Zum Verzehr nicht geeignet..

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Beitragvon andal » 19.03.2009 - 13:33

Sürströming ist eine schwedische Spezialität in Dosen. Nix anderes, als verfaulter Hering in Salzlake. Es gibt Menschen, die so was essen!
Angler neigen sehr stark dazu, dort mit Lösungen aufzuwarten, wo gar keine Probleme bestehen.

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Beitragvon foersterasslar » 19.03.2009 - 13:36

Das ist eine schwedische Spezialität ??!!

Schwedischer Stinkfisch. Dort vergärt Hering in einer Dose. Wenn diese sich ausbeult, wird sie geöffnet. Ja nach Windrichtung hast du dann für die nächsten Tage gegessen.

Schau mal auf Wiki rein. Stichwort: Surströmming
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Beitragvon foersterasslar » 19.03.2009 - 13:48

Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie unkomentiert behalten.

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Beitragvon Graubarsch » 19.03.2009 - 15:54

Hab ne Weile gebraucht um zu antworten.
Musste die Tastatur austauschen und den Monitor samt PC-Tisch nass abwischen. Aus erdenklichen Gründen.
Zuviel Wissbegier, gerade bei Begriffen aus anderen Sprachen muss auch nicht sein! Und die Erklärung noch bebildert ... wor...works...., nein nicht schon wieder!!!!!
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Beitragvon andal » 19.03.2009 - 16:12

Da gibts in Island noch ganz andere "Leckerbissen"!

Eishai. Der wird in einem Bachbett für Wochen eingebuddelt und dann in Stücken luftgetrocknet. Dazu kommt noch die Eigenart der Haie, dass sie keine Nieren haben. Der Harnstoff reichert sich deswegen auch im Muskelgewebe an. Der Duft soll auch Gasmasken durchdringen.

Aber es gibt noch eine Steigerung, als Schmankerl zu Weihnachten. Da rottet Rochen wochenlang in Holzkisten vor sich hin, dieser Brei muss alles an Gestank schlagen, was es auf Erden gibt. Da wirken die ebenfalls zu Weihnachten beliebten geräucherten Hammelhoden noch direkt lecker.

Soll noch einer sagen, die Chinesen wären schlimm. Bei denen ist das Zeug wenigstens frisch!!!
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Beitragvon foersterasslar » 19.03.2009 - 16:23

Na Mahlzeit

Da habe ich ausgeprägte Schutzreflexe, damit mir das nicht in den Körper kommt. :Q__ :Q__

Aber mal zurück zum Thema.

Wenn, du bedenken zur Verwertbarkeit von Fischen hast, dann melde dich doch mal bei der zuständigen Unteren Wasserbehörde bzw. Gesundheitsamt.

Die Gutachten/ offizielle Analysen müssten denen ja vorliegen.

Auch die Betreiber von Kläranlagen machen regelm. Gewässeruntersuchungen, dort erfährst du evtl. auch was über die Belastung vor und nach dem Einlauf ins Fluss-/ Gewässersystem.
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Beitragvon andal » 19.03.2009 - 16:36

Wobei man aber sagen muss und die älteren unter uns werden mir zustimmen, dass es mit den Wasserqualitäten stetig bergauf gegangen ist. Denn wenn ich so zurückdenke, wie es vor 30 bis 40 Jahren noch ausgesehen hat, dann dürfen wir uns nicht zu sehr beklagen. Da konnte man wirklich Filme in so manchem Bach entwickeln!

Aktuell ist da mehr die Denaturierung vieler Gewässer das Problem und leider immer noch in den landwirtschaftlich sehr intensiv genutzen Gebieten (vorneweg das Münsterland) die Eutrophierung durch extreme Düngereinträge. Hier sind noch viele Hebel anzusetzen.

