Aitel essen ?

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Aitel essen ?

Beitragvon Raubfisch_Tim » 23.09.2009 - 18:14

Hallo,

Ich habe mal eine Frage zum Thema "Aitel essen".
Ich habe schon mehrmals gelesen, dass dieser Fisch keine Delikatesse sein sollte und sie nur schmeckt wenn man sie durch den Wolf zieht.
Ist das wirklich so oder kann ich eine Aitel auch auf meinen Grill schmeißen ?
Ich fange im moment sehr viele Aitel und da würde ich auch gerne mal eine probieren
Tipps zur Zubereitung sind erwünscht ;)

LG und Petri Heil Tim

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Beitragvon Roland.K » 23.09.2009 - 18:41

Hallo Tim,
mit dem Geschmack ist das immer so eine Sache. Mir schmecken die Aitel und auch die Brassen. Man darf sich eben nur nicht an den vielen Gräten stören.
Zur Zubereitung wenn du sie grillen möchtest.
Ich würze sie mit Salz, Pfeffer und Paprika. Die Bauchhöhle fülle ich mit Zwiebeln und Kräutern, wickle das Ganze in Alufolie und leg´s auf den Grill.
So 30 bis 45 Minuten.
Grüße aus dem Allgäu
Roland

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Beitragvon Raubfisch_Tim » 23.09.2009 - 18:44

Ok vielen Dank, dass muss ich dann auch mal ausprobieren.

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Beitragvon Taxler » 23.09.2009 - 18:44

Der Aitel ist trotz seiner reichlichen Gräten ein äußerst schmackhafter Speisefisch!
Er kann auf alle erdenklichen Weisen zubereitet werden.

Gerade bei größeren Exemplaren sind die dann ebenfalls kräftigeren Gräten sehr leicht aussortierbar
und dem kulinarischen Genuß steht nichts im Weg. :-Q
Kleinere Exemplare würde ich allerdings wegen der Gräten durch den Wolf drehen.
Also, wenn ich Du wäre ..... dann wäre ich, ehrlich gesagt, doch lieber ich

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Beitragvon Raubfisch_Tim » 23.09.2009 - 19:08

Echt ? Ich habe über diese Fische viel negatives glesen, aber wenn das so ist, dann wird es jetzt mal öfters Döbel geben ;)

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Beitragvon der-raubfischer » 23.09.2009 - 19:21

Ich hab in nem anderen Forum auch mal (von Leuten die's bereits ausprobiert haben), gehört dass selbst Rapfen, über die man ja als Speisefisch nichts gutes hört, doch sehr lecker sein sollen. Scheint wohl alles ne Frage des geschmacks zu sein...

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Beitragvon ccarp » 23.09.2009 - 19:45

Das Problem beim Rapfen besteht einfach darin, dass er sehr viele Gräten hat. Da sagt ja fast jeder, er ist ungenießbar wegen den Gräten. Naja vielleicht denken dann viele, dass das Fleisch nicht schmecken würde. Doch ausprobiert ham sie es dann nicht, da sie "Angst" vor den Gräten haben und können so auch nicht sagen wie es schmeckt und verbreiten so die Waisheit, dass Rapfen nicht gut sind.

;)
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Beitragvon Alex F. » 24.09.2009 - 7:02

Roland.K hat geschrieben:Hallo Tim,
mit dem Geschmack ist das immer so eine Sache. Mir schmecken die Aitel und auch die Brassen. Man darf sich eben nur nicht an den vielen Gräten stören.
Zur Zubereitung wenn du sie grillen möchtest.
Ich würze sie mit Salz, Pfeffer und Paprika. Die Bauchhöhle fülle ich mit Zwiebeln und Kräutern, wickle das Ganze in Alufolie und legZs auf den Grill.
So 30 bis 45 Minuten.



45 Minuten auf den Grill legen? Das Teil ist dann aber wirklich durchgegart.
Es grüßt Euch

Alex F. aus dem schönen Hessenland

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Beitragvon Holger Wulf » 24.09.2009 - 7:37

Mit Döbeln kenne ich mich, geographisch bedingt, nicht aus. Ich schätze aber, dass auch im Geschmack Aland und Döbel sehr ähnlich sind.
Ich finde den Aland genießbar, ist aber keine Delikatesse. Und seine Gräten bedeuten doch ein ziemliches Rumgepuhle.
Angeln, angeln, angeln und auch mal an die Leser denken!

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Beitragvon Cactus » 24.09.2009 - 8:50

Hallo,

die Aitel schmecken durchaus gut, wenn sie aus sauberem Wasser stammen (ist ja oft der Fall). Das einzig störende sind die Gräten,
aber ich finde , dass sie auch nicht viel mehr als die Näslinge haben,
die bei un s gängige Steckerlfische sind. Man muss halt die Hände zur Hilfe nehmen.

Grüsse
Heinz
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Beitragvon mikesch » 24.09.2009 - 10:17

@Holger
Aland u. Aitel lassen sich geschmacklich nicht vergleichen, ebenso Rotauge u. Rotfeder, Aitel schmeckt besser und ist gegrillt eine Delikatesse :) . Sollte aber erst ab einer Mindestlänge von 35 - 40 cm auf dem Grill landen, da ansonsten die Gräten zu klein sind.
Habe mal in den Tiefen des Forums gegraben :D

http://www.blinker.de/forum/viewtopic.p ... l+gegrillt
fishing isn't a sport, it's a passion!
Gruß
Michael

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Beitragvon lelox » 24.09.2009 - 19:09

Mir persönlich sind die zu grätig, den Geschmack finde ich gut.
Es gibt allerdings den Spruch:"Man koche oder brate den Dübel, er schmeckt jedenfalls übel". Vielleicht hätte derjenige den Fisch lieber grillen sollen. In "Mosella" von Ausonius ist zu lesen, daß der Döbel sehr frisch zubereitet werden müsse und dann eine Delikatesse sei. Wobei manche Übersetzer allerdings von Aland sprechen (schreiben). Den Originaltext habe ich bisher leider nicht zu Gesicht bekommen.

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Beitragvon Raubfisch_Tim » 24.09.2009 - 19:58

Also Fazit:

Der Döbel ist ein leckerer Speisefisch, hat aber eindeutig zu viele Gräten.

Gut danke für die ganzen Tipps und Aussagen hier, ich werde es mal mit meinem nächsten Döbel versuchen und euch dann davon berichten.

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Beitragvon fLo_1 » 25.09.2009 - 9:37

Hallo,

ich finde auch, dass die Aitel ein ausgezeichneter Speisefisch ist, vor allem gegrillt. Zum Würzen und zur Größe hast du ja schon Tipps bekommen. Ich rate dir noch, die Aitel nach dem Schuppen mit einem Stanley-Messer alle 2-3 mm einzuschneiden. Ich stecke in die Einschnitte dann immer noch Rosmarinzweige. Nun legst du die Aitel in einer Fischzange (nicht auf Backpapier oder Alufolie) auf den Griller, weil so die Haut richtig schön knusprig wird. Vor allem im vorderen Bereich des Fisches hatte ich so nie Probleme mit den Gräten, Richtung Schwanz wird es dann problematischer.

Jetzt gib aber noch Gas, die Grillsaison ist bald zu Ende ;)
Liebe Grüße
Flo

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Beitragvon HuskyJerk » 22.10.2009 - 15:12

Oder du hängst ihn in den Rauch, schön
vorher in Salzwasser einlegen oder einreiben
Wie alle schon sagten...die Gräten...
Aber Rapfen ist deutlich schlimmer und
nur noch sportlicher Beifang, sehr sportlich :kugel