forelle ausnehmen?


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forelle ausnehmen?

Beitragvon Anfänger 007 » 18.04.2011 - 11:03

Hallo,
hab da mal ne Frage,wen man eine Forelle hat und man sie mit einem Schlag beteubt, mus man sie dan gleich ausnehmen oder kann man sie noch so lassen und alles daheim machen?

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Beitragvon Schimpi » 18.04.2011 - 11:18

Hi,

also erstmal sollte man einen Fisch nicht nur betäuben, sondern auch anschließend mittels Kiemenrundschnitt, oder Herzstisch waidgerecht töten.

Man kann einen Fisch ruhig zu Hause ausnehmen. Es kommt aber auch darauf an wie lange du ihn mitführst bevor du ihn ausnimmst.
Ich würde keinen Fisch einen ganzen Tag mitrumschleppen um ihn dann nach 10 Stunden erst auszunehmen. Vor allem nicht wenns im Sommer 30 Grad im Schatten sind.

Liebe Gruß
Domi
Wir müssen eindeutig aufhören so wenig zu angeln !!!

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Beitragvon Anfänger 007 » 18.04.2011 - 11:20

ja, bis 5 dtunden wierd es wohl gehn, danke

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Beitragvon Diox » 18.04.2011 - 12:00

Kommt aufs Wetter an und wie du ihn transpotierst.
Im Moment suche ich einen Programmierer der mit bei einem Projekt helfen würde! HTML und CSS gefragt! Jave Vorteilhaft!

Ansonsten Bla Blub

http://fliegenfischen.blog.de/

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Beitragvon Anfänger 007 » 18.04.2011 - 12:03

es ist so 20grad, ich lege in dan in den schatten

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Beitragvon Rotauge 15 » 18.04.2011 - 12:07

hab gelesen, das es reicht bei forellen einfach 2 kräftige schläge in den nacken zu machen, und dass das schon reicht

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Beitragvon Schimpi » 18.04.2011 - 12:29

Wo liest man sowas ?
Man lernt ganz klar in jedem Fischerei-Kurs wie man einen Fisch waidgerecht tötet. Und das ist nicht durch zwei Schläge auf den Nacken.
Wenn man kräftig genug zuschlägt wird der Fisch wohl tot sein, nur ob das die beste Lösung ist ? - Ich glaube nicht !

Nochmal zum Aufbewahren des Fischs:
Einfach in den Schatten legen ist auch nicht die beste Lösung. Ich tu die Fische in einen Stoffbeutel und mache diesen regelmäßig nass. Das hilft schonmal ein bissl.
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Beitragvon michi2010 » 18.04.2011 - 13:35

ich hab auch gelesen, das man den fisch auf den boden werfen kann und er stirbt , welcher spast schreibt sowas, wenn man dabei erwischt wird dann is man seinen fischereischein los, zum ausnehmen,

ich steck die fische in eine plastigtuete steck in die griffe einen ast den ich am ufer des gewaessers in den boden stecke und die tuete mit den fischen ins wasser lege.

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Beitragvon stratmann » 18.04.2011 - 13:42

Nochmal zu richtigen Abstechen:

Es natürlich vor Allem im Hinblick auf den richtigen Umgang mit der Kreatur angesagt, den Fisch mittels Kiemenrundschnitt oder Herzstich waidgerecht zu töten. Das ganze hat aber noch einen positiven Nebeneffekt: Der Fisch blutet ordentlich aus und die Fleischqualität ist deutlich besser.

Also wenn ein Fisch entnommen wird, dann auch aus Eigeninteresse: Ordentlich betäuben und waidgerecht töten! Immer!

Und jeden zum Deubel jagen, der etwas anderes behauptet!
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Beitragvon Gerd » 18.04.2011 - 16:35

Zum Ersten:
Mühsam habe ich mir den Weg durch diesen Buchstaben und Satzzeichendschungel gebahnt - bitte gebt Euch etwas mehr Mühe beim Verfassen von Beiträgen und Antworten.

