Erstausrüstung für Anfänger


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rhinefisher
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Beitragvon rhinefisher » 25.11.2010 - 19:32

Hi! Die "Spinnrute" in 360cm lässt sich nur von wirklich starken Männern länger als ne halbe Stunde fischen.. :lol: - dat iss nix.
Ruten in der Länge haben einen viel zu langen Hebel und sind auch fast immer zu weich - zu schwer obendrein.
Die 270er Spinne wäre OK.
Die Posenrute ist 60-150cm zu kurz und von der Aktion her viel zu hart.. .
Petri
Zu den Rollen fällt mir noch ein; für ca. 20 Euro mehr je Rolle bekommt man auch schon die Stradic - die sind richtig gut zu fischen.
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45er Barsch
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Beitragvon 45er Barsch » 25.11.2010 - 23:28

hallo thor,
ich würde dir zu folgendem gerät für den einstieg raten :

rute 2,70m wurfgewicht - 40g mit einer rolle 20er grösse

rute 3,00m wurfgewicht - 80g mit einer rolle 30er grösse

rute 3,60m wurfgewicht - 120g mit einer rolle 40er grösse

ob nun steck - oder teleskoprute ist ansichtssache, wobei fast alle die ich kenne ( incl. mir ) früher oder später bei steckruten gelandet sind.

für das von dir beschriebene gewässer müssten diese drei modelle eigentlich ausreichen.

die 2,7 und 3,00 decken den berreich leichtes und mittleres spinnfischen ab,
3,00 und 3,6 decken mittleres bis schweres grundfischen ab und posenangeln ist, laufpose vorrausgesetzt, eigentlich mit allen drei modellen möglich.

wenn du dich für steckruten entscheiden solltest, wäre noch zu sagen die 3,60m rute dreiteilig zu wählen, ist zum transportieren bequemer.
welchen anbieter du wählst ( selbst askari hat bei den hausmarken günstige und durchaus brauchbare ruten zur auswahl ) ist dir überlassen,es sollten aber schon kohlefaser- oder carbonruten sein, die machen schon zu anfang mehr spass als so ein glasfaserschwabbler.

zu den rollengrössen will gesagt sein 20er = schnurfassung 100m 0,20mm schnur u.s.w.
bei den rollen solltest du von anfang an auf qualität setzen, die sollten eigentlich ein paar jahre ( jahrzehnte :-) ) funktionieren.hier haben meine vorposter ja schon einige vorschläge gemacht die sich recht gut anhören ( penn sargus , spro red arc , shimano exage u.s.w. )
ich persönlich habe mich auf zwei d a m modelle eingeschossen (20er,30er und 40er v s i und g l x , beide in der acht kugellagerversion und bin damit zufrieden.
kaufe bei e-bay immer mal wieder günstig eine ein, damit mein ersatzteillager nicht einschrumpft ( welches ich eigentlich gar nich benötige )

bei den ruten wirst du, wenn du wirklich voll in das hobby einsteigst, schnell merken das du immer mal wieder eine findest die dir besser gefällt oder besser zu einer methode passt als das modell das du gerade fischst.

das ist bei anglern so

:D :D :D :D :D

was noch erwähnt werden sollte ( oder muss ) auch bei den sogenannten kleinteilen ( wirbel,booms, einhänger, vorfächer, haken u.s.w. ) sollte auf qualität geachtet werden,denn nichts ist ärgerlicher als einen fisch zu verlieren weil eins dieser " kleinteile " im drill oder bei der landung seinen geist aufgibt.
habe selbst mal zwei schöne aale hintereinander durch schnurbruch verloren weil ich auf fertiggebundene vorfächer ( markenprodukt ) vertraut habe.
seitdem binde ich meine vorfächer selbst, da kann ich mich wenigstens über mich selber ärgern wenns nochmal passieren sollte,was bis jetzt nicht wieder vorkam.
ich hoffe ich konnte dir, wie meine vorposter, ein paar tips geben die dir den einstieg erleichtern.
wenn du, wie oben schon erwähnt, voll in das hobby einsteigst wirst du aber schnell feststellen : angelgerät und zubehör kann man (n ) oder frau nicht genug haben. :D :D :D :D :D

gruss matthias

P.s.: wenn deine erstausrüstung steht lass mal hören für was du dich entschieden hast

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Beitragvon rhinefisher » 26.11.2010 - 6:56

Hi! 20er und 30er Rollen sind, so vom Getriebe her, für Barsch und Forelle ausgelegt - was macht man damit an einer 80gr Rute!?
Auch bei der DAM besitzen 20er und 30er das gleiche Getriebe - da würde ich dann immer die 30er nehmen; die etwas grössere Spule erleichtert das Werfen.
Die 40er ist bei DAM mit der 50er identisch, hat aber eine kleinere Spule - trotzdem sind beide Rollen für Fische in der "Hechtgrösse" ausgelegt.. .
Bei einer Rute von 120gr und 360cm, das entspricht einer Karpfenrute von 3,25lbs, würde ich dann eine große Rolle montieren.
Man muß schon ein wenig darauf achten wofür die jeweiligen Rollen gebaut wurden; seit den geflochtenen Schnüren, fischen viele Angler viel zu kleine Rollen und wundern sich warum die kleinen Dinger so schnell kaputt gehen... .

Wie gesagt; das technisch einzig komplizierte an der Angel, ist die Rolle - da kann man, gerade als Anfänger, garnicht genug Geld ausgeben.
Petri
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Beitragvon Kai S. » 27.11.2010 - 1:20

Ich würde sagen Spinnrute 2,70-3m und Wurfgewicht bis 30g + 2000er-3000er Rolle fürs leichte Fischen.

Spinnrute 2,70-3m und WG bis 80g + 4000er Rolle fürs schwere Spinnfischen.

Für Hecht/Karpfen/Zander würde ich Karpfenruten nehmen von 3,60-3,90m und so 2 1/2 lbs. 120g finde ich deutlich zu stark für die Option auf Zander und einen See. Normal würde ich da 80-100g sagen und ich denke die 2 1/2 lbs Ruten sollten da für einen See recht gut als Allround Ruten dienen. Immer noch als eine 6000er Baitrunner, die kann man auch mit offenem Bügel fischen aber die Option auf den Freilauf ist nett.

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Beitragvon rhinefisher » 27.11.2010 - 5:35

Genau - so macht man das..!
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Beitragvon carpfischer 08 » 23.12.2010 - 20:34

also Rolle empfehle ich dir die Spro Pasion die kostet nur 40 euro und leuft super ich nimm sie zum Spinfischen auf Znder,Hecht,Barsch,...Rute hab ich die Sportex Black Stream das ist dann halt auch voll Qalität Rute Schnur und Rolle kosten 145 euro aso Die Rute ist 2,40 lang wg bis 70g

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Beitragvon aalfred69 » 28.12.2010 - 12:57

3,60m zum spinnfischen ? ich fürchte, da ist der tennisarm vorprogramiert

ich fische im süßwasser max. 2,70m und nur zum MeFo fischen 3,00-3,20m
tide lines