Schleppangeln auf Hecht

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Schleppangeln auf Hecht

Beitragvon DerLange » 20.08.2011 - 19:48

Ich möchte mir zwei neue Ruten für das Schleppangeln auf große Hechte zulegen. Da die Schleppfischerei für mich völliges Neuland ist, würde ich mich über Beiträge zum Thema, Rute, Rolle, Schnur zum o.g Thema, von erfahrenen Bootsanglern freuen.

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Beitragvon Tom Rustmeier » 20.08.2011 - 20:10

Ich nehme zum Schleppen (Wobbler) einfache 2,70 m lange Ruten die ich sonst auch für die Gummifischerei benutze. WG liegt zwischen 60 bis 80 gr. Das geht gerade auch mit den Tiefläufern sehr gut. Schnur ist Spiderwire in 0,14 mm. Rolle immer eine 4000 er größe wegen der Schnurkapazität. Ansonsten musst du gerade bei Schleppruten nicht unbedingt Marke für teures Geld kaufen. Hauptsache die halten.
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Beitragvon DerLange » 20.08.2011 - 21:13

Das ist doch schonmal ein super Anfang! Ich sehe bei uns auf dem Biggesee viele Schleppfischer mit Multirolle, hat diese einen Vorteil gegenüber der Stationärrolle beim Schleppen ? Dann noch eine Frage zu den WG der Ruten, am Bigesee werden oft schwere Bleie ( 100gr. - 150gr ) vorgeschaltet um die Köder auf Tiefe zu bekommen. Sollte man dieses Gewicht noch zum Ködergewicht addieren oder spielt es keine Rolle da man die Köder nicht auswirft ?

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Beitragvon andal » 20.08.2011 - 21:38

Multis und Freilaufrollen haben Vorteile beim Ausbringen der Köder, oder wenn man den Schleppzug mal eben verlängern will.
Angler neigen sehr stark dazu, dort mit Lösungen aufzuwarten, wo gar keine Probleme bestehen.

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Beitragvon Tom Rustmeier » 21.08.2011 - 10:28

Mal fische ich Multis, mal Stationär. Mir persönlich ist es egal ob ich einen Knopf drücke oder einen Bügel aufklappe. Also geschmackssache. Allerdings solltest du dich fragen was für Köder du auf dauer benutzen willst. Wenn du ständig 150 gr Blei samt Tiefläufer davor hängst dann würde ich schon eher zu Multis tendieren.

Wenn du nicht auswirfst sondern vorsichtig deine Montage zu Wasser lässt, dann kannst du auch Bleie dazu benutzen um weiter auf Tiefe zu kommen. Nur biegt sich die Rute dann bei einen guten Fisch bedrohlich durch und du hast nicht mehr viele Reserven.
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Beitragvon DerLange » 22.08.2011 - 16:19

Nach euren Angaben tendiere ich zur Multirolle. Ich bin mir jedoch noch nicht ganz sicher welches WG die Rute haben sollte. Wenn man davon ausgeht das ich die Castaic in der größe 23cm Schleppen möchte, haben die schon ein Gewicht von 120g, also tendiere ich zu einer Rute mit WG von 100g- 150g. Damit sollten doch die Bereiche für die Großköder weitgehend abgedeckt sein und wenn ich mal etwas leichtere Köder Schleppe nehme ich meine Spinnruten, die haben ein WG von 60g-80g. Was meint ihr dazu ?

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Beitragvon Tom Rustmeier » 22.08.2011 - 19:17

Das hört sich gut an sage ich. ;)
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Beitragvon Pikedaddy » 23.08.2011 - 0:01

Hol dir die neue Swimbait Rod von UBS (Uli Beyer Special) hat 2,60m bei bis zu 200 Gramm WG. Kostet 99,98 EUR beim Uli und die Rute ist Top für diese Zwecke geeignet.
Gute Verarbeitung und made in Japan. Finde nichts wirklich vergleichbares in der Klasse.

EDIT: Und es ist noch nicht ein Prügel :D

Frage mal in die Runde: Hat jemand von euch zufällig eine Berkley Signa Pike Casting in 2,40m und 100 Gramm WG die er nicht mehr benötigt?
Suche die schon seit einem Jahr vergebens...

Gruß Pikedaddy
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Beitragvon heiko2207 » 24.08.2011 - 7:35

andal hat geschrieben:Multis und Freilaufrollen haben Vorteile beim Ausbringen der Köder, oder wenn man den Schleppzug mal eben verlängern will.


Sorry, aber Freilaufrollen sind auf Dauer sch... gerade bei geflochtenen Schnüren erzeugen die Drall ohne Ende!

