zum Bericht vom Karpfen - Weltrekord

Moderatoren: Valestris, Onkel Tom, Derrik Figge, Moderatoren

Cej
Zander
Zander
Beiträge: 793
Registriert: 14.04.2004 - 13:32
Wohnort: Kleve/Niederrhein

Beitragvon Cej » 18.11.2005 - 0:21

Ok! Wenn ich dich also richtig verstanden habe, sagst du, dass zum Karpfenangeln nicht mehr als suchen, füttern, ansitzen, fangen dazu gehört, plus Glück und andere Fakoren wie Wetter etc.. Das gilt ja, wie du sagst, für jede Fischart, ungefähr. Ist ja auch so. Den Unterschied im Erfolg kann dann doch eigentlich nur die Erfahrung eines Anglers machen, oder? Also kann man nicht sagen, dass ein Jeder nach beobachten einiger Fische, hier Karpfen, diese einfach fangen kann. So hab ich dich zumindest verstande, korrigier mich wenn ich falsch liege. Ich bin auch überhaupt kein Freund vom Karpfenangeln, aber die Erfahrung eines Anglers ist schon ein großer entscheidender Faktor auf dem Weg zum Erfolg.

Cej
Zander
Zander
Beiträge: 793
Registriert: 14.04.2004 - 13:32
Wohnort: Kleve/Niederrhein

Beitragvon Cej » 18.11.2005 - 0:26

Didi hat geschrieben:Es ist letzt endlich egal auf welche Fischart auch immer,lernt man es zu verstehen wo sich der Fisch woh fühlt,sicher und seine Nahrung ohne viel aufwand verfügbar ist,wenn man den dreh raus hat wird man sowohl erfolgreich als auch die ganz dicken an die angel bekommen.Das ist meine Meinung.


hm, ist das nicht ein Widerspruch zu dem was du in deinem ersten posting geschrieben hast?

Dort sagst du:
Es wird geschrieben das es bei 100ha schon mehr dazu gehört als nur anfüttern,montage und gut ist.So sehe ich dies nicht ist es wirklich ein Kunststück an für sich springende sich an der Oberfläche rollende Karpfen zu beobachten und die denn gezielt zu fangen,ich denke nicht das wir dazu, allwissende sein müssen die jahrlange Karpfenerfahrung haben müssen.


also irgendwie schon wie ich finde...

Benutzeravatar
Didi
Zander
Zander
Beiträge: 1055
Registriert: 20.06.2005 - 23:08
Wohnort: Berlin/Lankwitz

Beitragvon Didi » 18.11.2005 - 8:45

Ich sehe in den beiden Zitaten nicht unbedingt ein Wiederspruch.Das anglerische Erfahrung dazu gehört klar,es geht hierbei aber nicht um Erfahrungswerte die man nach etlichen Jahren sammelt,sondern bereits im beginn seines Hobbys liesst man Fachbücher und Zeitschriften vielleicht das ein oder andere Video das schon recht früh uns zeigt wo der Fisch zu suchen ist.
Um dies nachvollziehen zu können bin ich der Ansicht brauche ich weder als Karfen oder Raubfischangler etliche Jahre am Gewässer gehockt zu haben und heraus zu bekommen wo der Fisch sich naturgemäss aufhält,dies ist denke ich das 1 mal 1 eines jedes Anglers zu beginn seiner anglerischen Kariere sich damit auch in der theorie auseinander zu setzen wo denn mein Ziel denn zu finden ist in dem fall der Karpfen. Und das würde ich nicht Erfahrungswert nenne aus der Praxis sondern ganz einfach trockne Theorie die denke ich wenn man es richtig anpacken möchte dazu gehört.

Über Erfahrung spreche ich wenn jemand ein kapitalen Fisch raus bekommt,das sind Erfahrungen die man aufbringen muss nach etlichen Jahren um auch ein richtig dicken raus zu hollen oder das Spinnfischen mit Kunstködern damit meine ich speziel die Gummiköder das gehört auch jede menge Erfahrung um den Köder so lebhaft zu präsentieren das selbst der alte schlaue Fuchs von Kapitalen Hecht draum hämmert.

