Geflochtene Schnur

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Geflochtene Schnur

Beitragvon Kleino83 » 22.03.2018 - 21:17

Hallo, ich bin neu hier und hab mal ne Frage. Ich habe mir die spiderwire Smooth 8 als 12er mit 10,7 kg gekauft. Ich hab die ziemlich günstig bekommen. Ich hab vorher immer nur mit mono auf Hecht geangelt. Meine Frage ist: ist diese schnur geeignet um auch mal einen Meterfisch zu landen oder auch mal schwere köder anzubieten ca 80gr? Wenn ihr bessere Vorschläge zwecks schnur habt könnt ihr es mir gerne sagen.

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Re: Geflochtene Schnur

Beitragvon Wisper » 23.03.2018 - 7:54

Klar, reicht locker!
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Re: Geflochtene Schnur

Beitragvon Schimpi » 23.03.2018 - 8:08

Meiner Meinung nach reicht die Schnur völligst aus.
Es gibt immer jemanden der für`s Hechtangeln ne dickere Schnur empfiehlt, mit der 0,12er und rund 10 kg Tragkraft stehst du aber schon gut da.

Es gibt nur eine Angelart wo ich die Tragkraft steigern würde und das ist die Jerkbait-Angelei. Hier können bei abrupten Schnurabbremsungen im Wurf erhebliche Kräfte entstehen, vor allem bei schweren Ködern. So könnte dann auch mal ne 0,12er den Geist aufgeben.
Für fischen mit KöFi oder "normalen" KuKö`s wie Spinner, Blinker oder Wobbler passt das aber allemal.
Wir müssen eindeutig aufhören so wenig zu angeln !!!

P.S.: Diese Info wurde auf 100% recycelten Datensätzen geschrieben und ist nach der Löschung sämtlicher Buchstaben und Zahlen erneut verwendbar.

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Re: Geflochtene Schnur

Beitragvon Dreamworker » 23.03.2018 - 10:48

In einem Hängerträchtigem Angel Gewässer darf die Schnur ruhig stärker sein. Lieber ein aufgebogener Drillingshaken oder ein herausgezogener Ast, als Köder- bzw. Schnurabriss!

Ansonsten reicht die 12er völlig aus. Ich fische z. B. mit ner 0.32er WFT-Schnur auf Waller. Die hat ne Tragkraft von CA. 40kg, an Land. Im Wasser ist der Fisch eh viel leichter, aber er kann trotzdem Wahsinnskräfte entwickeln!
Egal, ob bei Hecht oder Wels, Schnur, Rolle und Rute sollten schon aufeinander abgestimmt sein.

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Re: Geflochtene Schnur

Beitragvon Kleino83 » 23.03.2018 - 11:05

Okay, danke erstmal dafür. Wie viel tragkraft sollte die schnur zum jerkbait angeln haben? Ich dachte da evtl an die 25er corastrong oder an die 17er spiderwire Smooth.

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Re: Geflochtene Schnur

Beitragvon Schimpi » 23.03.2018 - 13:16

25er müsste es für mich beim Jerken nicht sein.
So in dem bereich 0,18er passt da. Evtl. auch 0,20er.
Wir müssen eindeutig aufhören so wenig zu angeln !!!

P.S.: Diese Info wurde auf 100% recycelten Datensätzen geschrieben und ist nach der Löschung sämtlicher Buchstaben und Zahlen erneut verwendbar.

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Re: Geflochtene Schnur

Beitragvon Templord » 01.04.2018 - 18:40

Hi,

0,20er reicht fürs Jerken, die Angaben zu Schnurdicke und Tragkraft stimmen eh nicht.
Viel wichtiger ist eine hochwertige Schnur. Nimm die DAIWA Tournament 8Braid, die ist super rund und geschmeidig...Da wirst Du lange Spaß dran haben.

Viel Erfolg!

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Re: Geflochtene Schnur

Beitragvon Wisper » 02.04.2018 - 10:15

Oder Die WFT Plasma. Günstig, stark, hält die Knoten und gut.
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Re: Geflochtene Schnur

Beitragvon Kalle88! » 23.11.2018 - 11:26

Hallo,

ich bin neu hier im Forum und danke Euch das ich ein Teil des Forums sein darf. Ich oute mich jetzt mal als Anfänger in sachen Raubfisch angeln. Deswegen habe ich bis dato auch noch nie mit geflochtener Schnur geangelt. Da ich jetzt auf den Zielfisch Hecht gehen möchte, habe ich eine Frage bezüglich geflochtener Schnur.

