Was gefällt euch an der Mefo?

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Was gefällt euch an der Mefo?

Beitragvon bobbl » 09.05.2007 - 21:22

Hi ich versteh nicht ganz wieso ihr
die Strapazen aufnehmt eine Mefo zu fangen
wo das doch so aufwändig ist und ihr sie
(so wirkt das auf mich) eh selten verwertet.

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northgermanmefofreak
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Beitragvon northgermanmefofreak » 09.05.2007 - 21:29

nudenn, da kann man sehr viel zu auflisten:

-sie schmeckt
-sie ist traumhaft schön
-sie hat unheimliche Kräfte
-man muss viel tun, um sie zu fangen
-vor dem Kescher ist bei ihr noch laaaaaaaaaange nicht im Kescher
-man hat ein riesengroßes Gewässer, in dem man auf sie fischt
-man findet immer einen Platz, an dem man ohne weitere Personen fischen kann
-und, und, und.......



UND wer noch nie eine gefangen hat, der KANN das, was wir machen, um eine mefo zu fangen, auch nicht verstehen ;)
TL....André

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Beitragvon WhiteHawk » 10.05.2007 - 9:48

Genau das ist es.

Es ist einfach ne Leidenschaft, die Nichtinfizierte einfach nicht teilen können.

Die Ruhe am Meer,

das Bestreben nach der 9. Nullnummer bei der 10. endlich eine zu erwischen und sei sie nochso klein,

das Bewusstsein, dass man etwas für den Fisch getan hat, als nur zwei Ruten bezahlt und sich an den Pu*** gesetzt,

die Chance SOLANGE der Köder im Wasser ist immer mit einem Biss rechnen zu können,...

...to be continued.

Und zu dem Mitnehmen oder nicht: die meisten Trutten werden mitgenommen. Es sind nur die kleinen, braunen und schlanken Fische die jeder vernünftige Angler zurücksetzt, da sie erstens sowieso nicht schmecken oder gut verwertbar sind und zweitens gerade vom Laichen zurückkommen und alles fressen, was sich bewegt.

So, kannst du es jetzt wenigstens nachvolziehen? ;)

mfg Tristan
Es ist ein Unterschied, ob man zu seinen Prinzipien steht, oder sich nur dahinter versteckt !

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Beitragvon wolfgang » 10.05.2007 - 10:35

Wie WhiteHawk schon schrieb, es bedarf einer gewissen "Infektion", etwas Verrücktheit(ein wenig verrückt sind Angler ja ohnehin), eventuell auch einer Spur Masochismus.
Wenn man sich mit der Meerforelle, neben der reinen anglerischen Seite auch noch ein wenig mit deren Erhalt und Förderung beschäftigt, dann ergibt das, zumindest für mich, ein gewisses Faszinosum.
Zum einen ist es ein ausgesprochen schöner Fisch, zum anderen ist es die Lebensweise, geprägt von einer großen Lebenskraft und Anpassungsfähigkeit, der Fähigkeit sich neue Lebensräume zu erschließen oder wieder zu erobern, wobei selbst schwierigste Hindernisse gemeistert werden. Wenn man wie ich, zufälligerweise ein Gewässer vor der Haustür hat, in dem es einen starken Laichaufstieg von Meerforellen gibt und man sich die Zeit nimmt, dieses Geschehen zu beobachten, sei es der unermüdliche Drang der Fische stromauf voran zu kommen oder seien es die harten Kämpfe rivalisierender Männchen um die Vorherrschaft auf einem Laichplatz, dann trägt das zu dem geschilderten Faszinosum bei, relativiert aber auch die Einstellung zur rein fanglichen Seite.
Diese Nachricht entspricht dem deutschen Forenreinheitsgebot von 2005, besteht aus 100 % chlorfrei gebleichten, FCKW-freien, wiederverwendbaren, geschmacksneutralen, nicht genmanipulierten Bits und ist frei von jeglichen Editierungen!©

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Re: Was gefällt euch an der Mefo?

Beitragvon Matze Wendt » 10.05.2007 - 16:47

bobbl hat geschrieben:Hi ich versteh nicht ganz wieso ihr
die Strapazen aufnehmt eine Mefo zu fangen
wo das doch so aufwändig ist...


So, oder ähnlich lautete meine Frage, die ich vor gut 20 Jahren einem grauhaarigen, mit Spinnrute bewaffnetem Angler an der Ostseeköste stellte. Seine Antwort damals: ". ..wenn du zum ersten Mal eine Forelle von vier, fünf Kilo im Kescher hast, weißt du's !" Und, was soll ich sagen - ER HATTE RECHT!
Ansonsten schließe ich mich den Ausführungen meiner Vorschreiber an - einschließlich Wolfgang, denn auch ich habe mal eine Weile an einem Gewässer mit Meerforellen-Aufstieg gewohnt.

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Beitragvon lounger » 11.05.2007 - 9:24

Ich hatte noch nie eine von vier, fünf Kilo ... trotzdem weiß ich es:
die geilste Landschaft die es zum Angeln geben kann, beim Angeln aktiv sein und auch mal leiden müssen, auch nach einem fischlosen Tag todmüde ins Bett zu fallen und es als tollen Urlaub zu empfinden, weil es super entspannend ist.

