Beißflaute an den Forellenteichen/ südliches Münsterland

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Godfried
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Beißflaute an den Forellenteichen/ südliches Münsterland

Beitragvon Godfried » 26.08.2008 - 21:30

Hallo Leute,

war in den letzten 14 Tagen zweimal einen Nachmittag/ abend an den Forellenteichen in Walstedde.

Sonne, teils Tiefdruck, teils Wind.
Einmal: 2 Forellen
Einmal: Niente

Die Fische wirken sehr satt/ recht träge/ laichbereit.Noch so feinmaterialiges Zupfen von Maden/ dunklem/ lachs Teig/ dunklen Fliegen/
chatreux/ rainbow Bait fast ohne Resultat.

Dabei ist der mittlere Teich "voll", die Trupps ziehen dicht an dicht.

Hat jemand ähnliche Erfahrungen in letzter Zeit gemacht?
Gegenzezept?

Chero
Christoph

Ruheangler

Beitragvon Ruheangler » 28.08.2008 - 12:00

Geh morgens los.
Der frühe Angler fängt den Fisch.
Bienenmaden mit einem Stück Mais geht immer.
Meß mal die Wassertempertaur ab 18 Grad schlecht für Forellen.

Gruß

Der Ruheangler

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Beitragvon Godfried » 01.09.2008 - 21:33

Hallo Ruheangler,
ja, die Erfahrung zeigt auf das morgens, noch stärker der frühe mittag/ mittag
seine Fänge bringt.

Ich vermute, dass die Licht/ Sonnenintensität stärkeren Einfluß auf den Stoffwechsel/ das Beißen hat, als man in der Regel denkt.

Danke für die Zuschrift.

Ihr habt schöne Saiblinge bei Euch im Teich in Harle, einer war mir vor einigen Wochen vergönnt.

Weiter so.

Grüße

Christoph

Ruheangler

Beitragvon Ruheangler » 02.09.2008 - 15:46

@ Cristoph
Ja ja die Saiblinge.
Bin trotzdem der Meinung das die Fische am frühen Morgen bei Sonnenaufgang am besten beißen.
Sag nächste mal Bescheid wenn du in Coesfeld bist, können dann einen Kaffee oder so trinken.

Gruß

Stefan

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Beitragvon Ulli3D » 02.09.2008 - 17:47

Forellen werden in der Regel in den Zuchtbecken morgens gefüttert. Im Teich ist die Hauptbeißzeit demnach auch irgendwo bis 10 Uhr.
Petri aus Sankt Augustin
Ulli

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Beitragvon Der Junge mit der Angel » 06.10.2008 - 9:37

Joah, an "meinem" Gewässer liegt die beste Fangzeit zwischen 9 und 12. Ab 14 Uhr fahren viele Angler einfach nach Hause, da dann die Bissdichte deutlich abnimmt.
Wer erst Nachmittags antanzt ist entweder absoluter Anfänger oder ein unerschütterlicher Optimist ;-)
"Wenn man nicht ab und zu Pech im Leben hat, weiss man das Glück nicht zu würdigen...
Danke dafür!"

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Nachmittagsfischerei auf Forellen

Beitragvon Godfried » 06.10.2008 - 23:09

Hallo Junge mit der Angel,
ja, ich bin früher auch des ofteren morgens um 7.oo morgens angetreten (Borken Wolters/ Bor.-Weseke/ Anlage Hochmoor) und habe mir meine teilweisen Morgenerfolge geholt.

Kehrseite relativ großer Zeit und Kraftaufwand.Die Nachmittagsfischerei Forellen ist ruhiger/ stärker in die anderen Aufgaben des WE/ Wochentages eingebunden.

In Teichen/ Bächen/ Staus (hab das Glück der beiden letzteren) mit (relativ) natürlichen Lebensrythmen der Fische, können auch ein Kurzansitz zwischen 15.00 und 19.00 recht erfolgreich sein ((Dutzende) Mehrpfünder bis 8 Pfund in den letzten 20 Jahren).

Chero
Christoph
Borken-Gemenwirthe/ Wolters soll zur Zeit recht gut sein.

Es ist alles schon gesagt, nur noch nicht von jedem. (K.Valentin, 1918)

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Beitragvon hümpfi@carp » 07.10.2008 - 21:00

Hey Leute=)
@Godfried: Also ich gehmal davon aus das du in einem Forellenteich Angelst an dem Regelmäßig gefüttert wird, wenn das so ist würde ich villeicht mal versuchen rauszubekommen was gefüttert wird.
Höchstwahrscheinlich sind es Pellets. Wenn du dan die Geschmacksrichtung noch in etwa rausbekommst kannst du einen Teig machen mit dem gleichen Geschmack.
Das Ganze dann am frühen Morgen am Sbirulino oder an der Posenmontage angeboten sollte denk ich mal die Beißflaute benden :)

Gruß Hümpfi

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Beitragvon Ulli3D » 07.10.2008 - 22:40

hümpfi@carp hat geschrieben:Hey Leute=)
@Godfried: Also ich gehmal davon aus das du in einem Forellenteich Angelst an dem Regelmäßig gefüttert wird, wenn das so ist würde ich villeicht mal versuchen rauszubekommen was gefüttert wird.
Höchstwahrscheinlich sind es Pellets. Wenn du dan die Geschmacksrichtung noch in etwa rausbekommst kannst du einen Teig machen mit dem gleichen Geschmack.
Das Ganze dann am frühen Morgen am Sbirulino oder an der Posenmontage angeboten sollte denk ich mal die Beißflaute benden :)

Gruß Hümpfi


Glaubst Du, ein Teichbesitzer würde für teuer Geld noch Futter in den Teich schmeißen? Erstens würden die Forellen nach Modder schmecken und 2. würden die Angler beim Ausnehmen die Pellets finden und der Teich hätte im Nu einen beschi... Ruf. Ich war schon an einigen Anlagen aber eines hab ich noch nirgends in Forellen gefunden: Pellets.
Petri aus Sankt Augustin

Ulli

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Füttern v. Betreibern

Beitragvon Godfried » 09.10.2008 - 0:33

Hallo Ulli 3D,
was das nachfüttern angeht, hast Du mit Sicherheit recht.

Trotzdem habe ich vor ca. 3 Wochen an den Forellenteichen Rüterbories/
Welver-Dinker/ Kreis Soest/ NRW nach mehrstündigem Bemühen eine einzige Portionsforelle gefangen, deren Darm picke packe voll war mit verdautem Forelli.

Da an dem Teich den ganzen Tag über miserabel gefangen wurde/ ca. 5 Forellen auf 8 Leute/ trotz Tiefdruck Mitte September/ denke ich, dass der Betreiber vorher zünftig gefüttert hat.

Erneuter Versuch eine Woche später, anderer Teich/ gleiche Anlage ähnlich miserabel.

Chero
Christoph Vulgo Godfried