Wenn ich regelmässig mein See ansteuer und immer wieder Karpfen beobachten kann an einem Seerosenfeld wie sie sich an der Oberfläche rollen was brauche ich da an Erfahrungen,das setze ich mich am nächsten Tag fütter zwei drei mal vorher an und die Möglichkeit einen zu fangen dürft enorm sein.Genau wenn ich am Wasser was rauben sehe brauche ich keine Erfahrung sondern nur das bißchen Glück auch diese Ereignisse am Wasser zu sehen.

Naja jeder hat so seine Ansichten dies ist meine.Das was die erfolgreichen Angler ganz klar ausmacht ist vorallem die häufigkeit der besuche am Wasser.Ich kann mich erinnern ich habe bei weiten mehr und grössere Fische ge&fangen als ich in der Schule und Ausbildung gewesen bin und dies denke ich liegt ganz eindeutig an der Tatsache das ich jetzt bei weitem nicht auf dei Stundenzahl komme,wie es früher üblich der Fall war.

Gruss Didi.
Einsicht ist der Weg zu Besserung.

Cej
Zander
Zander
Beiträge: 793
Registriert: 14.04.2004 - 13:32
Wohnort: Kleve/Niederrhein

!

Beitragvon Cej » 18.11.2005 - 10:56

Didi hat geschrieben:Ich sehe in den beiden Zitaten nicht unbedingt ein Wiederspruch.Das anglerische Erfahrung dazu gehört klar,es geht hierbei aber nicht um Erfahrungswerte die man nach etlichen Jahren sammelt,sondern bereits im beginn seines Hobbys liesst man Fachbücher und Zeitschriften vielleicht das ein oder andere Video das schon recht früh uns zeigt wo der Fisch zu suchen ist.
Um dies nachvollziehen zu können bin ich der Ansicht brauche ich weder als Karfen oder Raubfischangler etliche Jahre am Gewässer gehockt zu haben und heraus zu bekommen wo der Fisch sich naturgemäss aufhält,dies ist denke ich das 1 mal 1 eines jedes Anglers zu beginn seiner anglerischen Kariere sich damit auch in der theorie auseinander zu setzen wo denn mein Ziel denn zu finden ist in dem fall der Karpfen. Und das würde ich nicht Erfahrungswert nenne aus der Praxis sondern ganz einfach trockne Theorie die denke ich wenn man es richtig anpacken möchte dazu gehört.


Hm, wenn man also schon das 1mal1 des Angelns zu Begin seiner "Karriere" erlernen sollte, wo man erfährt wo fische zu suchen sind, wie sie zu beangeln sind, dann frage ich mich, warum nicht täglich dicke Kapitale gezogen werden.
Recht geb ich dir, nachvollziehen kann das fast ein jeder, aber das Umsetzen ist ne andere Frage. Auch ist nicht jedes Gewässer gleich. Der Erfahrungswert aus der Theorie reicht da bei langem nicht aus. Nur der Erfahrungswert aus der Praxis kann im besten Fall die Theorie bestätigen. Und oftmals braucht man Jahre um die Freßrouten seiner Zielfische su finden. Und das geht nur dürch beobachten, durch Praxiserfahrungen.

Über Erfahrung spreche ich wenn jemand ein kapitalen Fisch raus bekommt,das sind Erfahrungen die man aufbringen muss nach etlichen Jahren um auch ein richtig dicken raus zu hollen oder das Spinnfischen mit Kunstködern damit meine ich speziel die Gummiköder das gehört auch jede menge Erfahrung um den Köder so lebhaft zu präsentieren das selbst der alte schlaue Fuchs von Kapitalen Hecht draum hämmert.


Hier kann ich doch genauso gut sagen, das das Fangen eines Kapitalen, Glück war, oder nicht? Wenn nicht, dann sind die jetzigen kapitalen Karpfenfänge wohl auch der Erfahrung des Anglers zu verdanken und nicht einfach nach beobachten so machbar. Wenn einer, wie zb. Jan Eggers, regelmäßig seine Dicken fängt, mal abgesehen davon das er gesponsort wirdt etc, dann kann man bei ihm doch sicher von viel Erfahrung sprechen. Genau das gleiche bei z.b Andy Little.
Bei einem unbekannten Angler, der hier und da mal gute fische fängt, wird das gleich wieder aufs Glück reduziert.
Klar, zum Spinnfischen braucht man jede Menge Erfahrung. Man muss wissen wie der Köder geführt wird, wo eventuell Fische sitzen etc. Das lernt man aber nicht aus Büchern, sondern nur durch probieren. Da kannste noch soviel gelesen haben. Das gilt für jede Fischart.