Zum Zweiten:
Ein waidgerechtes Töten setzt IMMER ein Betäuben und ein Durchtrennen der Hauptblutgefäße voraus. Dies geschieht mittels Herzstich oder Kiemenrundschnitt. Egal was Ihr von Angel"kollegen" erzählt bekommt - macht es, wie stratman geschrieben hat : Jagt sie zum Teufel mit einem festen Tritt in den Allerwertesten.

Zum Dritten:
Zum Aufbewahren des Fanges sind Plastikbeutel das Schlechteste, was es gibt. Dann lieber den Fisch ohne Verpackung in den Schatten legen. Besser noch ist es, wie von Schimpi beschrieben - ab mit dem Fisch in einen nassen Jutebeutel und in den Schatten. Noch besser wäre natürlich eine Kühltasche mit Akkus.
Auch bevorzuge ich die Lagerung eines ausgenommenen Fisches, da gerade durch Innereien und vor allem durch die gut durchbluteten Kiemen schnell ein Zersetzungsprozess beginnt, was dem Fleisch nicht sonderlich gut tut. Einzig, wenn der Fisch keinerlei Verletzungen hat, entstehen weniger Bakterien und Keime - allerdings kann der Fisch ja nicht unverletzt sein - siehe "zum Zweiten". Gerade eine Forelle ist doch recht schnell versorgt , die Minute Zeitaufwand sollte Euch die bessere Qualität des Lebensmittels wert sein.
Humor ist der Knopf der verhindert, daß einem der Kragen platzt

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Beitragvon Haifisch_Nico » 20.04.2011 - 13:14

Man sollte Forellen betäuben und durch Herzstich töten. Für den Geschmack ausbluten lassen und wenn möglihc zeitnah ausnehmen.

Meiner Erfahrung nach schmecken sie dann besser. Gerade im Sommer ist das wichtig.

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Beitragvon Ulli3D » 20.04.2011 - 15:14

Ist ja eigentlich schon alles geschrieben aber wichtig ist, dass die Forelle schnell ausblutet, da ist der Kiemenschnitt dem Herzstich vorzuziehen und so schnell wie möglich auszunehmen, also auch die Kiemen mit zu entfernen.

Kleiner Tipp, die Niere, das blutreichste Organ, entfernt man am einfachsten mit einem alten Teelöffel.

Kühlbox mit kalten Akkus ist natürlich optimal, wir reden hier schließlich über ein Lebensmittel!
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Beitragvon Diox » 20.04.2011 - 18:59

Was es auch gibt sind kühlakkus die man knicken muss und dann kühl werden. Kommt aus dem medizinischen Bereich. Die sind sehr praktisch wenn man nicht weiß wann und ob man was fäüngt. Kosten aber auch einiges mehr als die normalen die man immer wieder verwenden kann.
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Beitragvon markus_10 » 20.04.2011 - 20:48

es würde ja auch reichen in ein feuchtes tuch einwikeln und daunn in ein stoffsakerl?

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Beitragvon Ulli3D » 20.04.2011 - 22:33

Klar ist das besser als Nichts aber die "Verdunstungskälte" ist ja auch nur relativ. Wenn ich einen Fisch essen will, dann soll der auch qualitativ und geschmacklich gut sein, das ist bei sommerlichen Temperaturen nach 2 Stunden auf keinen Fall mehr gegeben.

Wer sich mal mit den Vorschriften über Lebensmittelhygiene vertraut macht, spätestens wenn jemand zum Mitessen eingeladen wurde greifen die, der überdenkt seinen Umgang mit dem Lebensmittel Fisch recht schnell.

Warum wohl ist den Anglern die Weitergabe von gefangenem Fisch verboten?

Für Jäger ist es ganz normal, dass Wildbret weiterverkauft wird allerdings muss derjenige, der ein Stück Wild aufbricht, schon einen Nachweis über die Teilnahme an einem Kurs über Wildbrethygiene führen. Er ist ebenso dafür verantwortlich, dass das Wild in kürzester Zeit in eine Kühlung kommt etc. Warum soll ich also mit einem Lebensmittel, das wesentlich schneller verdirbt als Wildbret, schlechter behandeln?
Petri aus Sankt Augustin

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