Klimaveränderung ...!? Realität oder Ideologie?

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Fergen
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Beitragvon Fergen » 07.02.2007 - 19:33

Und bevor ich mich jetzt engültig dem Paulaner hingebe, noch eine Anmerkung zum Thema "wissenschaftliche Diskussion". Hier ist vergessen worden, dass es in einem öffentlichen Forum sehr schwer ist, eine solche wirklich zu führen, da es nicht viel bringen würde wissenschaftliche Papers zu verlinken, die man nur mit Hochschulkennung zu Gesicht bekommt....und dann hängt es auch davon ab, welche Zeitschriften die jeweilige Hochschule im Programm hat ect.

Aber ich stolpere gerade über einen zusammenfassenden Artikel über den aktuellen IPCC-Bericht des Kanadischen Fraser Institutes http://www.fraserinstitute.ca , welcher unabhängig sein soll. Angepriesen wird er mit den Worten "Der Report bietet einen detaillierten und vollständigen Überblick über den Stand der Klimaforschung wie es vom IPCC ausgelegt wird. Die Autoren sind allesamt Professoren oder promovierte Forscher der Fakultäten Meteorologie, Ozeanographie, Physik, Paleontologie und Angewandter Mathematik. Des weiteren wurde der Report durch 50 namentlich aufgelisteten Experten bewertet."

Die Zusammenfassung und den Bericht gibt es hier
http://www.fraserinstitute.ca/shared/re ... =pb&id=886

Habe den Bericht bisher nur überflogen (64 Seiten!), da ich momentan mit Prüfungen, dem nächsten Umzug und Grabenkämpfen mit Behörden ausgelastet bin. Aber ich hoffe, ihn mir Mitte März mal ausführlich ansehen zu können.
"Loyalty to a petrified opinion never yet broke a chain or freed a human soul." Samuel Longhorne Clemens

HerrRing

Beitragvon HerrRing » 07.02.2007 - 20:24

http://www.desmogblog.com/on-chris-esse ... nge-denial

anbei sind ein paar Leute nicht neutral eingestellt. Sowas hinterlässt bei mir einen faden Beigeschmack. Auch stützt sich, die Kurzfassung , auf vergangene Daten. Das Vergangene beschreibt bei Klimatischem Chaos nicht unbedingt das Kommende.
Werde aber auchmal am Ball bleiben und schauen was die "Dagegen" Fraktion an Argumenten auspackt bzw wer im Eu Rat ein nettes Sümmchen mit Pro und Contra verdient.

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Beitragvon Fergen » 28.02.2007 - 15:09

Gelungener Artikel im Cicero
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Beitragvon Fergen » 30.03.2007 - 18:17

Schönes Interview mit Dr. Richard S. Lindzen in der Weltwoche.
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schorsch
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Re: Klimaveränderung ...!? Realität oder Ideologie?

Beitragvon schorsch » 26.06.2007 - 22:27

Taxler hat geschrieben:Gedanken zu den Auswirkungen der Klimaveränderungen -
Eure Meinung dazu würde mich brennend interessieren ....



Das Klima verändert sich seit zigmillionen Jahren auf dieser Erde - es gab mehrere Eis- und Warmzeiten,
im heutigen Europa hatten wir schon tropische Verhältnisse mit dementsprechender Fauna und Flora, etc.

Ich sag Euch eines:
Die Jungs und Mädels haben keine Ahnung von dem, was sie uns da weismachen wollen.
Mit den wenigen erlangten Kenntnissen der nachweislichen Wetteraufzeichnungen der letzten 150 Jahre
und mit Computersimulationen, Vermutungen und aus einem Mix dieser Komponenten
haben sie mit Hilfe einiger Entscheidungsträger eine Ideologie entwickelt und den Menschen suggeriert,
dass (fast) jeder hier in unserem Land, ohne groß nachzudenken, diese Meinung mitträgt.

Trägst Du sie auch mit - oder hast Du eventuell eine eigene individuelle Meinung dazu gebildet?