Wenn ich regelmässig mein See ansteuer und immer wieder Karpfen beobachten kann an einem Seerosenfeld wie sie sich an der Oberfläche rollen was brauche ich da an Erfahrungen,das setze ich mich am nächsten Tag fütter zwei drei mal vorher an und die Möglichkeit einen zu fangen dürft enorm sein.Genau wenn ich am Wasser was rauben sehe brauche ich keine Erfahrung sondern nur das bißchen Glück auch diese Ereignisse am Wasser zu sehen.


Aber deine Beobachtung, das alles zu deuten, ist doch schon Erfahrung. Und um den Hecht oder Karpfen dann zu fangen, greifst du doch auf deine gemachten Erfahrungen zurück. Köderwahl -und präsentation etc. Und das Quentchen Glück natürlich!

Das was die erfolgreichen Angler ganz klar ausmacht ist vorallem die häufigkeit der besuche am Wasser.Ich kann mich erinnern ich habe bei weiten mehr und grössere Fische ge&fangen als ich in der Schule und Ausbildung gewesen bin und dies denke ich liegt ganz eindeutig an der Tatsache das ich jetzt bei weitem nicht auf dei Stundenzahl komme,wie es früher üblich der Fall war.


Da geb ich dir vollkommen recht. Je öfter man am Wasser ist, je mehr Erfahrung sammelt man, je mehr Fisch fängt man. So seh ich das!

Benutzeravatar
Didi
Zander
Zander
Beiträge: 1055
Registriert: 20.06.2005 - 23:08
Wohnort: Berlin/Lankwitz

Re: !

Beitragvon Didi » 18.11.2005 - 12:30

Naja Cej wie auch immer meine Aussage bezog sich in erster hinsicht auf die Aussage von Carp Dämon wie ich es sehe.Theorie ist das eine,Erfahrungen sind das andere.Ich muss nun immer wieder schmuntzeln wenn mir jemand erzählen will das ich jahre lang Erfahrung bräuchte um grosse Fische zu fangen und ich halte nach wie vor fest das ich andere Meinung bin.Ein Weltrekord auf zu stellen wie in dem Fall gehört mehr Glück als Verstand,denn solche Fänge sind wahrlich wie 6 Richtige im Lotto und dies wieder rum hat nichts damit zu tun ob ich ein Jungangler bin der sein Posen badet oder einer vom FOX TEAM der sich mit dem Fisch Karpfen seid jahren schon beschäftigt.Der Typ war ganz einfach zu richtigen Zeit am richtig Ort und es hat gefuntzt,mehr sehe ich darin nicht.

Weiterhin behalte ich den Standpunkt das es die Theorie ist das der Hecht ein Raubfisch ist sich gerne im dickicht versteckt,an Kanten,Löcher,Schilf und Seerosenfelder an zu treffen ist,der Zander gern harten Grund aufsucht gerne Booststeganlagen,Brücken,Kanten,Löchern,Spundwänden zu suchen ist.Wenn ich diese Punkte wahrlich beherzige und weiss wo ich suchen soll wird man meisten erfolgreich sein.Erfahrungswert sind für mich wenn ich durch die Praxis sachen erlerne die so in den Fachbüchern nicht zu lesen ist z.B. das es Nachts eins der besten Zeiten ist auf Zander und Hecht zu angeln speziell an überfischten Gewässer,das Raubfische nicht immer bei kalten Witerungen im tiefen zu finden sind und und usw.

Klar und da bin ich deiner Meinung ist es von Gewässer zu Gewässer anders dies erlebt man immer wieder.Angler wie Ulrich Beyer,Edgar Oppel ich meine ersten ist es die Zeit die sie am Wasser verbringen der aber weit grössere Aspekt ist der das Sie an Gewässern fischen die ja wirklich auch ein riesen potenzial haben wie der Rhein,Bodden,Peene und wenn ich dort jeden Tag so ein Gewässer vor der Haustür hätte glaube ich würden viele abräumen zumal wenn ich bedenke wie einfach es wirklich ist wenn man auf ein Boot und Echolot zurück greifen kann und die Signal auch wahrlich lesen kann,wo besteht da noch die Kunst denn den Köder runter zu lassen und so lange den dicken Zander,Hecht reizen bis er rauf ballert.Dies hat wahrlich nichts mit Erfahrungen zu tun dies kann ich in jeder Zeitung nachlesen und fahre die Kanten an der Peene beispielweise ab bis man die Standorte der Kapitalen ausfindig gemacht hat oder ich greif auf einen Gid zurück der erledigt den rest und ich brauche nur zu drillen.

