Zuviele Boilies zum Anfüttern = Schimmelteppich im Gewässer

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Mielchen
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Zuviele Boilies zum Anfüttern = Schimmelteppich im Gewässer

Beitragvon Mielchen » 15.01.2005 - 12:36

habe vor kurzem mit einem Bekannten über ein Gewässer in unserem Umkreis gesprochen (Größe ca. 270ha)

der wollte mir erzählen das auf einer Stelle soviel angefüttert worden sei das es zu einer Schimmelbildung unter Wasser gekommen sei.

Nun kann ich mir das nicht recht vorstellen

was meint Ihr dazu ?

MfG

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Knight_of_Nights
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Beitragvon Knight_of_Nights » 15.01.2005 - 12:46

Zu diesem Thema habe ich erst neulich ein Bericht in einer Zeitschrift gelesen..muss nochmal gucken wo..da stand das aus diesm Grund das Anfüttern an manchen Gewässern verboten ist...dennoch gibt es ja schon viele Boilies, die zu 100% biologisch abbaubar sind....da wäre es ja nicht so schlimm wenn man damit anfüttert, da die sich nicht lange im Wasser halten...die Synthetischen bleiben dagegen ewig am Grund liegen und dort kann dann natürlich Schimmel oder ähnliches bilden...so stand das da ungefähr..ich guck nochmal nach welches Heft das war...
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Beitragvon Lorenz » 15.01.2005 - 13:07

Es gibt gute Boilies.Gut in dem Sinne von Nahrhaft und gesund für die Fische.Diese werden mit sehr hoher warscheinlichkeit immer gefressen werden.

Massenhaftes Füttern von Boilies mit für den Fisch schlecht verträglichen Inhaltsstoffen hätte warscheinlich zur folge das diese nicht angenommen werden und am grund liegenbleiben und vergammeln!!


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andal
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Beitragvon andal » 15.01.2005 - 13:23

Die Natur baut alles irgendwann mal ab. Selbst die übelsten Gifte. Man muss es nur erwarten können...

Die Boilies können noch so gut sein, wenn sie von einem Dummkopf an der falschen Stelle und in viel zu großen Mengen verklappt wurden, dann werden auch sie vergammeln und dem Gewässer Schaden zufügen.

Es gibt eben immer noch zu viele Blödel, die meinen, dass die Futtermenge die Fische schon an den Platz führen wird. Unter diesen Typen leidet dann nicht nur die Natur, sondern die ganze Anglerzunft.
Angler neigen sehr stark dazu, dort mit Lösungen aufzuwarten, wo gar keine Probleme bestehen.

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Beitragvon Feederfreak » 15.01.2005 - 18:36

Brauchen Schimmelpilze nicht Luft um wachsen zu könen?

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Beitragvon andal » 15.01.2005 - 19:40

Sie brauchen Sauerstoff und den gibts auch im Wasser.
Angler neigen sehr stark dazu, dort mit Lösungen aufzuwarten, wo gar keine Probleme bestehen.

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Beitragvon Feederfreak » 16.01.2005 - 12:26

Achso. Sollte ich eigentlich wissen! (PCB)

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Beitragvon Carp Dämon » 16.01.2005 - 15:24

Genau dass sind die Idi..en die ein Boilieverbot heraufbeschwören und sich noch mächtig Klug vorkommen und nur dummes zeug labern.
Aber nicht merken, dass sie nebenbei jedes Gewässer langsam aber sicher kaputt machen!
Und mit diesen Leuten werden dann alle Anderen Karpfenfischer verglichen!
Solche Leute machen unseren Ruf kaputt und genau diesen Leuten gehört der Fischereischein auf Lebenszeit entzogen!
sit venia verbo !!!!
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Beitragvon frank pollmer » 16.01.2005 - 19:42

Ich bezweifele das mit dem Schimmelteppich. Spätestens nach drei Tagen sind Boilies so weich, dass die Weißfische sie fressen können, was sie dann auch mit Vorliebe tun. Da bleibt nichts von übrig.

...Es sei denn, die Stelle war sauerstofffrei, was im Sommer in Tiefenbereichen schon mal vorkommen kann, dann hatte der Angler aber überhaupt keine Ahnung und sollte sein Hobby wechseln, denn dort gibt es garantiert keine Karpfen zu fangen und eingeworfene Boilies werden anaerob abgebaut, da kann sich durchaus Fusarium (grauer Abwasserpilz, lebt in sauerstoffarmen Zonen) bilden.
><<((°> wewewe.fishing-maniacs.de <°))>><

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Beitragvon Molenangler » 16.01.2005 - 19:50

frank pollmer hat geschrieben:Ich bezweifele das mit dem Schimmelteppich. Spätestens nach drei Tagen sind Boilies so weich, dass die Weißfische sie fressen können, was sie dann auch mit Vorliebe tun. Da bleibt nichts von übrig.

...Es sei denn, die Stelle war sauerstofffrei, was im Sommer in Tiefenbereichen schon mal vorkommen kann, dann hatte der Angler aber überhaupt keine Ahnung und sollte sein Hobby wechseln, denn dort gibt es garantiert keine Karpfen zu fangen und eingeworfene Boilies werden anaerob abgebaut, da kann sich durchaus Fusarium (grauer Abwasserpilz, lebt in sauerstoffarmen Zonen) bilden.


So sehe ich das auch.

Und wenn die Sauerstoffbedinungen ok sind, wieviel müsste der bitte anfüttern, dass so ein "schimmelteppich" entsteht ( ich würde meine Euronen flöten sehen gehen :lol: )
4Millionen Menschen in Deutschland können nicht richtig "Googlen".

Schreib dich nicht ab, lern "Googlen" und posten ;)

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Beitragvon aalkillerfranz » 17.01.2005 - 9:16

@mielchen
Bei uns im Gewässer wurde das Anfüttern mit Lockfutter aus diesem Grund auf Zeit verboten. Da die Weißfische nicht mehr auf Grund gebissen haben, sondern nur noch im Mittelwasser.
MfG aalkillerfranz