Neuer Räucherofen eingeweiht

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Beitragvon Döbelhunter » 20.07.2007 - 1:03

Sind 100 Grad nicht ein bisschen viel, ich finde 75-80 grad und 10-15 minuten reichen für normale Portionsforellen.
Mit freundlichen Grüßen,

Dominic

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Beitragvon Udo » 20.07.2007 - 1:17

Ich hatte laut Termometer ca 80 Grad, was allerdings durch das nicht gleichbleibende glühen immer schwankte und habe sie ca 50 Minuten hängen lassen, wobei ich sagen muß, das es nicht lange genug war für meinen Geschmack, das Fleisch war noch zu weich und zu weiß.

Ich denke, das bei einer gleich bleibenden Temperatur von 120 Grad die Fische 30 Minuten garen und dann bei abnehmender Temperatur nochmal 15-20 Minuten im Rauch hängen sollten, das wäre jetzt mal so eine Schätzung von mir, wie ich es das nächste mal machen würde und ich denke, das ich da nicht allzu falsch liegen werde.

15Minuten finde ich auch wenn es eine Portionsforelle ist ein bisschen wenig, da ist der Fisch bei der Temperatur ja noch roh.

Gruß... Udo

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Beitragvon Gerd » 20.07.2007 - 6:31

Udolf hat geschrieben:
Ich denke, das bei einer gleich bleibenden Temperatur von 120 Grad die Fische 30 Minuten garen und dann bei abnehmender Temperatur nochmal 15-20 Minuten im Rauch hängen sollten,

15Minuten finde ich auch wenn es eine Portionsforelle ist ein bisschen wenig, da ist der Fisch bei der Temperatur ja noch roh.


30 Minuten garen bei 120 Grad ist meines Erachtens zu viel, gerade bei Portionsforellen oder Fischen mit "dünnem Fleisch", z.B. Brassen.

10-15 Minuten bei 100-120 Grad reichen für Fische dieser Größe aus, dann sollten sie gar sein. Dafür bleiben sie bei mir länger im Rauch, je nach Gusto 30-80 Minuten bei ca 50-60 Grad.
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Beitragvon Forellenhoschi » 20.07.2007 - 7:50

Sind 100 Grad nicht ein bisschen viel, ich finde 75-80 grad und 10-15 minuten reichen für normale Portionsforellen.



Zum Garen gehe ich auf ca. 100 Grad im Ofen, um sicherzustellen, dass die Temperatur im Inneren des Fisches auch überall hoch genug ist.

Beim eigentlichen Räuchern gehe ich auf ca. 60-80 Grad runter
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Beitragvon Lahnfischer » 20.07.2007 - 9:27

Hi Udolf,

ich habe meinen Ofen und den Brenner bei www.raeucherchef.de bestellt,
ist dort recht günstig und schnell liefern tun die auch.
Garen tue ich mit gut 100 Grad für 10-max. 15 Minuten. Das die Forellen gar sind erkennst du daran, daß sich die Augen weiß verfärbt haben, bei Aalen z.B. daran, daß sich die Bauchlappen spreizen.
Das eigentliche Räuchern dauert je nach Fischgröße so 60-90 Minuten, Temperatur so um die 55-60 Grad und ich nehme die Fische raus, wenn die Farbe ok ist.
Selbst wenn du kein Thermometer am Ofen hast, die richtige Räuchertemperatur erkennst du daran, daß du mit der bloßen Hand an den ofen fassen kannst, ohne sie dir zu verbrennen. Hab das früher bei meinem 1. Räucherofen immer so gehandhabt, das war ein einfacher Teleskopräucherofen, den ich mit Holz befeuert habe.
Gruß Thomas

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Beitragvon Forellenhoschi » 20.07.2007 - 9:44

@lahnfischer

Sag mal, welches Ofenmodell hast Du Dir denn dort eigentlich bestellt?

Grüße Tom
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Beitragvon Gerd » 20.07.2007 - 9:45

Lahnfischer hat geschrieben:Selbst wenn du kein Thermometer am Ofen hast, die richtige Räuchertemperatur erkennst du daran, daß du mit der bloßen Hand an den ofen fassen kannst, ohne sie dir zu verbrennen.


:lol: :lol: Geiler Tipp !

Und wenn der Ofen zu heiß war, versuchst Du es nach 5 Minuten einfach mit der anderen Hand :D
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Beitragvon ami » 20.07.2007 - 11:49

Tolle Anleitung!

Hat der Wels geschmeckt?

Und noch eine frage, kann man auch mit holz anfeuern?
Wenn dann die Garzeit vorbei ist und das Holz dann glüht Sägemehl drauf und räuchern? Klappt das auch?

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Beitragvon Lahnfischer » 20.07.2007 - 12:12

ami hat geschrieben:Hat der Wels geschmeckt?


Der Wels hat prima geschmeckt :D

ami hat geschrieben:Und noch eine frage, kann man auch mit holz anfeuern?
Wenn dann die Garzeit vorbei ist und das Holz dann glüht Sägemehl drauf und räuchern? Klappt das auch?