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Beitragvon heiko2207 » 24.08.2011 - 7:38

DerLange hat geschrieben:Nach euren Angaben tendiere ich zur Multirolle. Ich bin mir jedoch noch nicht ganz sicher welches WG die Rute haben sollte. Wenn man davon ausgeht das ich die Castaic in der größe 23cm Schleppen möchte, haben die schon ein Gewicht von 120g, also tendiere ich zu einer Rute mit WG von 100g- 150g. Damit sollten doch die Bereiche für die Großköder weitgehend abgedeckt sein und wenn ich mal etwas leichtere Köder Schleppe nehme ich meine Spinnruten, die haben ein WG von 60g-80g. Was meint ihr dazu ?


Für die 23-Castaic brauchst du keine Rute mit hohen WG. Dafür dürften deinen normalen Spinnruten ausreichend sein.

Überlege erst einmal, wie und wo du den Räubern nachstellen willst und kaufe dir dann das Tackle!

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Beitragvon Pikedaddy » 24.08.2011 - 10:22

Für die 23-Castaic brauchst du keine Rute mit hohen WG. Dafür dürften deinen normalen Spinnruten ausreichend sein.

Überlege erst einmal, wie und wo du den Räubern nachstellen willst und kaufe dir dann das Tackle![/quote]


Was heißt normale Spinnruten? WG bis 40-70 Gramm?
Also so wie ich den Beitrag gelesen habe, soll u.a. mit 23 cm Castaic Großhechten nachgestellt werden?!
Andere Köder, haben auch wiederum andere Gewichte, deswegen finde ich eine "normale Spinnrute" eher kontraproduktiv.
Die Rute sollte schon noch genug Reserven haben und da würde ich beim Schleppen nicht mit einem Stöckchen ans Wasser gehen!
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Beitragvon heiko2207 » 24.08.2011 - 15:09

Pikedaddy hat geschrieben:Für die 23-Castaic brauchst du keine Rute mit hohen WG. Dafür dürften deine normalen Spinnruten ausreichend sein.

Überlege erst einmal, wie und wo du den Räubern nachstellen willst und kaufe dir dann das Tackle!



Was heißt normale Spinnruten? WG bis 40-70 Gramm?
Also so wie ich den Beitrag gelesen habe, soll u.a. mit 23 cm Castaic Großhechten nachgestellt werden?!
Andere Köder, haben auch wiederum andere Gewichte, deswegen finde ich eine "normale Spinnrute" eher kontraproduktiv.
Die Rute sollte schon noch genug Reserven haben und da würde ich beim Schleppen nicht mit einem Stöckchen ans Wasser gehen![/quote]

Seine normalen Spinnruten mit einem WG von 60-80g sollten da ausreichend sein! => WG siehe "DerLange"-Posting!

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Beitragvon Sanny Demel » 07.11.2011 - 16:12

also ich benutze 2 ruten. beide haben ein wurfgewicht von 80g. das wären einmal die cormoran black bull sg und die Savage Gear big lure&jerk. die cormoran rute nehme ich für kleinere tieflaufende wobbler wie den illex arnaud dd in 10 cm.
die Savage dagegen kann man auch für schwerere köder nehmen. die hat ein verdammt hartes rückgrat. Beide sind mit Multis bestückt. wobei ich auch mit stationär schleppe. ich find beide arten von schleppen möglich.
wenn du nich mit den 30 cm castaics schleppst find ich ein wurfgewicht von 80-100g ausreichend. wobei ich nich weiß was die castaics für einen druck auf die ruten außüben, da sie mir etwas zu teuer sind.

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Beitragvon Rakim » 09.11.2011 - 21:44

Es kommt auch darauf an, wie professionell du das ganze betreiben willst. Willst du nur 2 Ruten raushalten, werden deine üblichen Spinnruten ausreichen. Falls es vom WG nicht ausreicht, kannst du immer noch im Laden zu schlagen ;)

Ich persönlich investiere mein Geld lieber in Köder, Zubehör, Boot etc. und greife bei schweren Ködern und extrem tieftauchenden Wobblern lieber zu einer leichten Pilkrute. Diese ist nur 2,4m lang und hat ein WG von ca.150g. Die Länge finde ich gerade auf einem Boot entspannter.

Petri & Viel Erfolg
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Beitragvon Knight_of_Nights » 16.11.2011 - 9:40

Also ich schleppe regelmäßig mit der Castaic Forelle 23c, sinking. Wollte mir erst die teuren ruten von ASO bestellen aber ehrlich gesagt habe ich mir das nicht so rausgesehen. Schließlich habe ich mir von DAM oder neu DAM zwei Hechtspinnruten geholt für 20€ das Stück und die sind einfach für das Geld der hammer und die 5-6 mal die ich im Jahr schleppen fahre völlig ausreichend. Rollen habe ich aber schon was stabiles. Da kommt die Penn Slammer 460 L Live Liner mit ner 20er geflochtenen ( weil ich die auch fürs Meer benutze) Gruß
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