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Beitragvon Tom Rustmeier » 11.05.2007 - 10:14

Die meisten Gründe sind bereits genannt worden.......


Für mich hat es ein Stückweit auch mit Selbstquälerei zu tun. Mitten im Winter um 5 Uhr morgens ausm Bett, noch weit vorm Sonnenaufgang bereits im Eiskaltem Wasser stehen, die Finger frieren ab, nach 6 Stunden dauerwerfen bekomme ich die ersten Rückenprobleme und frag mich warum ich eigentlich so doof bin und das Eis aus meinen Rutenringen rauskratze damit ich noch Auswerfen kann.

Dann aber kommt der Biss, die Bremse fängt an zu singen, die Rute wird krumm, Adrenalin und Nervenkitzel pur. Der Fisch zeigt sich das erste mal an der Wasserobfläche, schei.... das ist ne große. :shock: :shock:

Sofort versuche ich den Drill zu forcieren. Bitte lass den Haken nicht ausschlitzen, versuch die Forelle unten zu halten damit sie dir im Sprung nicht ausschlitzt.

Und dann nach einem Nervenzerfetzendem Drill liegt das Kraftpaket endlich im Kescher, ja das sind die Momente warum ich mich auch bei Minusgeraden in die Ostsee stelle. :D :D :D

Siehe dazu auch Emotionen pur hier:

http://www.meerforellen.de.tl/78-cm-Mee ... illipe.htm


oder hier:

http://www.meerforellen.de.tl/Fang-eine ... essers.htm


Beste Grüße vom Meerforellenbekloppten Tom 8)
Chronisch unterfischt..... :-(


In diesem Sinne

Petri Heil
und Grüsse aus Kiel

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Mefo ?

Beitragvon Broder » 18.05.2007 - 15:16

Hallo liebe Meerforellenfischer,

kann man natürlich ganz unterschiedlich drauf antworten. Ich weiß auchnicht woher die Frage kommt, dh ob die einfach mal von der Redaktion in den Raum geworfen wurde oder tatsächlich einer das wissen will :D

Ist sicherlich bei jedem anders, dh jeder hat sich einen anderen Grund.

Doch einer ist auf jeden Fall der das man das Watangeln mit der Spinnrute in der Ostsee betreiben will.

Dazu gehört die Meerforelle als absolute Krönung der Watangelnsden Gesellschaft ... warum ist das so ... mit der Spinn./Fliege in der Ostsee ( Lachse, Hundshaie - Katzenhaie, etc. - usw. Tümmler usw usw sind nicht unbedingt ausgenommen - ausgeschlossen )( :badgrin: )

Gestern nachdem ich überlegte was ich nun machen joggen oder angeln,joggte ich (5 km Runde) direkt von zuhause runter zu Kahlenberg dort sah ich 2 Meerforellenangler am Strand stehen und nix tun außer dastehen am Wasser und klönschnacken. Einer wie ich sieht das als kostbare Zeit am Wasser verschwenden ! Doch ist das nicht Meerforellenangeln ? Da stehen 2 Angler in atmungsaktiver Wathose, Spinn + Fliege wohlmöglich beides dabei. Atmungsativer Jacke, Hose und Hut die gesamte Ausrüstungsfibel für meherer tausend Euro.
Das alles um vielleicht mal ne Mefo zu fangen aus einer total öden Wasserwüste :D . Genau das ist leider Meerforellenangeln.
Zudem kommt noch der eigene Internetauftriff und und und .
Last but not least der ganze Redaktionelle Schmand
jetzt löscht micht :D
Nur Spaß !

Tom wie geit ? Was machst Du so ?
Gruß Broder
TL

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Beitragvon donlotis » 18.05.2007 - 20:21

Morgens ganz früh am Strand zu sein, den Zugvögeln bei der Ankunft zuschauen, ziehende Schwäne beobachten, prustende Schweinswale erschrecken Dich, Kraut raubt Dir den letzten Nerv, Möwen rauben in einem Fischschwarm (Stelle direkt anwerfen! ;) )

All das ist Angeln auf MeFo's. Wenn's dann auch noch rummst, ist der Tag (Woche...Monate) gerettet.

Übrigens macht es zu zweit am meisten Spaß (find ich).

Gruß donlotis
nureinestunde

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Re: Mefo ?

Beitragvon Tom Rustmeier » 18.05.2007 - 20:42

Broder hat geschrieben:Tom wie geit ? Was machst Du so ?
Gruß Broder



Moin Broder, zur Zeit gehe ich auf die Süßwasserfische los. Hechte, Barsche und wenn ich Glück habe bekomme ich mal nen Zander ran. ;)
Chronisch unterfischt..... :-(





In diesem Sinne



Petri Heil

und Grüsse aus Kiel



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Meerforellen

Beitragvon Broder » 21.05.2007 - 16:22

@ Tom - das dacht ich mir fast


Ich war gestern mit mein Kupel Sven in Blankenese unter anderem in der alten Bäckerei unten an der Strandpromenade drausen gesessen und was getrunken. Als ich auf die Elbe blicke die eine sehr strake Strömung hatte konnte ich bei einem Alster plötzlich einen sehr großen Fisch an der Oberfläche kämpfen sehen und hören. Es gab einen riesen Radau an der Oberfläche.
TL