Zumindestens in NRW besteht da die Absicht Besserung zu schaffen und den Fließgewässern wieder mehr natürliches Aussehen zu verschaffen. Zeit ist es auch geworden.
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Beitragvon Graubarsch » 19.03.2009 - 16:40

andal, bitte höre auf damit.
Ich hatte nur zwei Ersatztastaturen!
Ich glaub ich muss .... blubbb,....neiiiiiin!


foersterassler, das werde ich auch tun. Ich arbeite ja an einer Kläranlage, da werde ich bei der zuständigen Struktur und Genehmigungsdirektion Süd, mir Infos über unsere näheren Flüsse einholen.Ich beangele ja nicht die Lauter in die wir aus der KA Kaiserslautern einleiten. Ich habe von Anglern die ab Wolfstein den Fluss befischen, (ca. 35km von KA-Auslauf) gehört, dass trotz Probe-Untersuchungen von Fischen, Vorsicht angesagt ist. Wie du gesagt hast, spielt die Größe bei den Untersuchungen bestimmt auch eine wesentliche Rolle.
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Beitragvon foersterasslar » 19.03.2009 - 16:45

In meiner Ecke kann ich mich nicht beklagen.

Der Fluss ist sehr sehr sauber geworden. Fast möchte man leider sagen.

Der Dünger und die Sch.... der Menschen fehlen.

Viele Fischarten sind verschwunden oder kommen seltener vor. Dafür sind die Forellen, Nasen und Äschen im kommen. Den Ertrag des Gewässers sinkt. Dafür steigt der Erholungswert. Und die Fische schmecken auch besser als noch vor 10 Jahren.

Es wäre schön wenn alle Gewässer diese Entwicklung durchgemacht hätten.

Obwohl ich die 70er Barben schon vermisse :tear:
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Beitragvon almbleamal » 19.03.2009 - 21:41

foersterasslar,
Barben?! da würde ich mich aber mehr über die im kommen befindlichen Forellen und Äschen freuen - abgesehen von der besseren Wasserqualität natürlich...
"Angeln ist die einzige Philosophie, von der man satt wird."
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Beitragvon Wolf_74 » 19.03.2009 - 22:10

almbleamal hat geschrieben:foersterasslar,
Barben?! da würde ich mich aber mehr über die im kommen befindlichen Forellen und Äschen freuen - abgesehen von der besseren Wasserqualität natürlich...


Die Barben würde ich auf keinen Fall eintauschen wollen, machen zuviel Spaß an der Rute... Schonmal eine gefangen? ;-)

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Beitragvon almbleamal » 19.03.2009 - 22:14

Wolf_74 hat geschrieben:Die Barben würde ich auf keinen Fall eintauschen wollen, machen zuviel Spaß an der Rute... Schonmal eine gefangen? ;-)


Jep (wenngleich auch keine 70er) - bin aber einfach ein (zu?!) großer Salmoniden-Fan... :kopf:
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Beitragvon foersterasslar » 20.03.2009 - 8:45

Als ich mir dem Angeln angefangen habe, da waren in unserem kleinen Flüsschen Barbe, Aale, Hechte und grosse Forellen vertreten.

Mittlerweile sind die Barben abgewandert. Nur in der Laichzeit ziehen die Trupps flußaufwärts. Die Forellen sind auch kleiner geworden aber dafür steht man in klasklaren Wasser und man kann die Fische wunderbar beobachten.

Die Veränderung der Arten hat vermutlich auch mit der Installation der Fischtreppen zu tun.

Aber ich klage ja nicht. Eine Forelle die im Drill mehr in der Luft als im Wasser ist macht das fast wett.
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Beitragvon lounger » 20.03.2009 - 9:49

Die Veränderung der Arten hat vermutlich auch mit der Installation der Fischtreppen zu tun.


Ich weiß nicht, wann Du mit dem Angeln angefangen hast ... auch die Weiterentwicklung von Kläranlagen hat sich nachhaltig auf die Wasserwelt ausgewirkt, über den Umweg von weniger Nähstoff im Wasser.

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Beitragvon Graubarsch » 20.03.2009 - 15:03

Bin beim Söbern auf folgende Seite gekommen.
Ist zwar nur Rheinland Pfalz aber ich suche weiter.

http://www.wasser.rlp.de/servlet/is/483/
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