Klimaveränderung ...!? Realität oder Ideologie?

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Beitragvon andal » 05.02.2007 - 21:37

lemiracell hat geschrieben:Wir wollen doch schliesslich was fuer den Klimaschutz tun.


Na dann schieß mal los, was du wirklich machst, damits dem Klima wieder besser geht!

Ich denke, ich leiste meinen Beitrag. Ich heize nicht mit fossilen Brennstoffen und ich betreibe keinen eigenen Fuhrpark. Das muss reichen. Jedenfalls werde ich mich nicht mehr einschränken!
Angler neigen sehr stark dazu, dort mit Lösungen aufzuwarten, wo gar keine Probleme bestehen.

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Beitragvon BuLLeT » 05.02.2007 - 22:04

lemiracell hat geschrieben:
@Bullet:
Interessanter Gedanke. Bist du orthodoxen Glaubens?


Haha jetzt müsst ich nur noch wissen was orthodox heißt ;) :roll:

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Beitragvon lemiracell » 05.02.2007 - 22:23

Tja, sieht bei mir echt uebel aus. Ich zahle ja nicht einmal die Oekosteuer. Allerdings heize ich auch nicht mit fossilen Brennstoffen und fuer meinen Strom aus der Steckdose werden auch keine fossilen oder sonstigen Brennstoffe abgefackelt. Mein Auto hatte vor ein paar Tagen seinen ersten Geburtstag (Tag der Erstzulassung) und erfuellt die strengste EU-Abgasnorm. Ohne Auto geht es leider nicht. Wohnort und Arbeitsplatz liegen 20km auseinander und zum Einkaufen sind es auch 10km. Oeffentliche Verkehrsmittel gibt es nicht. Aber ich will mich verpflichten, nie wieder nach Norwegen in den Urlaub zu fahren und auf dem Weg dahin durch die Abgase der Autos oder Flugzeuge, die ich dazu benutze, das Klima zu beeinflussen. Reicht das erstmal?
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Beitragvon wolfgang » 05.02.2007 - 22:31

lemiracell hat geschrieben:und fuer meinen Strom aus der Steckdose werden auch keine fossilen oder sonstigen Brennstoffe abgefackelt...



Selbstversorger mit Elektroenergie?
Eigenes AKW,Wasserkraftwerk, Photovoltaik-Anlage oder eigenen Propeller......äh...Windmühle..Windkraftanlage?

Ansonsten eher Wunschtraum,allein schon durch die Verkettung der Netze...
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Beitragvon lemiracell » 05.02.2007 - 22:57

@Wolfgang: Ups, da koenntest du Recht haben. Mist!!!

@Bullet: Die Orthdoxe Kirche ist eine von der roemisch-katholischen Kirche schon ziemlich frueh abgespaltete christliche Glaubensrichtung die auf dem alten ueberlieferten Glauben beharrt und saemtlichen Reformierungen oder Anpassung an die jeweiligen gesellschaftlichen Veraenderungen ablehnt. Sie ist die vorrangige Kirche in vielen slawischen Laendern und auf dem Balkan. Und die benutzen immer noch den julianischen Kalender, zumindest was die kirchlichen Feiertage angeht. Naja, und der ist unserem Kalender (dem gregorianischen) ein Stueck weit hinterher, so dass das mit deiner Theorie mit der Klimaverschiebung gut zusammen passte.
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Beitragvon Marko » 06.02.2007 - 0:26

Ganz ehrlich gesagt, ich habe mir nur Peters ersten Post durchgelesen,
keinen weiteren, es ist spät und ich habe keine Lust dazu.

Aber ich will dennoch meinen Senf dazu geben:

Für mich ist das eine Modeerscheinung wie TokioHotel, die ganzen
Klimaexperten sollen halt auch mal ihre 5 Minuten Ruhm bekommen,
aber die sollten lieber 0,5 Liter Rum zu sich nehmen und den Mund halten!
Wenn wir von einer Klimaerwärumg reden, die sich die nächsten Jahre
drastisch auf ALLES auswirken wird, dann möchte ich die Herrschaften
fragen, wo sie die letzten 2 Winter waren - im Winterschlaf?
Winter 2004 auf 2005 und 2005 auf 2006 waren die kältesten die
ich mit meinen jungen Jahren erlebt habe.
Ich muss es wissen, ich habe vom Februar bis April 2005 die Österreichische Grenze für das Österreichische Bundesheer bewacht und
wir haben die Temperaturen jede Nacht gemessen in der wir von 18Uhr Abends bis 6Uhr morgens Dienst hatten, glaubt mir 8 Tage hindurch hatten wir um die -22Grad - im Burgenland, welches sicherlich nicht
der kälteste Teil Österreichs ist.
Dann der Winter 2005 - so viel Schnee und Kälte hällt keine Sau aus,
und dann kommt mal ein warmer Winter und die werden alle verrückt
und sagen die APOKALYPSE vor...

