wandern die fische großartig?

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wandern die fische großartig?

Beitragvon bla » 27.11.2003 - 17:32

moin!

denn unser hausfluß ist relativ klein aber vielfältig. teilweise naturbelassen, flach und mit schneller strömung und hier und da mal ein gumpen, dann wiederum ein paar kilometer weiter würde man denken es ist ein begradigter graben (da sinds dann so 2 meter wassetiefe).... absolut monoton.
zusätzlich wechselt der uferbewuchs sehr häufig alle paar kilometer, mal fürhrts durch wald, mal durch kuhwiesen...
drinne sein soll alles mögliche an fisch. Hauptsächlich kleinwüchsige Barschstämme, Hechte, Karpfen, regenbogen- und bachforellen, Alande und döbel sollen auch viele drin sein. Und natürlich jede menge weißfische.... (aal kaum noch in den letzten jahren wegen massiver überfischung)
fangen wollte ich eigentlich alles was geht, eine runde allround angeln sozusagen...



nun meine fragen:
soll ich überhaupt an den schnell strömenden stellen mein glück versuchen oder ziehen sich alle fischarten im winter in die brassenregion des flusses zurück? Wo würdet ihr denn angeln? Eher im wald oder auf den weiden?
hab halt echt kein bock im winterwetter stundenlang an einer stelle zu angeln wo keine fische sind bzw. hotspots für eine bestimmte art zu übersehen.

PS:
bzgl. döbel hat mir andal schon riesig geholfen, aber wie siehts mit den anderen fischarten aus?

PPS:
bin gerade dabei die angelprüfung zu machen und schonmal vorweg in unseren verein eingetreten, falls ihr denkt ich wär ein unwissender schwarzangler ;)


EDIT: ups,
das solte eigentlich ins allgemeine forum...

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Beitragvon til » 27.11.2003 - 23:17

EDIT: ups,
das solte eigentlich ins allgemeine forum...

Dein Wunsch sei mir Befehl...
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Beitragvon andal » 28.11.2003 - 11:32

Hallo bla,

der von Dir beschriebene Fluss macht mir doch gleich einen langen Zahn!

Die Fische, vor allem die Friedfische verziehen sich mit den sinkenden Temperaruren in die tieferen und ruhigeren Bereiche. Am besten versuchst Du es überall dort, wo diese Faktoren zutreffen. Tiefe Gumpen, Aussenkurven, möglichst mit einem ausgespülten Prallhang und hinter Hindernissen im Kehrwasser.

Lange Ansitze sind nicht der Tipp des Tages. Beweglich und mit leichtem Gepäck gehts besser. Da bleibt man dann selbst auch wärmer!

Die Köder sollten fleischig und herzhaft sein. Käse von der stinkenden Sorte und Käseteige sind auch sehr gut. Füttern ist, wenn überhaupt, nur ausgesprochen sparsam erforderlich. Hanf ist dabei zu empfehlen. Er hat einen starken Geruch und sättigt kaum.

Ich fische mich gerne mit der Pose den Bach hinunter und dann mit der Grundmontage wieder zurück zum Ausgangspunkt.
Angler neigen sehr stark dazu, dort mit Lösungen aufzuwarten, wo gar keine Probleme bestehen.