Ist es richtig, dass ich bei geflochtener Schnur keinen Knoten binden darf? Mir würde gesagt, dass geflochtene Schnurr dafür nicht gemacht sei und diese dann schnell reißen würde. Es soll dafür extra Wirbel geben, die ich dann mit einer speziellen Technik "anbinde". Könnt ihr mir dazu bitte Auskunft geben?

Vielen Dank im Voraus.
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Re: Geflochtene Schnur

Beitragvon Discus » 23.11.2018 - 12:22

Servus,

Das sind No Knot Verbinder/ auch als Knotenlosverbinder bezeichnet.

Ich persönlich mache einen Grinner Knoten und der hält bisher sehr gut bei mir.

Gruß Stefan
Deutscher durch Geburt,
Bayer Dank Gottes Gnade.


aus Bayern.

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Re: Geflochtene Schnur

Beitragvon Raubfisch-Fan » 23.11.2018 - 21:10

Kalle88! hat geschrieben:Ist es richtig, dass ich bei geflochtener Schnur keinen Knoten binden darf? Mir würde gesagt, dass geflochtene Schnurr dafür nicht gemacht sei und diese dann schnell reißen würde. Es soll dafür extra Wirbel geben, die ich dann mit einer speziellen Technik "anbinde". Könnt ihr mir dazu bitte Auskunft geben?


Sorry für den Ausdruck, aber...woher hast du den Mumpitz denn? :D

Mit geflochtener Schnur kannst du wie mit mono oder fluo, oder stahl, titan etc. genauso knoten. Das ist überhaupt kein Problem.
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Re: Geflochtene Schnur

Beitragvon Kalle88! » 26.11.2018 - 13:37

@Discus

Vielen Dank für deine Hilfe.

@Raubfisch-Fan

Habe ich von einem langjährigen Angler. Der ist auch Dozent bei einem Angelverein bei der man die Fischereiprüfung ablegen kann.


Lg

Kalle
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Re: Geflochtene Schnur

Beitragvon Argail » 26.11.2018 - 14:38

Kalle88! hat geschrieben: Der ist auch Dozent bei einem Angelverein bei der man die Fischereiprüfung ablegen kann.





Was nicht unbedingt was heißen muss bezüglich des Fachwissens. Unser Lehrer damals beim Angelscheinkursus wollte uns erzählen,dass Hechte in der Äschen-und Forellenregion eines Flusses gar nicht vorkommen KÖNNEN,weil sie bedingt durch die Anordnung der Flossen in der Strömung rotieren würden. :lol: :lol: :lol:

Da frage ich mich ja wie die Burschen bloß in Ilmenau,Wipperau und anderen etwas schnelleren Fließgewässern überleben und sogar an den Haken gehen können. 8)

Geflochtene kannst du knoten,keine Sorge.
Scheißwetter ist Beißwetter!!! :D

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Re: Geflochtene Schnur

Beitragvon Valestris » 26.11.2018 - 15:19

Geflecht kann man ohne Probleme knoten ;)
Um ganz sicher zu gehen dass nichts ungewolltes passiert mach ich in das überstehende Ende einen normalen Knoten und flamm darüber noch die Schnur an bis sich ein Knubbel bildet. So kann man ein Durchrutschen gut verhindern. Als Knoten verwende ich den Clinch-Knoten.
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Re: Geflochtene Schnur

Beitragvon Raubfisch-Fan » 26.11.2018 - 20:12

Argail hat geschrieben: Unser Lehrer damals beim Angelscheinkursus wollte uns erzählen,dass Hechte in der Äschen-und Forellenregion eines Flusses gar nicht vorkommen KÖNNEN,weil sie bedingt durch die Anordnung der Flossen in der Strömung rotieren würden. :lol: :lol: :lol:



:-D :-D :-D Dafür sind die Bilder in meinem Kopf umso lustiger. Großartig! :clap:

Da fragt man sich doch ob diese "Lehrmeister" in den letzten 30 Jahren mal überhaupt am Wasser waren, oder die Fischerei nur noch aus der Geschichte von "Jona und dem Wal" kennen :D
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