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Beitragvon LaZe » 09.08.2011 - 13:35

Also Slammer nicht mehr weiter empfehlen^^!

Habe mir jetzt dazu die Mantikor Dominator Aramid Spin 2,70m zugelegt.
Als Rolle werde ich die Slammer erst mal behalten...

Aber helft mir bitte bei meinen anderen Fragen bitte!^^

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Beitragvon Taxler » 09.08.2011 - 18:51

LaZe hat geschrieben:Aber helft mir bitte bei meinen anderen Fragen bitte!^^


Na dann helf ich mal beim Vorfach weiter

Merke: Waller sind absolut nicht Vorfachscheu!
Allerdings zerreiben sie mit Ihren Kauplatten im Drill davon reichlich Material

Deshalb nehme ich grundsätzlich Wallervorfächer mit einer Tragkraft von mind. 100kg
Nicht, weil ich unbedingt so schwere Fische erwarte, sondern weil diese mir beim Abrieb
genug Reserven verschaffen um den Fisch sicher landen zu können.
Also, wenn ich Du wäre ..... dann wäre ich, ehrlich gesagt, doch lieber ich

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Beitragvon Gerd » 09.08.2011 - 20:26

Die Karabiner sind ok, benötigst Du allerdings nicht zwingend. Nur die Wirbel sind zu schwach - viel zu schwach. Ich verwende die Tönnchenwirbel zum verbinden von Hauptschnur und Vorfach. Die stärkste Schnur, robusteste Haken und kräftigste Rute bringt Dir nichts, wenn Du so ein Wirbelchen dazwischen schaltest.

Bei der Rute solltest Du weniger auf das Gewicht achten, ob die Rute 50 Gramm mehr oder weniger wiegt, spielt bei dem schweren Spinnfischgerät keine große Rolle.

Zur Stellenwahl:

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass sowohl im Sommer als auch im Winter die tiefen Kurven mit der stärksten Strömung die ergiebigsten sind. In Buhnenfeldern oder Mündungsbereichen konnte ich "nur" kleinere Waller fangen, die größeren lümmeln sich scheinbar im härteren Wasser rum.

Zur Wahl der Gummifische:

Die 23er Kopytos machen ordentlich Radau, sind recht langlebig, kosten allerdings auch eine ordentliche Portion Geld. Gerade wenn Du mit vielen Hängern rechnen musst -gepaart mit starker Strömung ein Top-Platz- gehen die 3 Euro für Gummi + Kosten für Jigkopf und ordentlichen Drilling doch an den Geldbeutel. Ich kaufe meist die größten Gummis, die mein Händler hat. Die liegen oftmals ewig im Regal und keiner will sie und wenn sie dann abverkauft werden, steht der kleine Gerd bereit 8)

Sehr gute Erfahrungen habe ich mit dem Mitchell pulse Shad gemacht, der macht ordentlich Radau und überlebt auch mal einen Fisch. Den gibt / gab es allerdings nur bis 14 cm, er hat allerdings einen recht bulligen Körper. Inzwischen sollte es ihn von Berkley geben.
Hätte ich einen Weinberg, ich würde ihn 'Hang zum Alkohol' nennen

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Beitragvon LaZe » 10.08.2011 - 12:09

Welche Knoten verwendet Ihr?

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Beitragvon Diox » 10.08.2011 - 17:50

Diese Knotenlosverbinder in extra extra Large, da kein Tragkraftverlust
Im Moment suche ich einen Programmierer der mit bei einem Projekt helfen würde! HTML und CSS gefragt! Jave Vorteilhaft!

Ansonsten Bla Blub

http://fliegenfischen.blog.de/

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Beitragvon LaZe » 12.08.2011 - 11:24

Und wenn es keine Möglichkeit gibt die zu verwenden? z.B. bei einem Angstdrillng?

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Beitragvon Diox » 16.08.2011 - 11:41

Sollten da auch gehen, ansonsten Klemmhülsen
Im Moment suche ich einen Programmierer der mit bei einem Projekt helfen würde! HTML und CSS gefragt! Jave Vorteilhaft!



Ansonsten Bla Blub



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Beitragvon LaZe » 16.08.2011 - 13:49

Du würdest geflochtene mit Klemmhülsen bearbeiten?

