Zanderrute

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andyriemann
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Zanderrute

Beitragvon andyriemann » 16.10.2008 - 14:04

Hallo Herr Strehlow
ich bin auf der Suche nach einer Zanderrute und liebäugle mit einer Harrison VHF Spin
Länge 275cm, WG 45-90 Gramm.Was halten Sie von dieser Rute und was kann man an Geld locker machen für solch eine Rute?? Oder doch lieber eine Beastmaster oder Lesath?
Danke für die Antwort im Voraus
Schöne Grüße
Andy Riemann

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Jörg Strehlow
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Beitragvon Jörg Strehlow » 16.10.2008 - 15:17

Lieber Andy Riemann,

ich besitze diese Rute selbst und bin sehr zufrieden damit. Allerdings kommt sie nicht ganz an die Leichtigkeit und Schnelligkeit anderer Spitzenruten führender Hersteller heran - meine LESATH 270XH (Shimano) zum Beispiel, schneidet im direkten Vergleich besser ab. Preislich liegen beide Ruten in etwa in der gleichen Liga, wobei dies natürlich auch ein wenig von Ihren Ansprüchen an den Aufbau des Harrison-Blanks abhängt. Erkundigen Sie sich doch einfach mal bei einem Rutenbauer! Meinen Harrison-Blank hat Dennis Kunz aus Herborn aufgebaut (Tel:0172 - 674 51 34).

Petri Heil, Ihr Jörg Strehlow

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Beitragvon andyriemann » 16.10.2008 - 16:04

Und wie schneidet die legendäre Blechpeitsche im Vergleich zu den genannten Ruten ab??

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Beitragvon Jörg Strehlow » 16.10.2008 - 16:45

Auch nicht schlecht - liegt aber schwerer in der Hand als eine Lesath und kommt auch nicht so schnell aus der Spitze. Und kosten tut sie ja auch ein bisschen was...!

Grüße, Jörg Strehlow

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Beitragvon andyriemann » 30.10.2008 - 8:41

Hallo Herr Strehlow
Habe mal verschiedene Foren durch forstet.Und da liest man von eigentlich nichts gutes über die Lesath zb:abgebrochene Ringen, geplazter Spitzenring
und das die Rute total überteuert sein soll.Na werd mir dann wohl doch ne Harrison zu legen.

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Beitragvon Jörg Strehlow » 30.10.2008 - 16:35

Ich bewerte eine Angelrute eher als Praktiker - und da macht mir die LESATH in der 270XH-Ausführung viel Spaß und Ihre Harrison wird gewiss auch nicht weniger kosten! Bei den dünnen Einstegringen der LESATH ist in der Tat ein wenig Vorsicht gefragt, die Einlage im Spitzenring hält allerdings wie frisches Pech auf dem Seidenschal. Legen Sie den Schwerpunkt auf ein niedriges Gesamtgewicht, Schnellkraft des Blanks und Quickie-Spitze, machen Sie mit Ihrer Harrison im direkten Vergleich den schlechteren Fang...

Aber: Sie machen das schon... :hand: !

Beste Grüße aus HH
- Jörg Strehlow -

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Beitragvon Lahnfischer » 30.10.2008 - 16:42

Kann dir die Berkley Skeletor in 2,70 mit dem WG 15-40 Gramm mit bestem Wissen empfehlen. Das WG ist stark unterieben, die Rute federleicht, sauschnell und kostet nur ein Bruchteil der genannten Ruten... ;)
Gruß Thomas

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Beitragvon Jörg Strehlow » 30.10.2008 - 16:51

Iss mir nicht nur zu langsam sondern auch untenrum zu "fesch" für mich - mag als Junge vom Land eher den konservativeren Stil :bia: .

Aber mal im Ernst, Thomas: Frag' zehn Leute und Du bekommst zehn Antworten! Ich finde zum Beispiel auch mein Eigengewächs, die "Faulenzerrute" sehr gelungen. Aber das ist an dieser Stelle ja so, als würde sich der Metzger zu Geschmack und Qualität seiner eigenen Wurst äußern... :megacool: .

