Leben nach dem Tode?

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Beitragvon Molenangler » 18.02.2004 - 16:51

Wenn ich da mal an den Aal denke ...........
Ich habe manchmal das gefühl, der merkt es nicht, wenn der tod ist.
Ich habe desöfteren Aale ausgenommen, wobei der Aal sich bewegt hat ohne ende............

jaja, der aal .............
4Millionen Menschen in Deutschland können nicht richtig "Googlen".

Schreib dich nicht ab, lern "Googlen" und posten ;)

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Beitragvon mikesch » 18.02.2004 - 16:54

Tobbes hat geschrieben: Aber ne Brasse essen?? Pfui, die taugen doch höchstens für Fischfrikkos oder??


Hassu ne Ahnung :D

Bei richtiger Zubereitung geschmacklich besser als jede Forelle.
fishing isn't a sport, it's a passion!
Gruß
Michael

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Beitragvon andal » 18.02.2004 - 16:55

@ Tobbes:

Da verkennst Du die kulinarischen Werte die in Brassen stecken völlig. Gut, sie haben viele Gräten, aber stöbere doch mal ein bisschen in der Fischküche, da gibts einen ganzen Haufen sehr schmackhafter Rezepte für Brassen.
Angler neigen sehr stark dazu, dort mit Lösungen aufzuwarten, wo gar keine Probleme bestehen.

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Beitragvon Tobbes » 18.02.2004 - 17:06

Ich hab sie einmal probiert und war wegen der wirklich vielen Gräten nicht so angetan aber wenn ich nochmal eine an Die Luft befördere laß ich nochmal drauf ankommen!!

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Brassen ist dummer Beifang...

Beitragvon esox_lucius » 18.02.2004 - 17:13

jop, Brassen ist der letzte Fisch, den ich essen würde...;-)

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Beitragvon Little » 18.02.2004 - 17:48

Der Dorsch ist IMO auch keine Delikatesse. *schüttel*

Aber wo wir gerade beim Thema Ausnehmen&Co. sind:
Nehmt ihr die Fische eher zu Hause oder am Wasser aus?

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Beitragvon Joe » 18.02.2004 - 17:51

Daheim.

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Beitragvon Blubb » 18.02.2004 - 17:55

@Joe
Schreib dir nicht die Finger wund :lol: :lol: :lol:

Wenn ich die Wage vergessen hab, nehm ich die Fische erst zu Hause aus, hab ich die Wage dabei, nehm ich sie sobald als möglich aus, also noch am Wasser!
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Beitragvon Joe » 18.02.2004 - 19:10

Naj, er hat gefragt wo die Fische ausgenommen werden und ich hab ihm eine kurze und präzise Antwort gegeben.

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Beitragvon Smine » 18.02.2004 - 20:02

Vielen Dank für eure zahlreichen Antworten. Daraus ist ja ein wirklich interessantes Thema geworden.

Gut zu wissen, daß ich mit dem Problem nicht alleine bin und es eigentlich ganz normal ist. Ich dachte zunächst wirklich, ich hätte den Fisch vielleicht nicht richtig getötet, obwohl die Beute nach dem Abstechen bei mir solange noch draußen liegenbleibt, bis ich mein Zeug eingeräumt habe. Wie lange kann ein Fisch eigentlich außerhalb vom Wasser überleben?

Fischherzen: Daß ein Fischherz weiterschlägt, hab ich mal bei meinem Bekannten gesehen, noch bevor ich im letzten August wieder mit dem Angeln anfing. Er hatte einen Hecht ausgenommen und mir anschließend das noch immer schlagende Herz gezeigt. Er sagte, das sei der allerbeste Aalköder, den man sich überhaupt vorstellen kann, und legt darum jedes Hechtherz nach dem Ausnehmen immer noch mal auf Aal aus. Er hat dabei manchmal erst nach einer Stunde das Herz wieder aus dem Wasser geholt, und es bewegte sich immer noch.

Brassen essen: Vom Geschmack her sind die doch klasse...natürlich stören die Gräten ein wenig. Aber wenn man mal versucht hat, ein Rotauge aus der Pfanne zu essen, sieht man die paar regelmässigen Gräten des Brassen kaum noch als Schwierigkeit :) Naja...zur Zeit sammle ich tatsächlich für Frikadellen. Vier kleine Brassen hab ich schon :)

esox_lucius: Gute Erklärung :) Dass es mit äußeren Einwirkungen zusammenhängt, hab ich auch schon vermutet, weil das aus fast jeder Erlebnisbeschreibung hervorging. Demnächst werde ich mal versuchen, das Schlagen des toten Fisches durch Wassergüsse u.ä. bewußt herbeizuführen...dann kann ich es am besten akzeptieren und mich daran gewöhnen.

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Beitragvon reverend » 18.02.2004 - 20:13

Aber ne Brasse essen?? Pfui, die taugen doch höchstens für Fischfrikkos oder??


Die Brachse ist ein überaus schmackhafter Fisch!
Fischfrikadellen sind nur eine Möglichkeit.
Geräuchert sind sie eine wahre Delikatesse - trotz der vielen Gräten.

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Beitragvon matchprofi junior » 18.02.2004 - 20:17

@reverend:
Ich stimm dir 100% zu! Ich liebe Brasse! ;)

@all:
Probiert es einfach mal aus. Die Brasse wird genauso unterschätzt wie der Döbel!

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hehe

Beitragvon esox_lucius » 19.02.2004 - 18:26

und wenn wir schonmal beim thema Fischherzen sind (für alle Interessierten)...diese haben im Vergleich zum menschlichen Herz nur eine Herzkammer + einen Vorhof (primitivste Form des Herz/Kreislaufsystems von Säugetieren), die Funktion des Sinusknotens ist aber identisch, das ein Fischherz jedoch 1h nach entnehmen immer noch schlägt kann ich mir kaum vorstellen, physiologisch wäre das ein seltener Ausnahmefall.
Das mit dem Hechtherz als Aalköder werde dennoch ab 1. Mai (Schonzeit bei uns zu Ende) mal probieren, kenne ich so noch nicht, aber warum nicht.

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Beitragvon Bass » 19.02.2004 - 18:29

Ich habe vergessen wie das Buch heißt .Manche kennen das doch bestimmt dieses Tieranatomie Buch . In diesem wird angegeben das Fischerzen bis zu 6 Stunden in Kochsalzlösung noch in Ordnung gehalten werden können . Aber in normalen Wasser ?!


Cu

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Beitragvon esox_lucius » 19.02.2004 - 18:35

@Bass, die Kochsalzlösung ist sehr Ionenreich --> aktiviert Neurotransmitter --> Signalübertragung --> Muskelkontraktion --> Herz schlägt, leider habe wir im Wasser ist das allerdings nihct möglich, es sein denn man angelt in einem See voll Kochsalzlösung auf Aale ;-)

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