Gruß,
Peter


Ich wärme diesen Thread nochmal auf. Das hat folgenden Grund:

Heute ist der 26.06.07. Also eigentlich Sommer.
Mir ist schon klar, dass es auch verregnete Sommer gibt, ich habe schließlich schon mehr als genug davon mitgemacht. 8)

Was sich hier, an der Wesermündung, heute abspielt ist allerdings der Hammer. Windstärke 10, in Böen 11 und Regen in absolut untypischen Mengen. :evil:
Bäume liegen auf der Straße, Dächer werden beschädigt und mein schöner Staudengarten liegt danieder.

Klimadiskussion hin, Klimawechsel her, soetwas habe ich noch NIE erlebt......und an die letzten 30 Jahre kann ich mich gut erinnern.

Wenn ihr mich fragt, dann ist der Klimawandel bereits Tatsache und mit Sicherheit nicht mehr aufzuhalten. :oops:

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Re: Klimaveränderung ...!? Realität oder Ideologie?

Beitragvon Taxler » 26.06.2007 - 22:39

schorsch hat geschrieben:
Klimadiskussion hin, Klimawechsel her, soetwas habe ich noch NIE erlebt......und an die letzten 30 Jahre kann ich mich gut erinnern.


Genau das ist eben der Trugschluss ;)

In der Erinnerung wird immer pauschalisiert.
"Früher, als Kind, da hatten wir immer harte Winter - glühend heisse Sommer ... etc."

Genauso ist es mit dem Zeitraum Ende Juni bis Ende Juli ...
"Das ist schon immer ein Sommerzeitraum gewesen und jetzt regenet es schon 3 Wochen und ist saukalt ..."

Diesen Spruch höre ich seit Jahren von meiner Kundschaft und da habe ich einen guten Erinnerungsauffrischer
bei dem mir jeder Münchner Recht geben muss und seine von Wunschdenken geprägte Erinnerung revidiert:
Das Münchner Sommertollwood-Festival (Budenzauber mit Open-Air-Charakter)

Tollwoodzeit war und ist schon immer Regenzeit! :)
Grundausstattung ist warme Regenkleidung und wasserfestes Schuhwerk.

@ Schorsch

Denk mal an letztes Jahr ...
Während der WW strahlend gutes Wetter und gleich danach .... Regenzeit!
Oder hast Du das anders erlebt?

Gruß,
Peter
Also, wenn ich Du wäre ..... dann wäre ich, ehrlich gesagt, doch lieber ich

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Beitragvon schorsch » 26.06.2007 - 22:54

Peter,

es geht gar nicht um verregnete Sommer. Die hat es immer gegeben.

Auch Sommergewitter mit gelegentlichem Hagelschlag sind ja halbwegs normal. Und glaube mir, auch Windstärken über 6 bft, sind kein Grund zu meckern.

Die Qualität des momentan vorherrschenden Wetters ist aber eine ganz andere.

Südwest- und Nordwestwind wechseln sich im Stundentakt ab und das mit einer Windstärke, die nun wirklich nicht normal ist. Das ganze Prozedere zieht sich bereits seit 13.00 Uhr hin und mit abflauenden Wind, kann man nicht vor Mitternacht rechnen.

Ne, ne Peter normal ist was anderes.

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Beitragvon hechtis » 07.07.2007 - 14:56

Guten Tag,

ich denke, an der Klimaveränderung und der Mitschuld der Menschen ist schon etwas dran.
Aber diese Politiker, die das verhindern wollen, erzählen und erzählen ja nur und machen nichts.
Der G8-Gipfel ja so mittelmäßig und trotzdem glaube ich nicht, dass die das Zeug's, was die da erzählt haben, auch halten.
Und mit der Klimaveränderung, es gab schon immer warme und kalte Zeiten. Jetzt kommt eben eine warme Zeit. Aber falls der schlimmste Fall eintreten sollte, dass also in 100 Jahren die Erde sich um 4° C erwärmt hat, beunruhigt mich das schon ein wenig. Das mit den 4° C sagen jedenfalls die Klimaprofis. Aber die sagen viel, wenn der Tag lange ist. Aber ich denke, ein bisschen ist schon dran.