Mit dem Geschwätz fange ich nichts an, immerhinn müssen ja die
Zeitungen auch von etwas leben und die Titelseiten füllen sich nicht
von alleine, nachdem Irak, Taliban und USA jetzt langsam uninteressant
werden musste ja ein neuer Knüller her.

MfG Marko
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Beitragvon til » 06.02.2007 - 1:30

Ich liebe diese fundierten Beiträge. Nach meiner Errinerung war der letzte Winter und der vorletzte über weite Strecken viel zu warm und das waren jeweils nur ein paar Tage wo's richtig kalt waren. Aber im Durchschnitt eben immer noch ein viel zu warmer Winter.
Und wenn die Gletscher in den Alpen um hunderte von Metern zurückgehen, dann kommt das bestimmt nicht vom Geschwätz der Klimaexperten.
Also über die Auswirkungen des Klimawandels kann man ja diskutieren und über sinnvolle, resp. sinnlose Massnahmen auch. Aber ihn einfach zu leugnen halte ich angesichts der Beweislage schon für ziemlich ignorant.
Andrerseits soll es ja auch Leute geben, die immer noch überzeugt sind, dass die Erde eine Scheibe ist und Amerika gar nie entdeckt wurde. Und bei uns in Basel an der Uni ist die längste Zeit ein Ex-Professor rumgeschlichen, der FLugblätter verteilt hat, in denen er Einsteins Relativitätstheorie und die Existenz einer "Lichtgeschwindigkeit" geleugnet hat (den seiner Meinung nach hat das Licht keine Geschwindigkeit, sondern ist "gleichzeitig", wie sich ja jeder überzeugen kann, der den Schalter anknipst, lol).
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Beitragvon Taxler » 06.02.2007 - 2:43

til hat geschrieben:Nach meiner Errinerung war der letzte Winter und der vorletzte über weite Strecken viel zu warm und das waren jeweils nur ein paar Tage wo's richtig kalt waren.


Tja - so kann die Erinnerung einem ein Schnäppchen schlagen.
Der letzte Winter war einer der kältesten mit einer kontinuierlichen Frostphase (Allein im März 4 Wochen bei -10 Grad)
und Schneefällen von November bis Mitte April


til hat geschrieben:Und wenn die Gletscher in den Alpen um hunderte von Metern zurückgehen, dann kommt das bestimmt nicht vom Geschwätz der Klimaexperten.


Nein - sondern von den seit Jahrmillionen anhaltenden Kimaveränderungen.
Das Geschwätz der "Experten" wird diese Vorgänge nicht aufhalten.
Eine globale Abkühlung ist bis Mitte dieses Jahrhunderts warscheinlicher.
Lies doch mal den Bericht, den mir Fergen per Link zur Verfügung gestellt hat.
Äusserst interessant! http://www.novo-magazin.de/86/novo8624.htm

Wenn 72 Nobelpreisträger an der Lauterkeit der Beweisführung zweifeln sollte eventuell erlaubt sein,
seine eigene (gebildet wordene) Meinung zu hinterfragen.

til hat geschrieben:Also über die Auswirkungen des Klimawandels kann man ja diskutieren und über sinnvolle, resp. sinnlose Massnahmen auch. Aber ihn einfach zu leugnen halte ich angesichts der Beweislage schon für ziemlich ignorant.


Richtig! Über die möglichen Auswirkungen kann und sollte man ausgiebig diskutieren!

Der einzige, der den Klimawandel leugnet sind diese "Klimaforscher", die sich die Taschen voll Geld stopfen
mit ihrer Hypothese, dass der Klimawandel lediglich vom Menschen herbeigeführt wird.

Es kommt einem beinahe so vor, wie damals die Aztekenpriester, die die Sonnenfinsternis für ihren Machterhalt missbrauchten.

Gruß,
Peter
Also, wenn ich Du wäre ..... dann wäre ich, ehrlich gesagt, doch lieber ich

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Beitragvon til » 06.02.2007 - 8:54

Unser Klimaexperte und Metereologe Taxler hat gesprochen :lol:

Taxler hat geschrieben:til hat folgendes geschrieben:
Und wenn die Gletscher in den Alpen um hunderte von Metern zurückgehen, dann kommt das bestimmt nicht vom Geschwätz der Klimaexperten.

