und los gehts. Ich muss vorweg sagen, dass ich vom angeln nur so viel verstehe, wie man in der Prüfung (NRW) gelernt hat (und das ist nicht viel ;) )
Ich bin nach der Prüfung natürlich schnurstraks in den nächtsen Laden und hab mir Ausrüstung gekauft. Ich hatte mir vorher schon überlegt, was ich möchte (durch Internet, Kataloge etc.) Im Laden allerdings wurde dann mein kompletter Plan über den Haufen geworfen und ich habe nach einer Beratung ganz andere Ausrüstung gekauft. Ich verließ mich natürlich auf den Verkäufer, denn an meinen Kenntnissen haperts, wie gesagt.
Nun wollte ich aber doch mal nachfragen, ob diese Sachen denn nun richtig sind oder völliger Blödsinn, den ich mir hab aufschwatzen lassen?
Ich möchte gerne auf Zander und Barsch angeln, der Verkäufer sagte mir aber, dass dies mit einer Rute und Rolle nicht möglich ist. Ich bräuchte dafür zwei, also entschied ich mich aufgrund des Budgets, erstmal für eine Zanderausrüstung (deshalb auch dieses Forum ;) ) Er verkaufte mir darauf hin folgendes:

1. Rute (Cormoran Black Bull 2,70m WG: 50-100g) Ich bin der Meinung diese Rute hat ein zu hohes WG, in den Katalogen, findet man immer ein WG von ca. 10-45 für Zander. Der Verkäufer meinte aber dieses WG benutzt man dafür.

2. Rolle (Spro Red Arc 10400 150m/0.33) Ziemlich teuer, aber auch sehr gut. Meiner Meinung nach hätte eine 0.28er aber auch gereicht, oder?
Kann man diese Rute eigentlich auch noch für was anderes als auf Zander nehmen? Weil sie halt ziemlich teuer ist und das nur für Zander :?

3. Schnur (Sänger Iron Claw 0.28 7.3kg) keine Ahnung ob das gut ist. aber meine rolle ist ja eigentlich für 0.33, für diese Schnur hätte die kleinere Rolle ja auch gereicht, oder?

4. Stahlvorfach, mehrere Gummifische, Notwendiges Zubehör, Kescher etc.

Ich hab auch keine Ahnung, wie ich das jetzt zusammenbaue. Rolle aufspulen, wirbel, vorfach, kennt einer eine Seite wo man das gezeigt bekommt. Ich kenn nämlich niemanden der angelt. Bin voll auf mich allein gestellt.

Nun ist meine Frage: Ist diese Ausrüstung in Ordnung? Oder war es komplett falsch und hätte ich doch andere Sachen nehmen sollen?

Vielen Dank an alle, die mir helfen und so viel lesen ;) Ich hoffe ich hab nicht zu viel geschreiben.

Viele Grüße
fishy

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$hadow
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Re: Fehlkauf? Bitte um Rat

Beitragvon $hadow » 01.12.2007 - 16:16

fishy5 hat geschrieben:1. Rute (Cormoran Black Bull 2,70m WG: 50-100g) Ich bin der Meinung diese Rute hat ein zu hohes WG, in den Katalogen, findet man immer ein WG von ca. 10-45 für Zander. Der Verkäufer meinte aber dieses WG benutzt man dafür.


Zu deiner Cormoran Rute kann ich persönlich nicht viel sagen. Die Rutenstärke richtet sich in erster Linie nach deinen Gewässergegebenheiten und nach der Angelart. Kleines Beispiel: Bei uns in der Ems fische ich (mit Kunstködern, bevorzugt Gummifische) mit einer Quantum Spinnrute mit 65gr. WG und 2,85m Länge. Auf Grund der Gummiköder und der Strömung ist ein hohes Wurfgewicht immer gut, da somit ein stetig guter Köderkontakt garantiert wird.

fishy5 hat geschrieben:2. Rolle (Spro Red Arc 10400 150m/0.33) Ziemlich teuer, aber auch sehr gut. Meiner Meinung nach hätte eine 0.28er aber auch gereicht, oder?
Kann man diese Rute eigentlich auch noch für was anderes als auf Zander nehmen? Weil sie halt ziemlich teuer ist und das nur für Zander :?


