zum Bericht vom Karpfen - Weltrekord

Moderatoren: Valestris, Derrik Figge, Onkel Tom, Moderatoren

Benutzeravatar
Carp Dämon
Zander
Zander
Beiträge: 872
Registriert: 25.09.2004 - 19:05
Wohnort: Gangkofen/ Niederbayern
Kontaktdaten:

Beitragvon Carp Dämon » 11.10.2005 - 19:48

achimx hat geschrieben:Dem da wäre???


An einem kleinen 10 ha See karpfen zu fangen ist freilich kein Kunststück aber versuch mal an vernünftigen Seen ab 50 ha ( meine Lieblingsgröße ist ab 100 ha) einen "venünftigen" Fisch zu fangen da hilft reines Abkippen von Futter garnix!
An solchen Gewässern muss ich schon um die Grundlegenden Verhaltensweisen der Karpfen wissen und die Anzeichen für Fishaktivität erkennen und zu deuten wissen, denn es bringt mir nichts wenn ich Gründelnde Fische sehe dort meinen Futterplatz anlege aber nicht im stande bin zu erkennen, dass es sich um einen Schwarm Brassen gehandelt hat!

Also soooo einfach wie Du Glauben magst ist die speziealisierte Karpfenangelei nun auch nicht!
Also nix mit nur ein Kilo Boilie versenken Fangeisen dazu und Gut is!
Es gehört schon ein gewisses "Know How" dazu und auch jahrelange Erfahrung!
sit venia verbo !!!!
CRAZY CARPERS NIEDERBAYERN

Benutzeravatar
achimx
Zander
Zander
Beiträge: 729
Registriert: 20.08.2004 - 17:54
Wohnort: Augustfehn/Niedersachsen

Beitragvon achimx » 11.10.2005 - 20:04

Verdammt 8) 8) 8) Und ich dachte ich geh nun mal los, mit nen zehn-kilo-sack hundefutter und fang mal eben schnell nen 5o-pfünder 8)
War eigentlich auch mehr provokativ gemeint, ich kenne mehrere karpfenangler bei uns, und hab mit denen auch schon heisse diskussionen gehabt, und natürlich weiss ich, was da alles zugehört, um nen grossen karpfen zu fangen, zumindest kann ich es mir denken, kann ja nicht viel anders sein als auf raubfische, nur eben in anderer form. allerdings :
das man nun unbedingt nen grossen fangen muss, um es mal gehabt zu haben, kann ich ja verstehen, aber immer wieder? Man könnte doch wenigstens immer ein paar jahre dazwischen lassen, damit der grosse karpfen noch größer werden kann, damit es sich auch lohnt, ihn wieder zu fangen *grins*..... 8) 8) :D (mal so rein provokativ) 8)
Werd mir gleich morgen abend mal anschauen, was dabei rausgekommen ist :evil: :D :D
Gruss,

Micha

Ich komme aus usA (unser schönes Ammerland)

Benutzeravatar
Szameit
Zander
Zander
Beiträge: 1249
Registriert: 31.03.2003 - 10:02
Wohnort: Hamburg
Kontaktdaten:

kleine Provokation

Beitragvon Szameit » 12.10.2005 - 14:25

Aus der Bibel, Buch Mose, Kapitel 9 (Gottes Bund mir Noah):

Furcht und Schrecken vor euch sei über allen Tieren auf Erden und über allen Vögeln unter dem Himmel, über allem, was auf dem Erdboden wimmelt, und über allen Fischen im Meer; in eure Hände seien sie gegeben. Alles, was sich regt und lebt, das sei eure Speise; wie das grüne Kraut habe ich's euch alles gegeben.

Aaaaalsoooo.... neenee, ich sag's lieber nicht....
Aber eigentlich ist das doch ziemlich klar und eindeutig, ne? Ich bin zwar nicht religiös, aber mit dieser - zweifellos interpretierbaren - Auffassung könnte ich gut leben ;)

Gruß,
Michael
Bild

Benutzeravatar
andal
Hecht
Hecht
Beiträge: 16068
Registriert: 24.04.2003 - 12:35
Wohnort: Rhein, km 624

Re: kleine Provokation

Beitragvon andal » 12.10.2005 - 16:00

Szameit hat geschrieben:...wie das grüne Kraut habe ich's euch alles gegeben.


Damit meinst Du aber jetzt ganz bestimmt die Petersilie!? :lol: :lol: :lol:
Angler neigen sehr stark dazu, dort mit Lösungen aufzuwarten, wo gar keine Probleme bestehen.

