Hornhecht

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Hornhecht

Beitragvon Meerbrasse » 10.03.2010 - 11:40

ist mittlerweile sbirolino die beste Technik zu Fischen auf Hornhecht?
mit freundlichen grüßen Meerbrasse

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Tom Rustmeier
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Beitragvon Tom Rustmeier » 10.03.2010 - 12:18

Blinker, Wobbler oder Fischfetzen. Hornhechte zu fangen ist keine wirkliche Kunst.
Chronisch unterfischt..... :-(


In diesem Sinne

Petri Heil
und Grüsse aus Kiel

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Beitragvon Meerbrasse » 10.03.2010 - 12:30

ist mir schon klar die schwimmen überall!!
aber mit wobbler hab ich keinen einzigen gefangen nur eine kleine meerforelle (ist eh viel besser)
Viel Spaß beim drillen!
Petri Heil

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Beitragvon Binde » 11.03.2010 - 7:08

Ich habe letztes Jahr festgestellt das am manchen Tagen Fetztenköder nicht zuschlagen sind. Blinker in verbindung mit Wollfäden bringen auch Fische, darauf hatte ich keinen einzigen Fehlbiss. Tolle Erfindung...

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Beitragvon Schraube » 11.03.2010 - 15:48

Kann Tom nur zustimmen. Hornhechtangeln ist fast leichter als Köderfische stippen.

Nimm einen schmalen Blinker in silber und twitch ihn ähnlich dem Rapfenfischen sehr schnell ein. Absinkel lassen brauchste ihn auch nicht. Sobald er auftrifft direkt gas geben. Die Bisse kommen von alleine. Hornhechte knallen auf alles was blitzt und blinkt und schnell durch das Wasser schießt.

Fischfetzen wäre mir zu aufwendig für Hornis.

In den Bodden hab ich in den Beißflauten der Hechte mit schmalen Blinkern in Tiefen zwischen 0,5 und 5 Metern geangelt und mich doof gefangen.... An einer leichten Rute eine spaßige Abwechslung ;)
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Beitragvon mcdiestel » 15.03.2010 - 14:01

Moin, das einfachste und gemütlichste Angeln auf Hornis ist noch immer eine kleine Wasserkugel, ein Vorfach mit Wurmhaken von ca. 1,00m Länge und ein Heringsfetzen als Köder. Am Besten wenn der Raps anfängt zu blühen von einer Seebrücke ausprobieren. Die Wasserkugel wird dann immer alle 2min ein Stück eingeholt, sofern es Windstill ist. Ansonsten die Kugel einfach treiben lassen.

Du kannst die Heringsfetzen vorbereiten und nach Deinem Angeltag wieder einfrieren. Den Hornis stört alter Fisch nicht. ;) Noch als Tipp. Die schmalen Fetzen sollten 3-5cm lang sein und diese dann mit der dunklen Seite an den Haken fixieren. Beim Einfrieren halten sich die Fetzen länger und werden beim nächsten Angeltrip etwas härter sein, wenn Du sie mit groben Meersalz in einer Schale aufbewahrst. Dann fliegen sie auch nicht so oft vom Haken. Aus diesem Grund friere ich die Heringsfetzen vor dem ersten Horniangeln einmal ein, um diese Stabilität zu erreichen.

Gruß Niko

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Beitragvon Schraube » 18.03.2010 - 15:18

Kann mich ja irren aber friert man Fisch ein und taut ihn dann wieder auf ist das Fleisch weicher und nicht härter. Ein aufgetauter Köderfisch hält nur halb so lange wie ein frischer Fisch am Haken. Das sind meine Erfahrungen....

Kann ja sein das es sich beim Hering anders verhält.
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Beitragvon mcdiestel » 18.03.2010 - 16:09

Also bei mir sind die Heringsfetzen definitiv härter (aber nicht bretthart). Ich lege den Boden der Schachtel mit groben Meersalz großzügig aus. Die Heringsfetzen wickel ich nach dem Schneiden erst in Küchenpapier ein, damit die meiste Feuchtigkeit rausgezogen wird. Danach lege ich diese Fischfetzen in die Schachtel und gebe weiteres Meersalz hinzu, so dass die ersten Heringsfetzen eingeschlossen sind. Das wiederhole ich immer wieder, bis ich meine notwendige Anzahl an Fischfetzen erreiche (Salz - Fischfetzen - Salz - Fischfetzen - Salz ...). Durch das Salz wird die restliche Feuchtigkeit aus den Fischfetzen rausgezogen. Werden sie aufgetaut, sind sie zwar trocken, aber schön fischig.