Die RedArc ist eine extrem gute Rolle - guter Kauf. Sie ist ihr Geld definitiv wert und ja, natürlich kannst du damit auch auf andere Fische/mit anderen Angelarten fischen. Zur Schnur: Richtet sich wieder nach deiner bevorzugten Angelart. Eine 28er reicht eigentlich aus, ich verwende auch selten dickere Stärken. Allerdings rate ich dir, wenn du es ebenfalls mit Kunstködern probieren möchtest, die Ersatzspule mit einer Geflochtenen wie beispielsweise die Spiderwire in einer Stärke zwischen 12 und 17 zu bespulen, da Geflechtsschnüre keine Dehnung haben, was wiederrum die Bisserkennung DEUTLICH vereinfacht.

Gruß,
Basti
Die Weisheit jagt mich, aber ich bin schneller.

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Beitragvon Bonefish » 01.12.2007 - 16:25

Hallo,

erstmal Glückwunsch zur bestandenen Prüfung!


Zu deinem Problem:

Grundsätzlich ist es sehr wichtig zu wissen, wo du angeln willst. An einem See ist deine Rute meiner Meinung nach überdimensioniert und eher zum Fischen auf Hecht mit schweren Gummifischen oder Wobblern zu gebrauchen(dafür aber wiederum sehr gut. :)). Wenn du aber im Hauptstrom eines großen Flusses, nehmen wir den Rhein, die Zander ärgern willst, ist deine Rute durchaus geeignet, weil du ja relativ schwere Bleiköpfe benutzen musst, um den Köder in der Strömung in Grundnähe zu kriegen.

Die Rolle ist wirklich einwandfrei, ich habe hier im dem Forum bisher nur Gutes über sie gehört, und auch, als ich sie einmal gefischt habe, hat sie einen sehr guten Eindruck gemacht. Um deine Rute, die ja recht schwer ist, auszubalancieren, braucht es schon eine größere Rolle. Daher bist du in dem Fall mit dem größeren Model auf jeden Fall gut beraten. Du kannst sie auch für mehr oder weniger alle Angelarten verwenden.

Die Schnur ist ein Kapitel für sich:
Du weißt ja sicher, dass es geflochtene und monofile Schnüre gibt. Zum Spinnfischen schwören viele Angler auf Geflochtene, da diese durch ihre fehlende Dehnung einen wesentlich direkteren Kontakt zum Köder herstellen, als es mit einer Monofilen, die sich ja dehnt, möglich ist. Außerdem haben geflochtener Schnüre eine höhere Tragkraft bei geringerem Durchmesser. Für den Anfang ist aber monofile Schnur meiner Meinung nach auch zum Spinnfischen gut geeignet, insbesondere wenn du nicht auf zu große Distanzen angelst. Bei Geflochtener ist das aufspulen komplizierter, sie neigt eher zu Verwicklungen, und du musst spezielle Knoten lernen, weil die Schnur bei "normalen" Knoten gerne durchrutscht.

Die Schnur, die dir da empfohlen wurde, ist für den Anfang sicher nicht schlecht. Die kleinere Rolle, hätte, wie du ja selbst schon sagtest, sicherlich auch gereicht, aber zum einen ist mit der größeren Rolle deine Rute besser ausbalanciert, und außerdem kannst du so auch auf dickere Schnüre wechseln. Wenn du ein wenig Erfahrung gesammelt hast, würde ich dir wie Shadow dazu raten, deine Zweitspule mit Geflochtener zu füllen.


Zu guter Letzt der Aufbau:
Als erstes steckst du die Rute zusammen, und zwar so, dass die Ringe alle in die gleiche Richtung zeigen. Dann schraubst du die Rolle in den Rollenhalter und zeihst die Schnur von unten nach oben durch jeden Ring. Dann Wirbel bzw. Stahlvorfach(bei Hechtgefahr immer benutzen!) anknoten, die Köder einhängen, und dann kann's eigentlich schon losgehen. :)


Schöne Grüße und viel Glück bei den ersten Versuchen!
Wir sind zu Allem bereit, aber zu Nichts nütze!

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Beitragvon Ulli3D » 01.12.2007 - 16:26

Ganz so falsch ist die Ausrüstung ja nicht, optimal aber auch nicht.

Erstmal, der Verkäufer hat mit der Aussage, Rute für Zander und Barsch ist nicht schon mal einen guten Rat erteilt. Das WG der Rute ist, je nach Gewässer, nicht zu hoch, da gerade beim Zanderangeln in Flüssen zu dem Gewicht der Gummifische auch noch das Gewicht der Jigköpfe kommt. Zanderruten für diesen Einsatzzweck liegen normalerweise im Bereich zwischen 30 und 80 g.

Die Rolle halte ich für etwas überdimensioniert, eine 300er hätte bestimmt ausgereicht.

Zur Schnur, da hat er Dir einen Bärendienst erwiesen. Zur besseren Führung und zum Kontakt zum Köder wird hier normalerweise geflochtene Schnur eingesetzt.

