Bachforelle in Krebsreuse geschwommen


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RoBiN_95
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Bachforelle in Krebsreuse geschwommen

Beitragvon RoBiN_95 » 22.07.2018 - 22:49

Moin Angelfreunde,

seit nicht all zu langer Zeit habe ich vom Pächter von einem nahegelegenen Bach die Berechtigung, dort zu fischen. Sowohl mit der Rute, als auch mit der Reuse oder Krebstellern, da dort ein massiver Bestand von den amerikanischen Signalkrebsen vorhanden ist, der natürlich gerne dezimiert werden darf.

Nachdem ich mich zuletzt nach dem ersten Versuch mit der Reuse vom Geschmack der unerwünschten Eindringlinge überzeugen konnte, startete ich dann gestern Abend einen weiteren Versuch und legte meine Reuse mit einem toten Rotauge beködert von ca 18Uhr bis nachts halb 4 im Bach aus.

Als ich diese dann um die genannte Uhrzeit aus dem Wasser zog, befand sind zwischen den erwarteten 20-30 Signalkrebsen eine knapp 40 cm lange, tote Bachforelle. Diese war gerade so lange tot, dass sie gerade starr war, die Augen waren klar und äußerlich konnte ich keinen Anschein auf Erkrankungen o.ä. erkennen. Lediglich die Flossenränder und vor allem der Bereich zwischen den beiden Kiemdeckeln und Herz war von den Krebsen angefressen bzw. durchgefressen.

Da ich ungern einen solchen Fisch entsorgen wollte, habe ich ihn dann, aufgrund des sehr frischen und gesunden Eindrucks (bis auf die Tatsache dass der Fisch tot war) ausgenommen und vorerst eingefroren. Dabei ist mir nichts weiteres aufgefallen, was unnormal wäre, außer dass sich im Bauch recht viel Blut befand, wohl weil die Krebse am Herz rumgenagt haben.

Ich glaube eigentlich nicht daran, dass eine sterbende Forelle sich bemüht, sich in meine doch ziemlich kleine Reuse hineinzupressen, wenn sie nicht wirklich zum Köder wollte. Auch unwahrscheinlich, da solch ein Fisch wohl nicht mehr an Nahrung interessiert gewesen wäre.

Nun ist meine Frage vorallem, ob eventuell schon jemand ähnliches beobachten konnte, was meine Vermutung bestätigt, dass die Krebse einen Fisch derart "killen" können, wenn dieser mit ihnen eingesperrt ist.

Eigentlich habe ich darauf gehofft die Forelle wenigstens zum Verzehr verwerten zu können, Bachforellen kommen in diesem Gewässer nur noch sehr selten vor.

Oder kann sich sonst jemand erklären wie die Forelle da rein gekommen ist?

Habe mal meine Fotos vom Fisch als Datei angehängt.

Vielen Dank im Voraus!

Beste Grüße
Robin

P.S.: Habe übersehen, dass "Sonstiges" zum Thema Fiegenfischen gehört, der Beitrag kann also gerne verschoben werden.
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Re: Bachforelle in Krebsreuse geschwommen

Beitragvon #Allround#Nachhaltig » 23.07.2018 - 11:11

Petri! hatte ich auch mal allerdings etwas kleiner und in einer fischreuse
Wieso sollte die schlecht sein? nach maximal 8h sollte die noch verzehrbar sein
Guten appetit!
Angeln :D