Gruss Didi ;)
Einsicht ist der Weg zu Besserung.

Cej
Zander
Zander
Beiträge: 793
Registriert: 14.04.2004 - 13:32
Wohnort: Kleve/Niederrhein

Beitragvon Cej » 18.11.2005 - 12:52

Naja, irgendwie widersprichst du dich immer. Ich weiß jetzt auf jeden fall was du eigentlich sagen willst und damit stimm ich mit dir auch überein: Der Fang des jetzigen Rekordkarpfens war mehr Glück als Verstand! Es hätte genauso gut auch ein kleineres Exemplar beißen können. Oder noch größeres.

Und über das Angeln mit Echolot brauchen wir nicht zu diskutieren. Das hat nicht mehr viel mit der Kunst des Angelns zu tun, da hast du Recht. Aber du sagtest ja auch, das das studieren von Zeitungen etc theoretische Erfahrungswerte sind, also doch ein gewisser Erfahrungswert nötig ist um zu fangen.

Feshalten können wir auf jeden Fall, dass der Erfolg in großen Teilen vom Glück abhängt, aber in genauso großen von der Erfahrung des Anglers. So ist jeder zufrieden ;)

gruß
Cej

Benutzeravatar
wm66
Hecht
Hecht
Beiträge: 4739
Registriert: 21.03.2004 - 12:45
Wohnort: Berlin/Altglienicke

Beitragvon wm66 » 18.11.2005 - 18:42

Naja, man kann sich sein (Fang)-Glück aber auch hart erarbeiten.
Ich kenne einen kleinen See, der sehr stark beangelt wird. Dort werden ziemlich oft Karpfen besetzt, der Bestand ist also ziemlich gut, gefangen werden aber wenn überhaupt, nur die kleineren Exemplare.
Selbst Experten, die kamen und siegen wollten sind eines Besseren belehrt worden.
Bloß einer fing den 32 Pfünder, den 24 Pfünder und... und... und.
Ich wunderte mich nur immer beim Spinnfischen, welcher Kerl da auf den Bäumen mit dem Fernglas rumturnte.
3 Wochen ging das Spiel und dreimal dürft ihr raten wer der Baumkletterer ohne Angel war?
Rischtisch.... der erfolgreiche Karpfenangler.
Gleicher See, gleiches Spiel.
Ich wußte, wo ein guter Hecht stand. Der war aber aufgrund des hohen Angeldruckes mit allen Wassern gewaschen.
Ca. 3 Wochen fast jeden Tag am Wasser brauchte ich, bevor er einen Fehler beging. Riesen Plötzen trudelten direkt vor seinem Maul und er raubte genau neben den Posen.
Einmal hatte ich ihn schon dran aber das Schilf war stärker als meine Montage. :oops:
Am Fangtag verführte ihn eher eine kleine Plötze...man steckt eben nicht drin. Trotzdem war viel Zeit und Ausdauer von Nöten um diesen, für dieses Gewässer, Ausnahmefisch zu fangen.
Also nicht nur Glück ist entscheidend für Fangerfolge sondern auch akribische Vorbereitung, Ausdauer und Sitzfleisch. Das Hineinversetzen in die ""Denkweise"" des Zielfisches und das Kennen der Lebensgewohnheiten der Zielfischart seh ich als wichtigste Voraussetzung für den Fangerfolg ;) :idea:
Wir wollen keine Jasager erziehen,
:"Aber Nein...Nein!"
riefen sie alle!

Cej
Zander
Zander
Beiträge: 793
Registriert: 14.04.2004 - 13:32
Wohnort: Kleve/Niederrhein

Beitragvon Cej » 18.11.2005 - 20:25

wm66 hat geschrieben: Das Hineinversetzen in die ""Denkweise"" des Zielfisches und das Kennen der Lebensgewohnheiten der Zielfischart seh ich als wichtigste Voraussetzung für den Fangerfolg ;) :idea:


Eben, und das sind Erfahrungswerte die man sich im Laufe der Jahre angeeignet hat. Du wußtest wo der Hecht stand, hast beobachtet und getrickst. Dein Fangerfolg ist auf deine Erfahrung zurück gegangen und weniger aufs Glück.