Die Angabe 0,33 gibt eigentlich nur einen Anhaltspunkt für das Fassungsvermögen der Rolle.

Mit der Rolle kannst Du erstmal auf so ziemlich alles angeln gehen. Mit der Zeit wirst Du sicherlich noch die eine oder andere Rolle kaufen und dann auf eigene Erfahrungen zurückgreifen können.

Ach ja, herzlichen Glückwunsch zur bestandenen Prüfung.

Wenn Du etwas hier im Forum rumsuchst, dann findest Du mehr Beiträge zum Thema Montagen und Co als Dir erstmal lieb sein wird. Schau Dir auch auf der Eingangsseite den Menuepunkt Angelpraxis an
Petri aus Sankt Augustin
Ulli

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Beitragvon andreas_elmshorn » 01.12.2007 - 16:34

Moin fishy!
Erstmal: Willkommen im Club!!!
Die Frage nach der richtigen Ausrüstung ist wie die Quadratur des Kreises! :idea: Es geht nicht!!! Ich stand vor genau dem gleichen Problem wie Du. Viel Bock auf Angeln, aber keiner da, der hilft!
Im Prinzip hast Du m.M. richtig gehandelt. Verabschiede Dich von der Devise "Eine Rute/ Rolle für alles!" Wenn Du Dir mehr Wissen angeeignet hast, wirst Du feststellen, dass es so nicht geht.
Nun zu Deiner Ruten/ Rollencombo: Wenn Fische da sind, wirst Du welche fangen! Hast Du Dir Gedanken gemacht, wie du die Glasaugen überlisten willst? Zum Spinnen wird die Rute ein zu hohes WG haben, allerdings habe ich auch schon mit einer solchen Grundrute geangelt, weil sie schön hart ist. Probiere es aus. Wenn Du meinst, die Wurfweite reicht nicht aus, nimm 'ne weichere. Wenn Du mit KöFi's angeln willst, ist die Rute optimal! Rollen sind schon vielseitiger, außer natürlich Meeres-, Match-, und Multirollen. Solltest eigentlich kein Problem mit der haben. Schnur ist geflochtene??? Dann fleißig Knoten lernen!!! Habe für mich festgestellt, dass bei geflochtener der Knoten das A und O ist! Ich nehme meist den Albright: büschen fummelig aber saustabil. Das Monovorfach nicht vergessen! Dient als Ruckdämpfer und Sollbruchstelle. Ich kann an dieser Stelle noch die Blinker-Sonderhefte "Anglerwissen" und "Grundkurs Angeln" empfehlen. Haben mir sehr weiter geholfen!! Machen sich auch gut unterm Weihnachtsbaum ;) !! Hoffe, ich konnte Dir weiterhelfen. Die anderen werden es auch tun...!
Viel Spass beim Angeln und allzeit Petri heil!!!
Grüße
Andreas
Ich angel wenig, aber oft und dann viel...!

fishy5
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Beitragvon fishy5 » 01.12.2007 - 20:41

Erstmal vielen Dank an euch. So ausführliche Antworten, find ich klasse. Danke.
Also ist die Combo doch nicht so schlecht. Allerdings, das hatte ich nicht gesagt, will ich in den großen Talsperren (Henne, Diemel, Bigge im Sauerland) angeln, das hatte ich auch dem Verkäufer gesagt. Aus euren Antworten lese ich heraus, dass meine Combo eher für schnell fließende Gewässer ist. Ich will auch nur mit Kunstködern spinnen.
Der Verkäufer sagte übrigens noch, dass man als Anfänger lieber eine Rute nimmt, die so schnell nicht bricht und diese würd alles mitmachen. (er hat sich drangehangen :shock: )
Soll ich die Rute und Rolle also behalten?
Welche Fische kann ich den mir einer solchen Rolle noch beangeln? (weil ihr sagtet, dass man die auch für andere nehmen kann)
Kann man mit der Rolle auch auf Barsch und Forelle oder brauch ich dafür eine neue? Kann man beleibig kleine Schnüre drauf tun (also auch 0.20 oder so?)
und ist die Rute auch noch für andere Fische geeignet oder nur für Zander spinnen?

VG
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Beitragvon Pumuckel » 01.12.2007 - 21:46

Du kannst die Combi ruhig auf für Hechte nehmen die ja gut vertreten sind im Hennesee. Der Rat deines Verkäufers war richtig, da man eben die Erfahrungen sammeln muss, auch würde ich dir erst später zu Geflochtener Schnur raten, da diese schneller Parücken bildet als Mono.