Nein - sondern von den seit Jahrmillionen anhaltenden Kimaveränderungen.


Wenn diese Klimaveränderungen seit Millionen Jahren anhalten, wieso beobachtet man den Rückgang der Gletscher dann erst in den letzen Jahren?
Es ist schon klar, dass sich das Klima immer ändert, aber die verstärkte Erwärmung der letzen Jahrzehnte ist nach Meinung der Mehrheit der Wissenschaftler auf den vom Menschen verursachten Treibhauseffekt zurückzuführen.
Irgendwie scheinen mir die Aussagen der Wissenschaftler da einfach Glaubhafer als die eines münchner Taxifahres und anderer selbsternannter "Experten", die einfach nur Angst haben, jemand könnte von Ihnen eine Verhaltensänderung fordern ;)
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Beitragvon wolfgang » 06.02.2007 - 10:08

Daß wir eine Klimaveränderung haben, ist selbst ohne wissenschaftliche Kenntnisse erkennbar, allein wenn ich mal von anglerischen Beobachtungen ausgehe, so verschiebt sich die Maifliegenzeit bei uns an den Gewässern immer weiter nach vorne, vor ca. 15 Jahren lag die Zeit des Massenschlupfs an meinem Hausgewässer etwa um Mitte/Ende Mai, inzwischen liegt sie bereits in den ersten Maitagen, erste Maifliegen sind schon Ende April zu sehen.

Auch eine vermehrte Zuwanderung eigentlich „wärmer“ orientierter Fischarten ist zu bemerken, ich denke da an die Dicklippige Meeräsche im Ostseebereich um ein Beispiel zu nehmen.

Wie hoch der menschengemachte Beitrag an dieser Situation ist und in wie weit rein natürliche Umstände dafür verantwortlich sind, ist wohl schwer zu ermitteln.

Daß wir an der CO²- Produktion nicht schuldlos sind, steht auch außer Frage, da die Energiegewinnung noch hauptsächlich auf die Verbrennung fossiler Brennstoffe ausgerichtet ist.
Damit setzen wir die Mengen CO² frei, die in der als Kohle, Erdöl und Erdgas versiegelten ehemaligen unverotteten Biomasse gebunden ist, welche überhaupt für eine für uns lebensfähige Atmosphäre mit freiem Sauerstoff verantwortlich ist.
Glücklicherweise können wir nicht alles verbrennen in dem gebundene Biomasse steckt, vieles davon liegt im Sediment der Ozeane begraben.
Allerdings ist man auch schon an den in der Tiefsee lagernden Methanhydraten interessiert, welche teilweise schon als Energieträger der Zukunft hochstilisiert werden.
Das zur Realität.

Natürlich lässt sich das Ganze auch ideologisch gut verarbeiten, man kann damit Angst schüren und aus der Angst auch gute Geschäfte machen, hier und da eine neue ökologisch begründete Steuer, auch die Industrie wittert Morgenluft für neue, viel bessere (teurere) Produkte, auch kann man mit solchen Themen recht gut von anderen Problemen ablenken.
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Beitragvon Taxler » 06.02.2007 - 11:53

til hat geschrieben:Wenn diese Klimaveränderungen seit Millionen Jahren anhalten, wieso beobachtet man den Rückgang der Gletscher dann erst in den letzen Jahren?


Til :shock: ... Hallo?
Nicht Dein ernst oder? :)


til hat geschrieben:Es ist schon klar, dass sich das Klima immer ändert, aber die verstärkte Erwärmung der letzen Jahrzehnte ist nach Meinung der Mehrheit der Wissenschaftler auf den vom Menschen verursachten Treibhauseffekt zurückzuführen.


Nach der Mehrheit der veröffentlichten Berichte - denn andere, selbst honorige Meinungen werden oft nicht zugelassen.
Es sind zehntausende Wissenschaftler aus allen Fachgebieten (darunter 72 Nobelpreisträger)
die diese Theorien vehement und wissenschaftlich fundiert bezweifeln.
Der Anteil des vom Menschen verursachten Effekts ist totale Spekulation - das Modell zur Klimaberechnung funktioniert nicht!
Selbst aus den faktischen Daten der Vergangenheit (also das Klima zurückgerechnet) kommt das Modell auf absolut falsche Daten
- die Berechnungsversuche kommen nicht mal auf bereits bekannte klimatische Werte.

til hat geschrieben:Irgendwie scheinen mir die Aussagen der Wissenschaftler da einfach Glaubhafer als die eines münchner Taxifahres und anderer selbsternannter "Experten", die einfach nur Angst haben, jemand könnte von Ihnen eine Verhaltensänderung fordern ;)


Na na na - wer wird denn gleich :)

Jeder hat die Möglichkeit scheinbar Unumstössliches zu hinterfragen - auch Du.
Es ist lediglich eine Sache des Wollens ..
.. ausser man befürchtet, dass man erkennen könnte, dass man sich einfach mit der Herde treiben gelassen hat.