Benutzeravatar
Didi
Zander
Zander
Beiträge: 1055
Registriert: 20.06.2005 - 23:08
Wohnort: Berlin/Lankwitz

Beitragvon Didi » 20.11.2005 - 10:05

Na gut Cej bleiben wir dabei.Jeder ist zufrieden hoffe ich und gut ist.Obes nun Erfahrung,Glück oder zufall ist je mehr man aus der Praxis mitnimmt um so besser wird man. ;)
Einsicht ist der Weg zu Besserung.

40
Rotauge
Rotauge
Beiträge: 46
Registriert: 27.10.2005 - 9:26

Beitragvon 40 » 02.12.2005 - 11:31

guten tag an alle,
ich habe den bericht vom "weltrekordkarpfen" gelesen und möchte auch mal meine meinung dazu äußern.
erstmal vorweg ist das schon ein klasse fisch. unglaublich, welche giganten ausmaße karpfen erreichen können. da kann man als hechtangler schon echt neidisch werden :-)
aber ! die ganze story hat einen sehr sehr faden beigeschmack.
ein karpfen von 35 kg aus einem 6 ha großen gewässer, wenige wochen vorher ein karpfen von 19 kg aus demselben gewässer.
mal zur verbildlichung: 6 ha = 60.000 qm = 300 m x 200 m !!
also konkret gesagt ein kleiner tümpel, halb so groß wie unser dorfteich !!
dieses gewässer soll die natürliche nahrungsgrundlage für einen 35 kg karpfen schaffen ??? also in unserem dorfteich neigen die fische eher zum kümmerwuchs, eben weil sie nicht genug zu fressen kriegen. und da soll der karpfen auf 35 kg abwachsen ???
ist es ist nicht möglich, wahrscheinlich oder sogar vorsätzlich, daß der karpfen in einem anderen gewässer gefangen oder von einem berufsfischer unter falschem namen gekauft war und dann in das gewässer eingesetzt wurde? nur zu dem einen zweck, den weltrekord zu brechen ??? die story ist nicht an den haaren herbeigezogen, solche fälle hat es z. b. bei hechten schon gegeben !
in alten angelbüchern geht man von einem maximalgewicht für karpfen in mitteleuropa von ca. 20 kg aus (aufgrund der klimatischen bedingungen), der DDR Rekord lag bei 23,70 kg. das hier beschriebene tier ist fast doppelt so schwer !!!
ich möchte an dieser stelle auch einmal ganze leise kritik an die redaktionen diverser angelmagazine richten. warum werden solche meldungen nicht auf sinnfälligkeit geprüft? habt ihr denn solche "gefälschten" sensationsmeldungen nötig? was soll so eine meldung überhaupt? wem wollt ihr was damit beweisen?
es wird im grunde nur erreicht, daß die leute ihre eigenen fänge überhaupt nicht mehr melden, weil ein karpfen von 5 kg oder von 10 kg (die zweifelsohne ebenfalls als sehr groß zu betrachten sind und dem fänger einiges abverlangt haben) in relation eher winzig erscheint und nicht meldenswert. und das find ich echt schade !!!
mich interessiert, was der durchschnittsangler fängt und nicht irgendsoein komischer freak mit ner angelausrüstung, die mehr kostet als ich im monat verdiene!! die angelmagazine sollten sprachrohr der normalen angler sein und entsprechend auch deren fänge würdigen. ich erinnere in diesem zusammenhang an den wettbewerb "fisch des jahres" im DASP. solche traditionen sind es wert, wieder ins leben gerufen zu werden.

Benutzeravatar
silurus
Zander
Zander
Beiträge: 462
Registriert: 19.06.2004 - 23:11

Beitragvon silurus » 04.12.2006 - 23:01

Ich habe gerade auf einer anderen Seite gelesen, dass "Der Narbige" schon wieder gefangen wurde, diesmal mit einem Gewicht von 76 Pfund und ein paar zerquetschten.

Gruppensex im Altersheim, da ist der Fänger bestimmt sehr stolz drauf



Wie krank !