Auswirkungen des Angeldrucks an den großen Flüssen

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rheinfischer70
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Auswirkungen des Angeldrucks an den großen Flüssen

Beitragvon rheinfischer70 » 12.08.2008 - 23:09

Mich interessiert, welche Auswirkungen der enorm gestiegende Angeldruck auf die Fischbestände in großen Gewässern haben kann. Anders gefragt, hat der Angler einen signifikanten Einfluss auf die Bestände?
(Fischmenge, Fischgröße, Beißverhalten)
Was wäre, wenn die Angler z.B. am Ebro oder Po jeden gefangenen Waller entnehmen würde? Hätte dies Auswirkungen auf die Fischmenge oder Durchschittsgröße?
Grüße vom Niederrhein

fangehnix
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Beitragvon fangehnix » 14.08.2008 - 13:08

Hi
wenn Du 10 Äpfel hast und jeden Tag einen isst, wann haste keine mehr? Und wie lange dauert es, bis man vom Apfelbaum neue Äpfel ernten kann? Wenn ich dann hin gehe und auch noch die halbfertigen Äpfel verarbeite, wie soll der Apfelbaum, für rechtzeitige, neue Früchte sorgen. Dazu kommt der Bauer, der maschienell erntet und daraus Apfelmus macht, da ist keine Kunst sich ausmalen, wann der Apfel selbst, selten wird.
Und nu setz das mal um.
Gruß Fangehnix

Gregor Bradler
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Beitragvon Gregor Bradler » 14.08.2008 - 14:38

Hallo rheinfischer70,

sicher hat der Angeldruck Auswirkungen auf das Gewässer. Nicht nur für den Fischbestand (wenn exzessiv entnommen wird), sondern auch auf die Angelmethode bzw. das Beißverhalten der Fische. Besonders beim Raubfischangeln mit Kunstködern kann man das sehr gut beobachten: Auf herkömmliche Gummifische, Spinner oder Blinker bekommt man an überfischten Stellen kaum noch Bisse. Da muss man sich öfter mal was Neues einfallen lassen (in Bezug auf Köder, Methode und Führungstechnik), um überhaupt noch etwas an den Haken zu bekommen.
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