Viele Grüße

hechtis

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Beitragvon z40t-schnorrer » 07.07.2007 - 17:30

es wird so oder so immer rumgeheult.. letztes jahr war es zu warm und dieses jahr ist es zu kalt...

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Beitragvon Fergen » 07.07.2007 - 17:45

Was haltet ihr denn eigentlich von den Live Earth Konzerten?
Ich finde es verwirrend aber auch typisch für diese ganze "Debatte". Die "Arctic Monkeys" haben ja abgesagt mit der Begründung: "'Especially when we're using enough power for 10 houses just for (stage) lighting. It'd be a bit hypocritical,' he said in an interview before a concert in Paris. Bass player Nick O'Malley chimes in: 'And we're always jetting off on aeroplanes!'"

Die sind wenigstens konsequent und nicht wie die anderen Scheinheiligkeiten auf den Bühnen. Hauptsache mal wieder im Schleim der guten Sache gesuhlt, is klar.
Die Zitatquelle mit einigen ebenfalls klugen Aussagen gibt es hier.

Ach so, und TAFKACS (the artist formerly known as Cat Stevens) ist ja auch ein ganz besonderer
Sympathieträger tritt ja auch auf. Das rundet das Spektakel würdig ab..... :roll:

Aber wie ich gerade mitbekommen habe, regnet es gerade in Hamburg und es ist doch etwas kühl für die Jahreszeit. Wie heißt es so schön: "Gott würfelt nicht, aber er lacht!"
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Beitragvon silurus » 21.11.2009 - 13:02

Klimawandel?

Der Thread ist zwar schon ein paar Jahre alt, dennoch ist das Thema aktueller denn je.
Es hat sich nämlich mittlerweile einiges ergeben, scheinbar wurde ein Server eines Forschungsinstitutes gehackt, mit vielen bösen mails und anderem.

Das wollte ich euch jetzt doch nicht vorenthalten, da tut sich ein riesen Skandal auf.

Das Web ist voll mit diesen Berichten, hier auf die Schnelle mal ein Link von tausenden:

http://quadraturacirculi.de/2009/11/20/ ... sse-luege/
Krapfen sind zum essen da

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Beitragvon andal » 21.11.2009 - 15:04

Ist ja auch nicht verwunderlich. Mit nichts kann man mehr Kohle scheffeln, als mit der (handgemachten) Panik und der Betroffenheit der Bevölkerung. Siehe Schweinegrippe.
Angler neigen sehr stark dazu, dort mit Lösungen aufzuwarten, wo gar keine Probleme bestehen.

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Beitragvon reverend » 21.11.2009 - 17:34

Die klassische McKinsey - Consulting-Strategie.
Cogito, ergo sum.
Credo, ergo intelligo.
Piscor, ergo vivo.

P.S.: Don't buy a fly - just tie!

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Beitragvon Taxler » 21.11.2009 - 18:18

andal hat geschrieben:Ist ja auch nicht verwunderlich. Mit nichts kann man mehr Kohle scheffeln, als mit der (handgemachten) Panik und der Betroffenheit der Bevölkerung. Siehe Schweinegrippe.

Exakt die Situation beschrieben :clap:

Gaukelt dem Volk die Apokalypse vor ... und sie werden Euch folgen wie die Lemminge
Denn jeder aus der Masse der verarschten Gläubigen wird der Vorderste sein wollen, der diesen Trend mit trägt und verbreitet
(Apostel Taxler, Vers 1)
Also, wenn ich Du wäre ..... dann wäre ich, ehrlich gesagt, doch lieber ich

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Beitragvon Onkel Tom » 21.11.2009 - 18:46

Hand aufs Herz, jeder der sich mal ein wenig mir der Erdgeschichte beschäftigt kommt von ganz alleine darauf, dass die Menschheit nicht Schuld am Klimawandel ist. Jeder "Wissenschaftler" der etwas anderes behauptet macht sich doch lächerlich.

Was soll's, so lange es die Masse glaubt scheint es ja zu funktionieren. Ist ja schließlich bei weitem nicht das einzige Beispiel.
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