Das Klima hängt von bedeutend mehr Faktoren ab als die, die uns täglich als reine Ursache aufs Brot geschmiert werden.
Manchem scheint dieser Aufstrich allerdings zu munden, da er ihn kritiklos schluckt.
Schau doch einfach mal aufs Etikett :-@

Gruß,
Peter
Also, wenn ich Du wäre ..... dann wäre ich, ehrlich gesagt, doch lieber ich

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Beitragvon Yog » 06.02.2007 - 13:02

Was aber nicht schaden kann, immer wieder darüber nachzudenken, ob man sich nicht doch etwas umweltfreundlicher verhalten könnte. ;-)

Nur weil nichts bewiesen ist, heißt das auch nicht, das wir nichts tun sollten!
Petri heil
Yog

*was gut das ich Mac-User bin* :D

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Beitragvon andal » 06.02.2007 - 13:12

Wenn man genau hinsieht, dann findet man trotz des Ernstes des Themas, auf Sachen, über die man herzhaft lachen kann.

Da stellen sich Leute vor die Kameras und Mikrofone, die noch nicht einmal das Wetter für die kommende Woche halbwegs präzise voraussagen können und wollen einem weißmachen, wie das Klima in 100 Jahren aussehen wird!
Angler neigen sehr stark dazu, dort mit Lösungen aufzuwarten, wo gar keine Probleme bestehen.

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Beitragvon lemiracell » 06.02.2007 - 13:19

@til:
Jetzt stehen schon soviele Links im Thread, die man einfach mal lesen kann, bevor man Andere meint laecherlich machen zu muessen, weil sie mit Argumenten kommen, denen man nichts Sachliches entgegen zu setzen hat.
Der Taxler ist zwar "nur" ein Taxifahrer aber der macht sich wenigstens Gedanken ueber das Problen und informiert sich umfassend. Du schreibst in Schlagzeilen. Ich schau mir die Titelseite der "Bild" an und lese genau das Gleiche.
Ach ja, und du meinst, wir haben alle Angst, dass jemand eine Verhaltensaenderung von uns fordern koennte. Ich weiss ja nicht, wie du so verallgemeinernd ueber uns "Umweltsaeue" denkst, dass du meinst, es waere noetig.
Als ehemaliger DDR-Buerger hab ich durch 20 Jahre Anschauungsunterricht gelernt zu erkennen, ob jemand auf der Basis einer Ideologie argumentiert oder auf Grundlage von gesicherten Fakten. Das Muster ist immer das Gleiche, auch wenn die Ideologie eine andere ist: Wer sich der eigenen Weltanschauung nicht unterwirft, ist entweder zu dumm dazu, ignorant oder im schlimmsten Fall gar ein Feind! Sachliche Argumente, denen nichts entgegengesetzt werden kann, weil Fakten nun mal Fakten sind, entkraeftet man mit der Laecherlichmachung desjenigen, der sie vorbringt oder man verleugnet sie ganz einfach. Im schlimmsten Fall wird einfach mal gedroht.
Schoenen Tag noch! Die Fische warten!
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Beitragvon BuLLeT » 06.02.2007 - 13:34

lemiracell hat geschrieben:@Wolfgang: Ups, da koenntest du Recht haben. Mist!!!

@Bullet: Die Orthdoxe Kirche ist eine von der roemisch-katholischen Kirche schon ziemlich frueh abgespaltete christliche Glaubensrichtung die auf dem alten ueberlieferten Glauben beharrt und saemtlichen Reformierungen oder Anpassung an die jeweiligen gesellschaftlichen Veraenderungen ablehnt. Sie ist die vorrangige Kirche in vielen slawischen Laendern und auf dem Balkan. Und die benutzen immer noch den julianischen Kalender, zumindest was die kirchlichen Feiertage angeht. Naja, und der ist unserem Kalender (dem gregorianischen) ein Stueck weit hinterher, so dass das mit deiner Theorie mit der Klimaverschiebung gut zusammen passte.


Ich bin Christ^^Danke der Nachfrage^^