verrücktes biest

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esoxlucius1
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verrücktes biest

Beitragvon esoxlucius1 » 15.05.2007 - 20:03

Hallo und Petri an alle!

ich hätte gerne mal was geklärt. Und zwar, war ich mit nem Kumpel von 20 - 3 Uhr Nachtangeln an einem Baggersee. Wir wollten eigentlich mal die Aalaktivität testen, weshalb wir 2 Ruten mit Laub- bzw. Tauwurm auslegten. Zusätzlich versuchten wir uns mit einer Köderfischrute.
Beim Zusammenbauen erinnerte ich mich an eine gute Angelstelle wenige Meter entfernt. Ich mußte einiges an Grünzeug entfernen um ans Wasser zu gelangen. Ich fütterte in drei Entfernungen mit Mais an und legte eine Laufbleimontage mit Mais aus. Um es kurz zu machen: in der Nacht hatte ich 9 !!! runs, bei denen immer mindestens 30 m Schnur genommen wurde. Doch der Anschlag ging immer ins Leere, wobei ich Kontakt zum Fisch hatte, der Haken jedoch sofort wieder ausgespuckt wurde.
In der Nacht versuchte ich verschiedene Bleigewichte (bis 80 g) und 10er, 8er, 6er Haken.
Als Trumpf setzte ich die 80 g als Selbsthakblei ein. Doch vergeblich, die Schnur lief genauso stur von der Rolle wie vorher mit gar keinem Gewicht!

Wer kann mir sagen, welcher Fisch mich da eventuell die ganze Zeit vorgeführt hat?
Und welche Möglichkeiten gibt es, nächstes mal als Fänger den Platz zu verlassen?
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Beitragvon Carp Gear » 15.05.2007 - 21:09

Du wolltest auf Aal angeln, und hast dich dann an eine Stelle erinnert und hast zufällig eine Dose Mais dabei und angelst dann einfach mit Mais statt auf Aal?????????? :? Irgendwie verstehe ich die Geschichte schon net recht.

Beißen bei euch die Aale auf Mais? Mindestens 30 m Schnur? :? Weißt du wie viel das ist und gleich 9 mal und kein einziger Anschlag ist durchgekommen? Irgendwie ist mir das zu komisch.

Ich kann es mir einfach net vorstellen, das es in einer Nacht auf der man auf Aal angeln will, 9 mal an der Maisrute rappelt und nicht ein Fisch sitzt!

Ich glaube dat war nur dein Kumpel gewesen der da an der Schnur gezogen hat! ;)
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Beitragvon Raubfischfan » 15.05.2007 - 21:56

Mais---> Karpfen?

Aber so richtig blick' ich bei der Story auch nicht durch. :-S
Petri Heil aus Wiesbaden!

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Beitragvon wolfgang » 15.05.2007 - 23:10

Ich tippe mal darauf, daß es gar keine Bisses waren, sondern eher Schnurschwimmer.
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Beitragvon AnglerRDG » 16.05.2007 - 7:38

taucher ;)
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Beitragvon welsflüsterer » 16.05.2007 - 8:52

Hi,

wenn es Schnurschwimmer waren merkt man das normal beim Anschlag.

Ware denn beim Anschlag (vor allem beim Festblei) direkt das Blei zu spüren oder mußtest du immer erst einige Meter lockere Schnur einkurbeln bis du das Blei gespürt hast??

Vielleicht habt ihr auch einen fisch der auf Blei steht ;)
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Gruß Kai

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Beitragvon mikesch » 16.05.2007 - 9:23

Carp Gear hat geschrieben:Du wolltest auf Aal angeln, und hast dich dann an eine Stelle erinnert und hast zufällig eine Dose Mais dabei und angelst dann einfach mit Mais statt auf Aal?????????? :? Irgendwie verstehe ich die Geschichte schon net recht.

...
Eine Dose Mais gehört bei einem Allroundangler doch grundsätzlich in die Angeltasche, man weiß ja nie! :idea:
fishing isn't a sport, it's a passion!
Gruß
Michael

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Beitragvon Kenny007 » 16.05.2007 - 14:02

Was ist an der Geschichte so schwer zu verstehen ?
Die waren auf Aal und es hatte nichts gebissen also ist er an ne andere Stelle gegangen um auf Karpfen oder Brassen zu angeln. Fertig.

