Bachforellen-Schnur


Moderatoren: Valestris, Onkel Tom, Derrik Figge, Moderatoren

ForellenFuchs
Brassen
Brassen
Beiträge: 66
Registriert: 26.09.2018 - 20:36

Bachforellen-Schnur

Beitragvon ForellenFuchs » 03.02.2019 - 18:10

Hallo liebe Angelfreunde,
da die Bachforellen-Zeit immer näher rückt und ich demnächst wieder mit meinem Ultraleichtgerät am Bach unterwegs sein möchte habe ich mich gefragt welche Schnur ich dazu auswähle. Bis jetzt habe ich immer eine monofile Schnur gefischt. Ich möchte jetzt allerdings einmal eine geflochtene ausprobieren.
Das einzige Kriterium sollte ein Preis unter 30€ und ein Durchmesser zwischen 0.09 und 0.12 sein.
Auch eure Farbfavoriten würden mich interessieren.
Um das ganze hier noch mit hinein zu quetschen dürft ihr auch gerne eine Rollenempfehlung unter 70€ in einer 1000er Größe abgeben, die euch zum UL-Angeln anspricht.
:D
Danke

Pawlitzki
Redakteur
Redakteur
Beiträge: 31
Registriert: 06.05.2003 - 13:44

Re: Bachforellen-Schnur

Beitragvon Pawlitzki » 11.02.2019 - 15:46

Als Rolle würde ich dir das vorjährige Modell der Daiwa Ninja in der 1000er Größe empfehlen. Ich habe die Rolle ausgiebig mit UL-Schnüren gefischt und keinerlei Probleme entdeckt. Die feine Frontbremse arbeitet wie eine 1 und das ist für mich das Wichtigste beim Forellenangeln. Was geflochtene Schnur angeht, hatte ich die Shimano Kairiki im Einsatz. Leider ist sie ein wenig teurer, als es dein Budget hergibt. Ganz wichtig auf Bachforelle: Vor die Geflochtene bitte immer mindestens einen Meter Fluorocarbon schalten. Nur dann lassen sich auch Bachforellen verführen. Geflochtene Schnüre werden von den Fischen nämlich gesehen und die Köder werden vor allem in stärker befischten Gewässern dann auch ignoriert.
Bild

ForellenFuchs
Brassen
Brassen
Beiträge: 66
Registriert: 26.09.2018 - 20:36

Re: Bachforellen-Schnur

Beitragvon ForellenFuchs » 11.02.2019 - 15:56

Pawlitzki hat geschrieben:Als Rolle würde ich dir das vorjährige Modell der Daiwa Ninja in der 1000er Größe empfehlen. Ich habe die Rolle ausgiebig mit UL-Schnüren gefischt und keinerlei Probleme entdeckt. Die feine Frontbremse arbeitet wie eine 1 und das ist für mich das Wichtigste beim Forellenangeln. Was geflochtene Schnur angeht, hatte ich die Shimano Kairiki im Einsatz. Leider ist sie ein wenig teurer, als es dein Budget hergibt. Ganz wichtig auf Bachforelle: Vor die Geflochtene bitte immer mindestens einen Meter Fluorocarbon schalten. Nur dann lassen sich auch Bachforellen verführen. Geflochtene Schnüre werden von den Fischen nämlich gesehen und die Köder werden vor allem in stärker befischten Gewässern dann auch ignoriert.

Vielen Dank für die Infos. Ich hätte da aber noch eine Frage. Ist ein Snap mit dreifach Wirbel vor dem UL-Köder eigentlich zu auffällig? Es ist ein sehr kleiner Snap mit Wirbel, allerdings mache ich mir da trotzdem etwas Sorgen.

Benutzeravatar
Derrik Figge
Moderator
Moderator
Beiträge: 5190
Registriert: 22.08.2004 - 8:53

Re: Bachforellen-Schnur

Beitragvon Derrik Figge » 11.02.2019 - 19:53

Nimm lieber nur einen Snap. Profi Blinker stellt sie bis Größe 20 her. Die haben mich noch nie im Stich gelassen und sind super unauffällig.
Ich suche immer alte ABU Angelrollen, Kartons und Papiere sowie Werbematerial.
Ich freue mich über Angebote aller Art per PN oder Mail. Danke

ForellenFuchs
Brassen
Brassen
Beiträge: 66
Registriert: 26.09.2018 - 20:36

Re: Bachforellen-Schnur

Beitragvon ForellenFuchs » 11.02.2019 - 20:11

Derrik Figge hat geschrieben:Nimm lieber nur einen Snap. Profi Blinker stellt sie bis Größe 20 her. Die haben mich noch nie im Stich gelassen und sind super unauffällig.

Ich würde ja lediglich einen Snap benutzen. Aber da ich auch Blinker fische wäre das der Tod für meine Schnur.

Benutzeravatar
Zockerherz
Barsch
Barsch
Beiträge: 117
Registriert: 23.12.2018 - 17:00

Re: Bachforellen-Schnur

Beitragvon Zockerherz » 11.06.2019 - 19:26

Auch wenn es etwas her ist: Ich würde niemals an der Ausrüstung sparen! Gerade Schnüre sollten hochwertig sein. :)

Ich kann die von Pawlitzki genannte Kairiki sehr empfehlen! Die 0,10er mit 6 Kilo hatte keine Probleme damit einen 70-80er Hecht zu stemmen. Davor war ein 0,25 Fluorcarbon ebenfalls von Shimano (Der Hecht war Beifang, ich wollte einen Barsch). Hätte sich nicht der Snap aufgebogen hätte ich den vielleicht sogar landen können ;)

Ansonsten machst du mit der Daiwa Ninja nichts falsch! Die läuft toll, leise und geschmeidig. Aber ich denke, du hast Dir deine Ausrüstung sicherlich schon gekauft :)

Benutzeravatar
Tidi
Hecht
Hecht
Beiträge: 2469
Registriert: 07.07.2004 - 4:52
Wohnort: BECK'S
Kontaktdaten:

Re: Bachforellen-Schnur

Beitragvon Tidi » 11.06.2019 - 22:52

Als preiswerte Alternative zur geflochtenen mit angeknotetem Fluorocarbon bietet sich sowas wie z.B. KastKing FluoroKote an, Mono mit FC beschichtet, habe es in Ostsee auf MeFo und gerade in Norwegen auf kleinere Seelachse und Köhler gefischt und bin wirklich zufrieden.
Hat merklich weniger Dehnung als normale Mono und dürfte für die Fische auf voller Länge nahezu unsichbar sein.