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Beitragvon M_Marc » 17.08.2011 - 18:52

rhinefisher hat geschrieben:Da hat man die Wahl; enrweder wickelt die Rolle gut (Wormshaft...), oder sie ist robust.
Beides ist auch für sehr viel Geld nicht wirklich zu bekommen.. .
Petri


Dann würde ich mich einmal mit der Ryobi Applause beschäftigen,
äusserst robust und mit gutem Wickelbild.
Falls jemanden die Klappkurbel stört kann man die Rolle über
eBay.com auch mit anderer Kurbel erhalten.
Die Spro Blue Arc 755 ist ein Applause Klon, kann man auch
nehmen.
Wenn mehr Geld, warum auch immer, ausgegeben werden soll, dann z.B. Shimano Navi PG 8000 oder Spheros 8000 PG.
Die sind alle robust und haben ein gutes Wickelbild.

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Beitragvon Zanderschreck » 17.08.2011 - 19:55

LaZe hat geschrieben:Welche Knoten verwendet Ihr?


Um was genau zu verknoten ?
Gruß
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Beitragvon LaZe » 18.08.2011 - 15:23

Ich möchte einen Angstdrilling bauen. Als Vorfachschnur verwende ich momentan 1mm geflochtene extra beschichtet.

Die Jig-haken von VMC in 6/0 machen einen zu schwachen Eindruck. Gerd hat mir geraten den zu knipsen und einen starken Drilling, wie einen Angstdrilling zu montieren.

Den Drilling knote ich No-Knot Art und dann?

Brauche ja so was wie ne Schlaufe... dachte schon an No-Knot mit großen Snap und den Snap einfach als "Schlaufe" verwenden...

Aber bis jetzt habe ich noch keinen brauchbaren Knoten gefunden und einen einfachen Schlaufenknoten traue ich da nicht so recht.

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Beitragvon Zanderschreck » 18.08.2011 - 22:45

Bei einem 1mm Vorfach aus Geflochtener braucht man keine No-Knots.
Lasse den Firlefanz aus Deiner Montage.
Das mag bei Hecht und Zander eine schöne Sache sein, aber Waller sind eine andere Liga.
Haken knote ich immer direkt an das Vorfach. Jetzt frag mich mal wie die Knoten heißen ? Ich kann Dir sagen wie die gemacht werden, aber Namen ?
Wenn ich dran denke, dann male ich es mal auf.
Gruß

Volker



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Beitragvon LaZe » 18.08.2011 - 22:48

Erzähle mir über das Wels angeln mit der Spinnrute!

Besonders Montagetechnisch! Material und Knoten, div Komponente usw!

Ich bin wirklich für jeden Tipp in diesem Bereich dankbar!

Bis jetzt bin ich noch nicht losgezogen weil ich mir unsicher mit der Montage bin!

Habe eine Mantikor Aramid Spin 2,70m, ne 0,35er Hauptschnur dann nen dicken Wirbel mit so nem Hochseeknoten und dann das 1mm geflochtene Vorfach mit einem 68kg Snap am Ende auch mit diesem Hochseeknoten!

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Beitragvon Gerd » 19.08.2011 - 13:04

Ich binde meine Drillinge mit einem Knoten aus Karpfenanglerkreisen. Es ist eigentlich kein Knoten. Wie er heißt - keine Ahnung.

Ich nehme ein Stück der Vorfachschnur und mache an ein Ende einen einfachen Knoten, das Ende halte ich kurz ins Feuerzeug, damit die Schnur nicht ausfranst. dieses Ende führe ich durch das Hakenöhr und "klemme" es zwischen die Flunken der Drillinge. Danach wickele ich das andere Ende ca 10-15 mal um den Drilling und führe die Schnur wieder durchs Öhr. Dieser Knoten wird normalerweise genutzt , um ein Haar ans Vorfach zu binden.

Danach binde ich ans andere Ende des Stringers einen Knoten, dessen Name ich auch nicht kenne 8)
Eigentlich ist es ein ganz normaler Schlaufenknoten, allerdings führe ich das freie Ende mindestens 3 mal durch die Schlaufe. Nach dem festziehen mache ich zusätzlich nochmal einen "Überschlagknoten" und flamme das unnötige Ende ab.

Ich hoffe, Du verstehst, was ich meine.
Hätte ich einen Weinberg, ich würde ihn 'Hang zum Alkohol' nennen

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Beitragvon LaZe » 19.08.2011 - 18:26

Jo das erste was du beschriebst ist ein "NoKnot Knoten" für Drillinge.

Das entspricht diesem hier:

http://www.angelknotenpage.de/Knotenbank/whak2.htm

Findest du deinen 2ten Knoten hier auf der Homepage?
http://www.angelknotenpage.de/