Genauso hab ich es früher immer gemacht. Das Räuchermehl so über die Glut verteilen, daß keine Flammen mehr züngeln und dann mußt du halt mit dem Deckel und der Holzschublade ein wenig experimentieren und darauf achten, daß genügend Zug und Sauerstoff da ist, damit es schön qualmt, aber ohne daß es zu heiß wird.
Aber bitte kein Nadelholz verwenden, denn durch das darin vorhandene Harz wirds ungesund und schmeckt nicht. Bestens eignet sich z.B. Buchenholz, aber Holz von Obstbäumen ist auch ok!

Forellenhoschi hat geschrieben:Sag mal, welches Ofenmodell hast Du Dir denn dort eigentlich bestellt?


Nach der genauen Bezeichnung muß ich am Wochenende mal schauen, gebe dann Bescheid.... ;)
Gruß Thomas



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Beitragvon Forellenhoschi » 20.07.2007 - 12:41

Lahnfischer hat geschrieben:Forellenhoschi hat folgendes geschrieben:

Sag mal, welches Ofenmodell hast Du Dir denn dort eigentlich bestellt?


Nach der genauen Bezeichnung muß ich am Wochenende mal schauen, gebe dann Bescheid....


Ok danke, überlege nämlich zur Zeit auch, mir noch einen neuen Ofen zu holen und habe mich mal bei Räucherchef umgesehen, da müssen aber auch Aale bis 80cm gut Platz haben....
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Beitragvon Lahnfischer » 20.07.2007 - 13:59

Ich habe den Peetz Räucherofen 630 aluminiert mit Klapptüre.
Wen du oft Aale räuchern willst, wärst du mit dem 770 wohl besser bedient weil deutlich höher... ;)
Gruß Thomas



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Beitragvon Udo » 21.07.2007 - 0:57

Hier wird einem ja alles beantwortet, was man wissen muß, oder sollte.

Ich habe aber noch eine Frage: Soll ich beim nächsten mal die bauchseiten spreitzen mit irgendwas, denn ich mag das Fleisch bei Räucherfisch nicht so weiß, wie ich es bei meinem Versuch hatte und wenn spreitzen, mit was sollte ich das am besten machen.

Und noch eine kleinigkeit, wie soll ich die Fische ausnehmen, bzW. bis wohin aufschneiden, damit sie am Haken bleiben, mir sind 3 Stück runter gefallen, weil alles nachgegeben hat (vom Fisch) und ich hatte bis zu den Kiemen geschnitten.

Gruß... Udo

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Beitragvon Udo » 21.07.2007 - 0:58

Wieder mal was vergessen:

Am besten lernt man ja wenn man zuschaut, also Lahni, lad mich doch einfach mal ein beim nächsten Räuchern ;)

Gruß... Udo

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Beitragvon Gerd » 21.07.2007 - 12:09

Udolf hat geschrieben: ....und wenn spreitzen, mit was sollte ich das am besten machen....


Einen Zahnstocher während der Garzeit in die Bauchhöhle stecken, dass diese offen bleibt. Dass der Fisch gar ist erkennst Du dann, wenn sich die Bauchlappen leicht nach außen rollen. Zum eigentlichen Räuchern kannst Du den Zahnstocher dann wieder rausnehmen, da der gegarte Fisch formstabil bleiben sollte und nicht mehr zusammengeht. Kannst ihn aber auch drin lassen.

Udolf hat geschrieben: ....wie soll ich die Fische ausnehmen, bzW. bis wohin aufschneiden, .... ich hatte bis zu den Kiemen geschnitten....


Schwer zu beschreiben: Ich schneide die Fische immer bis auf Höhe des Herzstiches auf um sie auszunehmen. Dann durchschneide ich das "Zungenbändchen", also im Unterkiefer ist in der Mitte ein festeres Hautstück zwischen zwei weicheren. Dieses durchschneide ich nach vorne. Dann ein Kiemenrundschnitt und durch das zuvor geschnittene Loch mit dem Finger rein in die Kiemen. Einmal kräftig aber mit Gefühl ziehen und schon hast Du das Kiemeninnenleben. So bleibt zwischen Kopf und Körper der Forelle auf der Unterseite ein kleines Stück unversehrte Haut, der Kopf kann deshalb nicht nach hinten "klappen". So bleibt der Fisch stabiler und hält besser am Haken.

Udolf hat geschrieben: ....damit sie am Haken bleiben, mir sind 3 Stück runter gefallen.....


Das ist natürlich ärgerlich. Oftmals stellen schon andere Räucherhaken dieses Übel ab. Am besten finde ich welche mit zwei Dornen, hiervon wird auf jeder Seite der Wirbelsäule einer eingestochen. Ist zwar ein wenig mehr Aufwand, lohnt aber auf jeden Fall.

Zweite Möglichkeit zur Abhilfe ist, einfach kleinere Forellen fangen 8)

Aber ich denke, das mit dem Abfallen ist jedem der Fische räuchert am Anfang mehrfach passiert, hier macht auch Übung den Meister.
Humor ist der Knopf der verhindert, daß einem der Kragen platzt

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Beitragvon Gordonshumway71 » 29.03.2008 - 13:36

Hallo zusammen,

ich hbae mich auch für das Modell 630 entschieden, allerdings weiß ich noch nicht, ob ich Aluminium, oder Edelstahl nehmen soll. Kann mir bitte jemand helfen und mir sagen, wo die Vorteile des Edelstahlofens sind ?

Danke für eure Antworten

Grüße

Frank
Warum ich fotographiere ???

Weil mir Angeln zu anstrengend ist !!!!