Grundsätzlich, kannst du Combi solange behalten, bis sie kaputt ist :p
MfG Pumuckel

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Beitragvon Ulli3D » 01.12.2007 - 21:55

Für barsch und Forelle solltest Du nach einer 1.000er oder 1.500er Rolle schauen. Dazu eine Rute mit, je nach Gusto, bis zu 25 g WG.

Klar, Du kannst auf Die Spule der Rolle jede Schnur aufspulen, allerdings wird gerade bei der 400er Größe schnell sehr viel Schnur in kleinerem Durchmesser auf die Rolle gehen, das ist genau so bei geflochtener Schnur, da geht es dann auch sofort ins Geld. Darum wird da in der Regel monofile Schnur unterfüttert.

Wenn Du nur in Talsperren spinnen willst, dann ist die Rute definitiv zu "stark", da verlierst Du schnell die Lust am Spinnfischen. Dafür würde ich dann doch eher eine etwas leichtere Rute und auch eine kleinere Rolle nehmen.

Übrigens, das mit dem an die Rute hängen, was soll das bedeuten? Damit
bekommt man keine Aussage über die Haltbarkeit der Rute sondern nur über ihre Aktion. Wenn der Blank einmal auf eine scharfe Kante fällt oder drauf getreten wird, dann bricht der genau so wie jeder andere Kohlefaserblank auch. Darum schreibt Cormoran ja auch: fast unzerstörbar unter normalem anglerischen Gebrauch, zumindest sinngemäß.
Petri aus Sankt Augustin

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Beitragvon Angler17 » 01.12.2007 - 23:21

Zu der Rute:
Ich habe auch die Black Bull aber mit einem Wurfgewicht von 20-60g. Aber es kommt genz drauf an wo du angeln möchtest.
Zu der Rolle:
Das ist eine Super Rolle, Die du natürlich auch für Hecht und andere Fische nehmen kannst.
Zu der Schnur:
Ich finde das die schnur eig. für Zander zu dick ist.

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Beitragvon fishy5 » 02.12.2007 - 16:25

Ihr schreibt immer, dass man die Rolle auch für andere Fische verwenden kann, für welche denn noch außer Hecht. Den ich eigentlich auch gar nicht beangeln will, denn was mache ich mit dem Fisch wenn er maßig ist, ich ihn aber nicht verzehren möchte; ihn töten und wegwerfen (das kanns ja auch nicht sein :x ).
Ich lese aus euren Antworten, dass meine Combo für meinen Einsatzzweck etwas zu stark ist, soll ich sie denn wieder umtauschen?
Oder ist es besser, wenn ich mir einfach noch eine zweite Rute kaufe, mit der ich dann auf Forelle und Barsch gehen kann (welches WG?) und noch eine zweite Rolle (was würdet ihr mir epmpfehlen, soll ich in einem anderen Forenunterpunkt fragen?) und dann meine für auf Zander behalte. ich bin halt erst recht nach euren Antworten nicht mehr so ganz sicher ob meine Combo den jetzt gut ist, wenn ich damit nur auf Zander und Hecht gehen kann, ich aber Hecht gar nicht möchte und auf Zander die Combo zu stark ist, also bringt sie mr im Grunde gar nichts, oder sehe ich das jetzt alles falsch.
hat meine Combo den auch Vorteile?

Danke nochmal

VG
fishy

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Beitragvon rhinefisher » 02.12.2007 - 19:12

Hi! Mit dieser Kombo kann man alles ausser Waller fangen. Nur mit sehr unterschiedlichem Spaßfaktor. Die Rollengröße ist schon gut - wenn ein größeres Model, dann das mit der größeren Spule. Diese Spro Rolle gibt es auch noch als 10er und 20er Model - da wäre dann die 20er Größe die richtige Wahl. Die 20er für Barsch - Zander, die 40er für Zander bis Hecht.
Das WG Deiner Rute scheint mir etwas zu hoch (hier am Rhein wäre das genau richtig) für die Talsperre - die würde ich umtauschen gegen etwas im Bereich 30 - 60 gr. Dazu noch so eine 20er Red Arc und eine Rute mit 10 - 30 gr Wurfgewicht. 0,12er Fireline auf die kleine Rolle und 0,17er auf die Große. Die Idee "unkaputtbare" Ruten zu erwerben ist im Übrigen ganz hervorragend.... .
Die 0,28 Mono ist zum Grundangeln schon OK - für die 20er Rolle würde ich zu einer 0,20er raten - man benötigt ja keine Seile.... .
Mit diesen 2 Kombos könntest Du dann wirklich fast alles fangen. :)
Petri!
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Beitragvon Pumuckel » 02.12.2007 - 19:25

fishy5 hat geschrieben: Den ich eigentlich auch gar nicht beangeln will, denn was mache ich mit dem Fisch wenn er maßig ist, ich ihn aber nicht verzehren möchte; ihn töten und wegwerfen (das kanns ja auch nicht sein :x ).

