Gibt es bei euch noch Fische der "roten" Liste ?

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Beitragvon fab » 06.12.2005 - 18:02

Also Schneider gibts hier in der Weser en masse ...

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Beitragvon anglerfritz » 06.12.2005 - 18:19

Also die Karauschen sind bei uns in den Weihern noch sehr häufig vertreten. :)

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Beitragvon tanche » 06.12.2005 - 19:10

Also Groppen (das sind doch Mühlkoppen oder??) gibt es im Neckar bei uns noch einige, die Forellen haben sie (zum Fressen) gern...Schneider sind ebenfalls vorhanden.

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Beitragvon $hadow » 06.12.2005 - 19:45

Stichling ist hier meines Wissens nach nicht gefährdet. Hat man häufig auf der Senke, die Winzlinge.

MfG
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Beitragvon Wassermann » 06.12.2005 - 20:23

Also Stichlinge gibts hier bei mir in vielen kleinen Bächen zu Hauft wenn man da ma mit nem kleinen Kescher durchs Wasser fährt hat man ganz schnell welche im Netz.
Hasta la victoria siempre!!

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Beitragvon matze ffm. » 06.12.2005 - 21:21

bachneunauge!?!
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Beitragvon Sebastian1985 » 06.12.2005 - 23:41

setz euch mal ein paar stichlinge im gartenteich ich sag euch 1-2 jahre später hab ihr nen riesen schwarm drin.
habe mal ca.10stück reingeschmissen und als ich nach 3 jahren den teich mal komplett sauber gemacht habe hatte ich ca.70-100 stichlinge
die hab ich dann mal im benachbarten Bach eingesetzt und kommen dort auch gut zurecht

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Beitragvon wolfgang » 07.12.2005 - 0:06

Weil hier gerade von Stichlingen die Rede ist, der Dreistachlige Stichling ist hier auch eher ein Massenfisch, auch an der Küste.
Nur der Neunstachlige Stichling(auch Zwergstichling) war hier in meinem direkten Umfeld sehr selten, es gab nur einen kleinen Teich der einen Bestand hatte, leider ist der Teich vor 2 Jahren trocken gefallen, was mit einem Straßenbau zusammenhängen kann.
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Beitragvon Hannes20 » 11.12.2005 - 12:01

da unser baggersee trinkwasserqualität hat, kommen bei uns elritzen in massen vor!

an einem fluss in der nähe ist mir beim diesjährigen hochwasser eine 17cm große groppe zwischen die beine gespült worden (hat noch gelebt - war aber offensichtlich vom schleudergang im bachbett beduselt) ...

offensichtlich gibt es sie also doch noch ... die größeren groppen ...

gruß hannes

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Beitragvon Bachforelle » 11.12.2005 - 14:58

schneider und gründling kommen bei uns (jagst BaWü) in massen vor. mühl koppen sehr selten und den rest hab ich noch nicht gesehen bei uns
Einsicht ist der erste Weg zur Besserung.

Pikehunter

Beitragvon Pikehunter » 11.12.2005 - 15:00

Gründlinge habe ich in der Nähe auch schonmal gefangen. Nicht nur vereinzelt..

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Beitragvon Groldi » 11.12.2005 - 23:37

Stichlinge gibts hier auch noch massenhaft. :)
Ich kenn nen kleinen Tümpel in dem sich die Fischchen schon fast stapeln.. :D
YAWP


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Beitragvon Zanderschreck » 12.12.2005 - 0:12

Also bei uns gibts von den oben genannten Fischen so gut wie keine Bestände.
Zumindestens sind mir die letzten 10 Jahre davon keine mehr an die Angel gegeangen.

Ich frage mich, warum gibts diese Fischarten eigentlich nicht mehr ?
Gruß
Volker

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Beitragvon wolfgang » 12.12.2005 - 9:39

Bei einigen Fischarten, die garnicht mal auf der Roten Liste stehen, ist mir das teilweise auch nicht so ganz erklärlich.
Als Beisspiel mal der Schweriner See, als ich in den 60er Jahren anfing dort zu angeln gab es zum Beispiel Gründlinge und Ukeleis in unglaublichen Mengen.
Auf den flachen Sandstränden zogen riesige Gründlingschwärme umher, diese sind heute verschwunden, auch die großen Mengen an Ukeleis sind nahezu verschwunden.
Der früher massenhaft vertretene Kaulbarsch ist ebenfalls sehr selten geworden, ebenso die oft sehr großwüchsigen Rotfedern, welche die Krautbetten an den Flachstellen bevölkerten gibt es zumindest an diesen Stellen nicht mehr.
Teilweise dürfte die nachlassende Eutrophierung durch bessere Wasserklärung eine Rolle spielen aber das kann nicht der alleinige Grund sein.
In den Kleingewässern ist das früher so zahlreiche Moderlieschen fast völlig verschwunden.
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HerrRing

Beitragvon HerrRing » 23.01.2007 - 21:08

Ist zwar schon eine Weile her das hier was geschrieben wurde, aber ich gebe mal meine Beobachtungen dazu.

Hier im Raum Hersfeld gibt es in den klaren Nebenbächen noch Groppen. Ein Mühlgraben wird einmal pro Jahr trockengelegt. Dann bilden sich Pfützen und wenn man dort die Steine anhebt sitzt bestimmt ein Groppe darunter.
Gründlinge beissen den ganzen Tag, am liebsten auf Tauwurm am Aalhaken.
Kaulbarsche sind auch vorhanden. Stichlinge habe ich mal vor Jahren in einem Altarm entdeckt. Ob sie noch da sind kann ich nicht sagen.
Vor einiger Zeit wurde auchmal wieder eine Nase gefangen. Die galt in den Neunzigern als verschwunden.