Hau' rein, Jörg

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Beitragvon Lahnfischer » 30.10.2008 - 17:17

Da muß ich dir recht geben Jörg,

es gibt sicherlich mehr als 1 Dutzend von gut geeigneten Ruten in verschiedenen Preisklassen.
Wer halt viel Geld ausgeben kann/möchte, sollte das tun, nötig ist es sicherlich nicht. Aber ist ja wie im richtigen Leben, der eine fährt Kleinwagen, der andere nen dicken Schlitten und beide kommen ans Ziel ;)
Ich habe übrigens noch ne Skelli 1, richtig altmodisch mit Korkgriff, aber der Blank ist schon geil und wenn die mal hin ist, hole ich mir halt den Nachfolger. Habe ja auch schon Sebastians Rute probiert und die ist natürlich auch ein feines Rütchen, wobei es ja wohl jetzt schon eine Zeitlang einen Nachfolger gibt... :D
Habe vorher ne Damokles gefischt, selbst die ist ne richtig gute rute gewesen, aber die Skelli ist halt ne Nummer besser, vor allem auch leichter. Richtig überzeugt war ich von der spätestens nach meinem Wallerdrill im Mai, schon hammergeil, daß die selbst bei nem ü180er nicht schlappgemacht hat {ß*#
Gruß Thomas



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Beitragvon Finn » 05.11.2008 - 14:21

Guten Tag Herr Strehlow,

ich habe mich vor kurzem über Zanderruten informiert und bin auf die Quantum Hypercast Special Wobbler (Länge 2,70m) gestoßen. Wie ist Ihre Meinung zu dieser Rute? Gibt es gute Alternativen im gleichen Preisbereich?


Viele Grüße
Finn

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Beitragvon Jörg Strehlow » 05.11.2008 - 20:07

Sorry Finn - die kenne ich nicht!

Wenn's aber wirklich eine klassische Wobblerrute ist, dann ist die Spitze zu weich. Logische Folge: Hänger satt und Feglbisse beim Faulenzen UND beim Jiggen!

Seit wir allerdings vor fünf Jahren mit der "Faulenzermethode", sagen wir mal "salonfähig" geworden sind, schießen Ruten mit 2,70 Metern Länge und hohen Wurfgewichten wie die Pilze aus dem Boden und sind heute bei jedem Hersteller zu erhalten. Da habe ich zwischenzeitlich auch ein wenig den Überblick verloren - zumal ich ja meine "Sahnestöckchen" längst gefunden habe;-)!

Liebe Grüße, Jörg

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Beitragvon Finn » 06.11.2008 - 13:47

Hallo Herr Strehlow,

ich habe mir die Rute eben noch einmal angesehen und zugeschlagen. Die Spitze sollte hart genug sein und mit der Red Arc kombiniert komme ich nun auf ein Gesamtgewicht von 475g. Falls wir uns irgendwann mal wider Erwarten am Wasser über den Weg laufen sollten, drücke ich Ihnen mal die Rute in die Hand, damit Sie sich ein Urteil bilden können :-).


Vielen Dank für Ihre Hilfe und schöne Grüße
Finn

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Beitragvon Kai S. » 14.11.2008 - 2:24

Moin.
Da dieser Thread ja auch zu meiner Frage passt ist es hoffentlich ok wenn ich sie hier stelle.

Ich bin am überlegen mir eine Berkley Series One Skeletor II in 3m und 8-32g WG zu holen. Ein paar Bekannte haben sich die in 2,70m bzw. 3m gekauft und sind zufrieden, und Sonntag werde ich auch die Gelegenheit haben die mal anzutesten. Da ich dann aber ja immer noch nicht so die Vergleichsmöglichkeiten habe würde ich mich über Eure Erfahrungen zu der Rute freuen.

Meine Kumpels haben sich die Rute als Dropshot Rute gekauft. Ich habe mit dem Dropshot-Angeln noch keine große Erfahrung, da mir einfach das passende Gerät dafür fehlt. Da meine Kumpels sich die Rute grade für das Dropshot Fischen geholt hatten und damit zufrieden sind habe ich nun also auch die Skeletor ins Auge gefasst.

Andererseits möchte ich die Rute schon ein wenig als Allround Rute nutzen, da ich mangels Erfolg ja noch nicht so vom Dropshot-Fischen überzeugt bin. Daher möchte ich sie auch auf Hecht für die Baby 1- Wobbler und die Baby 4- Wobbler von Manns nutzen und für das leichte Spinnfischen, so mit Größe 3, auf Barsch. Das Wobblerfischen wäre halt in den flachen und sehr schmalen Kanälen Ostfriesland. Die sind meistens nicht einmal 15m breit (eher max. 10m) und oft nicht mal 1,5m tief. Das Dropshot Fischen würde ich im Ems-Jade-Kanal, als größter Kanal hier in der Gegend, versuchen. Da die meisten Threads, die ich hier zum Thema Zanderangeln gelesen habe, sich aber mit großen Flüssen beschäftigen weiß ich halt nicht ob ich die Rutenempfehlungen von dort für den Ems-Jade-Kanal (als quasi Stillwasser mit ca. 3,5m Tiefe) so übernehmen kann.

Worauf muss ich ansonsten bei einer Dropshot Rute achten sollte die Skeletor nicht zu empfehlen sein? Schon mal danke für Eure Antworten.