fishy


Naja, du kannst den Fisch auch zurück setzen, es wurde dir zwar mit sicherheit gesagt du musst jeden Fisch töten, aber du kannst fast jeden Fisch wieder frei lassen.
Wenn ich deine Beiträge lese, merke ich das du noch recht wenig Erfahrung hast, weshalb ich dir empfehlen würde mal mit einem Erfahrenen Angler los zu ziehen.

Mit der Rolle kannst du fast alles beangeln, und ich bin mir sicher dass du sie auch ncoh in 8 jahren hast ;)
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Beitragvon *sonnenkind » 03.12.2007 - 7:45

Pumuckel hat geschrieben:Naja, du kannst den Fisch auch zurück setzen, es wurde dir zwar mit sicherheit gesagt du musst jeden Fisch töten, aber du kannst fast jeden Fisch wieder frei lassen.
Wenn ich deine Beiträge lese, merke ich das du noch recht wenig Erfahrung hast, weshalb ich dir empfehlen würde mal mit einem Erfahrenen Angler los zu ziehen.


du kannst auch bei rot über die ampel fahren, nur darfst du dich dabei nur nicht erwischen lassen!
die rechtslage, was die entnahme zur sinnvollen verwertung von fischen angeht, ist eindeutig! inwieweit sich man nun daran hält, muss jeder selber wissen!

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Beitragvon Der Junge mit der Angel » 03.12.2007 - 14:37

fishy5 hat geschrieben:hat meine Combo den auch Vorteile?

Danke nochmal

VG
fishy


Deine Sachen sind ziemlich stabil, für einen Anfänger mMn nicht das verkehrteste. Starke Ruten und Schnur verzeihen auch Drillfehler, rabiate Würfe, ungeschicktes Hängerlösen und zu fest gedrehte Bremsen. Und das macht jeder am Anfang so, mit der Zeit wird man geschickter und kann auch feiner Angeln..
Drauftreten sollte man natürlich trotzdem vermeiden, gegen Autotüren sind Ruten auch allergisch.
Ich finde es in Ordnung sich am Anfang eine Rute zuzulegen, die etwas gröber ausfällt. Und wie es aussieht kannst du, wenn du dir irgendwann eine "feinere Ausrüstung" für Zander zulegst, die Rute auf jeden Fall für Hecht weiterverwenden. Auch für Karpfen ist die Angel sicher nicht das allerfalscheste.

Ich weiss jetzt nicht wie groß die Rolle ist, praktisch sind aber Ersatzspulen, die du mit geflochtener Schnur bespulen kannst, so hast du praktisch zwei verschiedene Rollen für unterschiedliche Einsatzorte.

Du kannst aber nicht jeinfach eine sehr dünne Schnur auf die Rolle spulen. Nimmst du eine sehr dünne Schnur ist auch eine feine Rute erforderlich, da die Schnur sonst leicht bricht. Hängst du einfach die "schwere Rolle" an die leichte Rute fühlt sie sich an wie ein Klotz und das Gefühl geht flöten.
"Wenn man nicht ab und zu Pech im Leben hat, weiss man das Glück nicht zu würdigen...
Danke dafür!"

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Beitragvon Pumuckel » 03.12.2007 - 15:54

*sonnenkind hat geschrieben:
Pumuckel hat geschrieben:Naja, du kannst den Fisch auch zurück setzen, es wurde dir zwar mit sicherheit gesagt du musst jeden Fisch töten, aber du kannst fast jeden Fisch wieder frei lassen.
Wenn ich deine Beiträge lese, merke ich das du noch recht wenig Erfahrung hast, weshalb ich dir empfehlen würde mal mit einem Erfahrenen Angler los zu ziehen.


du kannst auch bei rot über die ampel fahren, nur darfst du dich dabei nur nicht erwischen lassen!
die rechtslage, was die entnahme zur sinnvollen verwertung von fischen angeht, ist eindeutig! inwieweit sich man nun daran hält, muss jeder selber wissen!

*sonnenkind


Da wären wir wieder bei C&R, und das hatten wir schon oft genug ;)
Das zurück setzen eines Fisches kann auch einen Hegegrund haben, also ist es wieder erlaubt...
MfG Pumuckel



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