Aber was da gebissen hat weiss ich leider auch nicht. :(

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Beitragvon esoxlucius1 » 16.05.2007 - 15:43

was so schwierig an der Geschichte ist versteh ich auch nicht recht.
bei den runs ging richtig die Post ab! die 30 m sind nicht übertrieben, ich stand jedesmal fassungslos daneben und hab auch in die Schnur gefasst um den Druck zu spüren. das ging einfach nur nach vorne, keine Pausen, kein anfängliches zögern! Eingestiegen und Abfahrt! ;)
Ich werd morgen mein Glück nocheinmal versuchen. Ich bin gespannt, ob es noch mal passiert?! Es sind schon sehr große Karpfen im See, aber wie soll man da reagieren? Nach 30 m muß ich einfach anschlagen, weil sonst das Risiko zu groß wird.
meldet euch

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Beitragvon esoxlucius1 » 16.05.2007 - 15:56

@ welsflüsterer

der elektr. Bissanzeiger ging los ohne Verzögerung. Keine abgetriebene Schnur. Ich hab auch gedacht, dass 80 g zumindest einen Moment der Unsicherheit beim Fisch hervorrufen. Immerhin 80 g im Stillwasser!!!
Hab auch beim Selbsthaksystem variiert, nach 50 cm bis zu 2 m Selbsthakung. Aber nichts, immer die gleiche Vorstellung...
Ich versteh einfach mal nicht, warum die freiliegende Hakenspitze nicht irgendwo gefasst hat. Vielleicht nächstes mal richtig Große Haken am Haar verwenden?
Gruß Stephan

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Beitragvon Der Junge mit der Angel » 16.05.2007 - 16:03

Wenn es geht fische doch mal mit Waggler, da kannst du Schnurschwimmer vermeiden (es sei denn die Fische rasen auch an der Oberfläche herum)
"Wenn man nicht ab und zu Pech im Leben hat, weiss man das Glück nicht zu würdigen...
Danke dafür!"

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Beitragvon Carp Gear » 16.05.2007 - 21:19

Kenny007 hat geschrieben:Was ist an der Geschichte so schwer zu verstehen ?
Die waren auf Aal und es hatte nichts gebissen also ist er an ne andere Stelle gegangen um auf Karpfen oder Brassen zu angeln. Fertig.

Aber was da gebissen hat weiss ich leider auch nicht. :(


Er hat die Maisrute aber nicht ausgepackt, weil nicht gebissen hat, sondern weil er sich an die Stelle erinnert hat! ;)

Mikesch: Sag mir dann mal den Prozentsatz an Angler die Mais bei haben, wenn sie auf Aal gehen! 0,00000000000001 %??????? :)

Das hat nichts mit Allroundangler zu tun, sondern ist auf nur komisch!

Zum Thema zurück, Karpfen kann ich mir net vorstellen, net 9 mal, vorallem wenn du zum Schluss mit der Selbsthakmontage geangelt hast, hätte der Haken mal sitzen müssen. Wolfgangs Idee finde ich gar net so schlecht, aber wenn du kontakt zum Fisch hattest wie du sagst.

Ich bring mal ne andere Frage ein, was haust denn bei euch noch so am oder im See was das vielleicht sein könnte? Vielleicht finden wir so eher die Antwort!
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Mekkis
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Beitragvon Mekkis » 16.05.2007 - 21:24

Hast du mit einer Haarmontage gefischt??? Dann kann es nämlich sein, dass es kleine Karpfen waren und das Haar zulang war.

Falls das nicht so ist, einfach beim nächsten Mal ein kürzerers Vorfach (10-20cm). Dann fasst der Haken sicher im vorderen Maulbereich und schlitzt nicht so leicht aus, als wenn er tief sitzt.

Desweiteren überprüf deine Haken bevor du fischst, ob sie wirklich scharf sind (Hakenspitze mit leichtem Druck über den Fingernagel ziehen, wenn er sich ohne Problem runter ziehen lässt, den Haken weg schmeißen und einen neuen nehmen).

Wenn das alles auch nicht zur Lösung des Problems führt, versuch es mit der Pose. So kommst du sicher drauf, wer der Übeltäter war/ist (insofern es dann noch zu einem "Biss" kommt).
When I can make it there,
then I can make it everywhere....

Gruß Mekkis

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Beitragvon Udo » 16.05.2007 - 23:54

Also ich finde es auch nicht ungewöhnlich, Mais habe ich auch immer dabei, auch wenn ich andere Zielfische im Auge habe.

Karpfen kann ich mir nicht vorstellen, bei dem Bleigewicht hätte jeder Karpfen den Köder sofort wieder ausgespuckt und nicht erst Schnur gezogen.

Erzähl doch mal, was alles drin ist in dem See, wie das schon ein Vorposter gemacht hat, ich denke dann wird man eher was sagen können.

Gruß... Udo

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Beitragvon flitsch neu » 17.05.2007 - 9:57

Vielleicht waren die Biester Enten oder so was, die den Haken im Maul hatten und beim Anhiebsich der Haken wieder aus dem Maul geflutscht ist .Mir passierte sowas auch schon einmal