Franz
Zander
Zander
Beiträge: 476
Registriert: 19.04.2003 - 18:44

Beitragvon Franz » 12.10.2005 - 17:23

wen es reizen würde, den "narbigen" mit ein paar Gramm mehr auf den Gräten zu fangen, um sich erneut "Weltmeister" nennen zu dürfen.


um mich weltmeister zu nennen ? ... wär mir wurscht.... aber ein schönes Festmahl würde der Bursche geben :lol:
Gruß
Franz

tanche
Hecht
Hecht
Beiträge: 1640
Registriert: 10.06.2003 - 15:47
Wohnort: Horb am Neckar

Beitragvon tanche » 12.10.2005 - 20:07

SpeicherseeFuzzi hat geschrieben:Sicher haben sich in den letzten Jahren die Methoden soweit verbessert,
daß es so manchem als schon fast unfair erscheint so auf Karpfen zu fischen.
Ich will auch zugeben, daß die Selbsthakmethode relativ brutal ist. Aber
man muss schon etwas mehr leisten, als nur Mengen an Boilies anzufüttern
und dann seine Montage auszulegen.



Dem kann ich absolut zustimmen!!
Ich fische jetzt erst seit 1 1/2 Jahren geziehlt auf Karpfen und kann nur betonen, dass das moderne Karpfenangeln weit mehr ist, als nur einen Futterplatz anzulegen, Festblei mit Boilie drauf und gut ist....
Es gibt so viele Faktoren, die es zu beachten gilt und selbst dann braucht man immer noch ein Quentchen Glück, um einen großen Karpfen haken zu können! Ich musste, muss und werde auch in Zukunft noch viel Lehrgeld zahlen müssen, jedoch kommt mit jeder Session ein Stück mehr an Erfahrung und Wissen dazu und nur so kann man m. E. auf lange Sicht hin erfolgreich auf Karpfen fischen!

Benutzeravatar
Szameit
Zander
Zander
Beiträge: 1249
Registriert: 31.03.2003 - 10:02
Wohnort: Hamburg
Kontaktdaten:

wieso ich?

Beitragvon Szameit » 13.10.2005 - 8:10

@ Andal: Wieso ich???? Das war göttlicher O-Ton. Ich denke, er hat alle Kräuter gemeint, von Aloe über Canna bis Zierkürbis :lol:
Gruß,
Micha

Benutzeravatar
silurus
Zander
Zander
Beiträge: 462
Registriert: 19.06.2004 - 23:11

Beitragvon silurus » 19.10.2005 - 21:09

und schon wieder einen Bericht über nen Typen der Riesenkarpfen in Serie fängt auf der Startseite.

Muss ja ein mächtig kluger Bursche sein. Glückwunsch ! [/url]

Benutzeravatar
Tom Rustmeier
Hecht
Hecht
Beiträge: 13696
Registriert: 02.05.2003 - 1:40
Wohnort: Kiel
Kontaktdaten:

Beitragvon Tom Rustmeier » 19.10.2005 - 21:44

silurus hat geschrieben:und schon wieder einen Bericht über nen Typen der Riesenkarpfen in Serie fängt auf der Startseite.

Muss ja ein mächtig kluger Bursche sein. Glückwunsch ! [/url]



Der Typ ist ja auch nur Markus Pelzer, der Karpfenspezi schlechthin. :roll: ;)
Chronisch unterfischt..... :-(


In diesem Sinne

Petri Heil
und Grüsse aus Kiel

Bild

Benutzeravatar
Carp Dämon
Zander
Zander
Beiträge: 872
Registriert: 25.09.2004 - 19:05
Wohnort: Gangkofen/ Niederbayern
Kontaktdaten:

Beitragvon Carp Dämon » 20.10.2005 - 20:09

Der Typ ist ja auch nur Markus Pelzer, der Karpfenspezi schlechthin. :roll: ;)[/quote]


*Extrem anzweifel* Es gibt viele nicht so bekannte bzw. unbekannte Karpfenangler die um einiges mehr drauf haben als der hier genannte!
Ich sag nur eins dazu "Profilierungszwang"!!
sit venia verbo !!!!

CRAZY CARPERS NIEDERBAYERN

Benutzeravatar
Tom Rustmeier
Hecht
Hecht
Beiträge: 13696
Registriert: 02.05.2003 - 1:40
Wohnort: Kiel
Kontaktdaten:

Beitragvon Tom Rustmeier » 20.10.2005 - 22:04

Das glaub ich dir sogar, das es besser gibt. Ich kenn mich bei den Kapfenjungs eh net aus, nur war das eben nicht irgendein Typ. ;)
Chronisch unterfischt..... :-(





In diesem Sinne



Petri Heil

und Grüsse aus Kiel



Bild

Benutzeravatar
Didi
Zander
Zander
Beiträge: 1055
Registriert: 20.06.2005 - 23:08
Wohnort: Berlin/Lankwitz

