Döbel und Co.


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petri85
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Döbel und Co.

Beitragvon petri85 » 09.07.2008 - 11:33

Moinsen an alle,

ich bin derzeitig fast jeden Tag am Wasser, fang aber eigentlich nur Barsche, neulich hatte ich einmal Glück, da hatte ich auf ne kleine Goldkopfnymphe einen 45cm Döbel fangen können, aber ansonsten beißt nie ein Döbel, gibt es eine Fliege die ihr empfehlen könnt wo Barsch und Döbel beißen?
Kann ich mit Fliege auf Rapfen fischen? Was würdet ihr da nehmen? wie muss die Führung sein?
ich fische fast nur Goldkopfnymphen würdet ihr jetzt im Sommer eher nymphe oder naßfliege empfehlen, ich habe anfang des Jahres mehr Fische(bzw. mehr Fischarten) mit der Goldkopf gefangen als jetzt.
vielen Dank schon ma für eure antworten.

schönen Tag noch,

mfg Sven

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Re: Döbel und Co.

Beitragvon mikesch » 09.07.2008 - 11:42

petri85 hat geschrieben:... gibt es eine Fliege die ihr empfehlen könnt wo Barsch und Döbel beißen?
...
Streamer oder Goldköpfe :idea:
petri85 hat geschrieben:...
Kann ich mit Fliege auf Rapfen fischen? ...
Ja
petri85 hat geschrieben:... Was würdet ihr da nehmen? ...
Streamer
petri85 hat geschrieben:... wie muss die Führung sein? ...
schnell

Für Aitel (Döbel) ist es oft gut sie direkt auf Sicht mit einer buschigen Trockenfliege anzuwerfen.
fishing isn't a sport, it's a passion!
Gruß
Michael

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Beitragvon Torsten Rühl » 18.08.2008 - 21:26

Da ich die selben Fische befische die du auch gerne fischen würdest versuch ich dir mal ein paar Ratschläge zu geben.
Zunächst einmal zu den Döbeln.
Diese doch sehr scheuen un listigen Zeitgenossen rauben einem mnachmal den Nerv.
Meint man sie gehen auf kleine Streamer verfolgen sie diese nur und man hat bald die Faxen dicke. Dan gehen die mal auf Trockenfliege welche je nach Gewässer verschieden sind. Red Tag müßte aber immer gehen wenn es Trocken geht.
An Nymphen kann man ansich nicht falsch machen. Einige Gruppenmuster sollten reichen.
Streamer sidn bei uns an der Lippe erste Wahl. Wolly in alle Farben bringen dann den Fisch.
Kommen wir zu den Rapfen. Dieser doch sehr kampfstarke Fisch kommt in letzter Zeit immer mehr ins Gespräch bei den Fliegenfischer nach der Barbe. Habe sie wohl doch das dahin schwimmen satt und gehen nun an manche Fliege.
Ich schrieb schon mal ein paar Zeilen in einem anderen Forum dazu. Meiner Meinung nach gehen die Burschen super auf Oberflächenköder wie Slider oder Popper. Ich bevorzuge den Slider.
Ein Muster was ich fische: http://www.fischundfang.de/456,1736/

Ich gehe meist an Warmwassereinläufemn wo die silbernen Räuber direkt im Strom stehen. Rutenklassen unter 7 sind dann aber eher schlecht gewählt.
Reichlich Backing sollte man auch haben denn so eine Flucht von einem Rapfen im Rhein kann schon mal 30 oder 40 Meter ins Backing gehen.

Wenn ich noch mehr schreiben soll bitte melden.
Döbel,Barben und Co sind auch ganz nett....

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Beitragvon wolfgang » 20.08.2008 - 22:17

Zum Rapfen noch ein paar persönliche Erfahrungen.
Wie Torsten schon schreibt, entgegen vieler Meinungen, daß man Rapfen in den unterschiedlichsten Wassertiefen an die Fliege bringen kann, scheint es aber tatsächlich so zu sein, daß die Fliege im Oberflächenfilm geführt werden muß.
An dem einem Angelkollegen und mir befischten Gewässer hatte es den Anschein, daß dort noch niemand mit der Fliegenrute gefischt hatte.
Es handelt sich um ein recht begrenztes Areal unterhalb eines Staus in einem Elbnebenfluß der von der Breite her mit der Fliegenrute gut beherrschbar ist(ca.30-40m Breite).
Anfänglich kam es zu sehr guten Fängen von Fischen um 70 -75cm mit diversen, teils recht bunten Oberflächenködern in dem Falle fanden z.B. auch Gurgler Verwendung, alle Fische wurden releast.
Nach 2 Tagen war die Akzeptanz auffälliger und bunter Fliegen gleich Null, es gingen nur noch Fliegen mit barschähnlichem Farbschlag.
Ein paar weitere Tage später brachte bereits eine über den Fischen fliegende Fliegenschnur, diese dazu das Rauben einzustellen und auf Tauchstation zu gehen, stellte man das Werfen ein raubten die Fische nach wenigen Minuten wieder unverdrossen.
Rapfen sind also scheinbar recht lernfähig
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Beitragvon Torsten Rühl » 21.08.2008 - 10:36

Dies konnte ich nun auch schon des längeren Beobachten.
Ständiger Köderwechsel bzw. das binden neuer Muster gehört deshalb genauso zum Rapfen fischen wie neue Stellen ausprobieren.
Alande sind da auch nicht viel besser.
Wer kennt nicht die Alande aus der Emschermündung in Dinslaken die regelmäßig in Hitparaden auftauchen.
Es war vor Jahren jeodch noch möglich 20 Fische oder mehr in 2 Stunden zu fangen. Jetzt sind es mal 5 oder 6 am Tag wenn es gut läuft.
Döbel,Barben und Co sind auch ganz nett....



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