Den Tipp mit dem Salz habe ich von einem älteren Herren. Ich war anfangs sehr überrascht, wie gut diese Fetzen halten und fangen. Man darf sie aber nicht zu klein schneiden und auf der inneren Seite das weichere Fleisch wegschneiden! Ganz wichtig.

Beim erneuten Einfrieren belasse ich in der Schachtel alles so wie es ist. Ich schütte weder das Salz weg noch gebe neues Salz hinzu. Ich bereite immer Fischfetzen für drei oder vier Angeltage auf einmal vor. Das Einfrieren - Auftauen - Einfrieren ... hat für den Fangerfolg keinen Nachteil. Ich esse diese Fetzen ja nicht. ;)

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Beitragvon Eleven » 10.04.2010 - 18:51

Hey,

hab auch ma ne Frage. Ist es eigentlich sinnvoll den Drilling beim Blinker gegen einen Einzelhaken zu tauschen? Oder ist es besser den Drilling zu behalten und einfach ein Stück Monofil dazwischen zu schalten?

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Beitragvon mcdiestel » 10.04.2010 - 23:40

Kannst Du auch machen. Der Drilling schreckt aber nicht ab. Ich würde eher einen Drillingshaken beim Blinkern nehmen, da man den Horni besser haken kann. Er schüttelt ja den Köder relativ schnell ab und bei einem Einzelhaken hat man da deutlich mehr Probleme, obwohl ich selber generell mit Wasserkugel und Naturköder fische. Also Heringsfetzen am Einzelhaken.

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Beitragvon Eleven » 14.04.2010 - 17:34

Wie lang soll denn das Stück Schnur sein und wie groß der Drilling?

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Beitragvon Raubfisch_Tim » 14.04.2010 - 20:58

Letztes Jahr im Italien-Urlaub, haben meine Nachbarn einfach nen Wollfaden um auf einen Harken gehängt, ein paar bleikugeln und das dann geschleppt. Hat super geklappt, wie ich mitgekriegt habe. 12 Hornhechte waren das Ergebnis nach 1 Stunde.

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Beitragvon til » 14.04.2010 - 22:21

Wenn man die richtige Wolle nimmt, braucht man gar keinen Haken: die Zähnchen vom Hornhecht verfitzen sich da drin.
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Beitragvon rhinefisher » 15.04.2010 - 7:20

In der Südsee nimmt man statt Wolle Spinnenweben - Sachen gibts... .
Petri
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Beitragvon Toschka » 04.05.2010 - 14:42

Das mit der Wolle sehe ich aber ein bisschen skeptisch. Sciher, auf Hornis geht das super. Doch was passiert, wenn plötzlich DIE Traummeerforelle nach dem Köder schnappt, aber dort nur ein Wollfaden dran ist? Na klar, die geht sofort ab. Und wenn es "nur" eine 45er MEfo ist, ärgern wird man sich sicherlich. Deshalb würde ich NIE mit Wollfaden fischen, denn das mit der Mefo passiert garnicht mal so selten.

Ich benutze zum Horniangeln nen kleinen Drilling, der an einem Stück 60er Monifil geknotet ist. Ich glaube, die Monofile muss so 5cm aufwärts gehen. Das habe ich vor einem Jahr gemacht. Ich glaube aber, es waren 5cm. Welcher Blinker ist egal, sollte nur schwer genug sein, um weiter rauszukommen.

Doch meine Lieblingsmethode ist noch immer das Angeln mit der Wasserkugel. Oder wenn diese im Urlaub gerade nicht vorhanden ist, und man an keine rankommt, geht auch eine schwere normale Pose z.B. Hecht o.ä

Also, viele Grüße aus dem Norden, Toschka
Eisangler sind die, die vom Eis aus angeln!