Beitragvon Didi » 17.11.2005 - 23:10

Also ich selbst bin kein Karpfenangler aber........
Es wird geschrieben das es bei 100ha schon mehr dazu gehört als nur anfüttern,montage und gut ist.So sehe ich dies nicht ist es wirklich ein Kunststück an für sich springende sich an der Oberfläche rollende Karpfen zu beobachten und die denn gezielt zu fangen,ich denke nicht das wir dazu, allwissende sein müssen die jahrlange Karpfenerfahrung haben müssen.Ich bin beheimatet an einem Gewässer der sich über viele 100 von ha erstreckt,dem Karpfen habe ich bis heute nicht nachgestellt weil er für mich persönlich nicht sonderbar Interessant gewesen ist aber ich bin der Meinung das es auf jeden fall nicht viel zu gehört als sich ein paar Tage zeit zu nehmen um die routen der Karfpen ausfindig zu machen und hat man sie erstmal gefunden und dabei sind plätze wie Seerosenfelder,Schilf,Kanten,Muschelbänke sehr hilfsreich,denn bleibt es wieder dabei an zu füttern und zu warten was alles in einem kein Kunststück ist.Wo ich etwa den Hut ziehe vor jedem Karpfenangler ist die dauer und das durchalte vermögen mit welchem Sie tage lang verhaaren können ohne ein Biss zu bekommen,ich könnte das glaube ich nicht.

Zum Thema Pelzer möchte ich nur so viel hin zu fügen und behaupten das er wie für uns Jan Eggers oder Ulrich Beyer die Raubfischpäpste schlechthin sind, er sehr viel dazu bei getragen hat das Karpfenangeln moderner zu machen und da kann man nicht von irgend einem Anfänger sprechen oder sonstiges das zeugt nur von Neid denn der mann hat sich mit seine Fängen und der Arbeit um das Karpfenangeln ein wenig zu moderniesieren gehörig respekt verdient.

Gruss Didi
Einsicht ist der Weg zu Besserung.

Cej
Zander
Zander
Beiträge: 793
Registriert: 14.04.2004 - 13:32
Wohnort: Kleve/Niederrhein

Beitragvon Cej » 17.11.2005 - 23:27

@ Didi:

Kann man dann deine Ansicht über das Karpfenangeln auch genauso auf das Raubfischangeln bzw. Spinnfischen projezieren? Im grunde genommen doch das gleiche. Man sucht die Fische an markanten Teilen des Gewässers auf und probiert sein Glück. Jeder auf seine Art, genau wie die Karpfenfischer. Und wenn man was fängt, war das dann wohl mehr Glück als Verstand? Wobei Glück zweifelos zum Angeln dazu gehört...Was denkst du?

Benutzeravatar
Didi
Zander
Zander
Beiträge: 1055
Registriert: 20.06.2005 - 23:08
Wohnort: Berlin/Lankwitz

Beitragvon Didi » 17.11.2005 - 23:59

Ich denke das es bezogen ist auf jeden Fischart an sich.Speziel hier wollte ich das Karpfenangeln ansprechen weil es auch das Thema hier gewesen ist.
Alles in einem egal welche Fischart wenn man es mit der Zeit drauf hat stellen,plätze,vorkomnisse am Wasser deutlich zu lesen und die markanten Stellen ausfindig zu machen fängt man sein Fisch unabhängig davon ob Karpfen oder Hecht.Die Faktoren müssen irgend wie mit eingehen wie Wetter,Druck,stabiles oder nicht stabiles Wetter,auf jeden Fall jede Meng Glück gehört auch dazu.Mich hat die Aussage nur gestört als würde es ein Wissenschaft an für sich sein auf dicke Karpfen zu fischen,ist dem nicht so.Such,finden,füttern,ansitzen und fangen.Hört sich leicht an Glück ist aber sehr entscheidend keine Frage ob man zu richtige Zeit am richtige Ort ist.Technik wie Echolos und anderes hilft dirt unheimlich.

Ich habe ein neuen Arbeitskollegen bei Ihm war es auch so er machte zwei sehr grossen Karpfen ausfindig die sich sonnten brauchte zwei Jahr lang um sie aus der gefahrenzone Bootssteganalge raus zu füttern ins freie Wasser bis er sie fing 49 und 50Pfund,der erfolg war in erster Hinsicht das er die zwei ausspähen konnte übrigens auch an einem Gewässer mit mehreren 100ha grösse.

Gruss Didi
Einsicht ist der Weg zu Besserung.

Benutzeravatar
Didi
Zander
Zander
Beiträge: 1055
Registriert: 20.06.2005 - 23:08
Wohnort: Berlin/Lankwitz

Beitragvon Didi » 18.11.2005 - 0:06

Ich denke Glück zu haben um ein kaptalen Fisch erfolgreich zu keschern und ihn zu biss zu verleiten gehört denke ich genauso dazu,wie das man den Fisch an dem Platz antrifft den man vermutet.

Raubfisch du fährst den ersten Barschberg an und nichts ist und erst am dritten triffst du die Barsche an vermutung und glück liegen ganz dich bei einander.Es ist letzt endlich egal auf welche Fischart auch immer,lernt man es zu verstehen wo sich der Fisch woh fühlt,sicher und seine Nahrung ohne viel aufwand verfügbar ist,wenn man den dreh raus hat wird man sowohl erfolgreich als auch die ganz dicken an die angel bekommen.Das ist meine Meinung.
Einsicht ist der Weg zu Besserung.