Beiträge von Firefighter

    @all
    Wir fahren im Sommer an der nördlichen Küste der Normandie/Bretagne von Le Havre bis Brest entlang. Natürlich möchte ich dort auch fischen.
    Kennt sich jemand von Euch dort aus? Brauche Tipps zu Gerät, Köder ect.
    Ist dort an der Küste ein Fischereierlaubnisschein notwendig?


    Ich würde mich über Antworten freuen.


    Gruß
    Frank

    Hy,


    wir fahren schon seid einigen Jahren im Sommer nach Schweden und fischen natürlich auch.
    Material wie der Vorschreiber beschrieben ist o.k. . Ich habe jedoch die Erfahrung gemacht das auf Blinker so gut wie nix ging. Meine Fänge hab ich immer mit Gufi´s und Wobblern gemacht. Und dabei hat sich bestätigt großer Köder großer Fisch. Die Schweden selber nehmen fast nur helle oder grelle Farben und dunkel abgesetzt sowie Köder ab 10 cm aufwärts. Am besten gehst du Vorort mal in einen "Landmännen" so eine Art Baumarkt oder in einen Angelladen (die sind aber sehr rahr gestreut) die führen immer für die Region die gängigen Kunstköder.
    Achte auch auf die jeweiligen Angelbedingungen, mit den Kontrolleuren ist nicht zu spassen. Ich habe im letzten Jahr Bekanntschaft gemacht weil ich die falsche Hauptschnur und Vorfach auf der Rute hatte. (Vorgeschrieben war eine 35 Hauptschnur mit 16 Vorfach !!!! ) Zum Thema Zander: Zander ist schwer zu beangeln zumal die meisten Seen sehr flach sind und ohne Karte oder Echolot die tiefen Stellen zu finden ist fast unmöglich. Auch hier Augen auf wo die Einheimischen mit ihren Booten hinfahren zumeist sind da wo die Jungs fischen auch die tiefen Regionen.


    Gruss
    Frank

    Hej,


    so zum 5 mal waren wir mit unserem Wohnwagen in Schweden. In diesem Jahr sind wir wieder in Torne eingelaufen. Torne liegt am Åsnen und ist ein See in Småland im Süden Schwedens. Schon beim letzten Besuch waren die Fangerfolge sehr mäßig, da hier berufsmäßig gefischt wird. Die tiefste Stelle des Sees beträgt 9m und gehört damit zu den eher flacheren Seen in Småland.
    Nach einigen Bootsrunden konnte ich jedoch einige Gös und Gädda ( Zander u. Hecht) verhaften. Die waren aber alle massiv Untermaßig.
    Nach dem dann ein Unwetter mein Schlachboot vom Steg gerissen hat und über Verankerungsstangen geschoben hat, war es mit dem Angeln auf dem See vorbei. Der Boden ist an einigen Stellen aufgerissen. Aber wir wollten eh weiter.


    In der 3 Woche ging es dann in die Stockholmer Schäären nach St. Anna.


    Einwirklich schönes Angelrevier. Ich war erst versucht mir ein Boot zu leihen. Auf anraten eines Schweden hab ich es gelassen, da ich kein GPS Gerät habe. Ich hätte mich in den Schäären gnadenlos verirrt. Also hab ich es gelassen.


    Da der Campingplatz auch nicht der beste war sind wir dann weiter gefahren. Gelandet sind wir dann in Älvkarleby der schwedischen Provinz Uppsala am Dalälven. Der Dalälven ist Schwedens lachsreichster Fluß und endet im Bottnischen Meerbusen.


    Lachs, Seeforelle, Zander das sind die Fischarten die dort beangelt werden können. Leider sind wir genau in der Zeit dort aufgelaufen wo der Lachs weg und der Zander noch nicht da ist.


    Egal, Lachslizens gekauft (70 Euronen pro Woche) und mit der Masse an Angelbedingungen vertraut gemacht. Geangelt werden durfte nur in bestimmeten Bereichen des Flusses und diese waren auch noch unterteilt in die Bereich Spinn- und Fliegenfischen. Uhrzeit war auch vorgegeben und zwar von 6 Uhr bis 21 Uhr. Geflochtene Schnur ist verboten. Lebendköder ebenfalls. Geangelt werden darf nur mit 0,45 Hauptschnur und 0,35 Vorfach!


    Okay, und nun ? Also, Erstmal Blech und Schnur (denn wer hat schon Bootsleine auf der Rolle) besorgt und auf die Spinnfischstrecke gegangen. Aber es stellte sich zwar Fangerfolg ein, es war jedoch nur die Kinderstube der Zander. Nach dem ich auf dem Campingplatz mit meine schwedischen Nachbarn ein paar Nurreguld (Schwedisches Bier mit 3,5% auch Elchpisse genannt) getrunken habe, hat er mir am anderen Tag eine ausführliche Unterweisung in die schwedischen Montagen gegeben. Aber immer mit dem Hinweis das es die falsche Jahreszeit ist um "großes Fisch" zu fangen. Mit Blech angelt dort Oben fast keiner. Hier schwört man auf die Fliege. Entweder mit der Fliegenrute oder mit einer Feederrute. Die Beste Montage die ich gezeigt bekommen habe war die Golfballmontage. Hier wird am Ende der Hauptschnur mit einem Seitenarm ein Golfball (anstatt Blei) montiert. Anschließend wurde ein 3m-4m langes Vorfach mit Fliege montiert. Der Golfball hat den Vorteil das dieser sich nicht in den Steinen des Flusses verhakt und somit die ganze Montage abreisst.
    Als Anfänger hat er mir geraten, mit einem langsam sinkenden Spirolino 40g und entsprechendem Vorfach und Fliege zu angeln.
    Und ? Es wurde alles gefangen, nur kein mässiger Fisch. Egal die Woche hat trotz allem Spass gemacht. Der rechte Arm schmerzt immer noch und die linke Hand kurbelt im Schlaf von alleine ;) Das Fische reichlich da sind haben wir gesehen. Und wenn man in der richtigen Zeit dort oben ist werden Lachse ab 6kg aufwärts gefangen. Das sieht man an den öffentlich ausliegenden Fangmeldungen des gesamten Jahres.



    Hejda
    Frank


    Leider klappt das Einfügen der Bilder nicht, sonst hätte ich auch ein paar schöne Fotos beigefügt.

    Na, das hört sich alles in allem nach einer gelungenen Veranstaltung an. Ich musste leider kurzfristig Absagen, da mich eine Magen- Darmgrippe auf der Porzelanabteilung in Anspruch nahm.
    Da ich Euch nicht in Mitleidenschaft ziehen wollte und Rudi nicht soviele WCs hat bin dann doch besser zu Hause geblieben.
    Schade.


    Dafür bin ich dann am Montag zur Ostsee gefahren und konnte in der letzten Woche einige Dorsche und MeFos zum Langang überreden. Wenigstens etwas.


    Ich hoffe im nächsten Jahr kann ich mitkommen.


    Gruss
    Frank

    Zitat von andal

    Spätestens am Freitag Abend wirst du es wissen. 8)


    Goaßei (singular) und Goaßein (plural) im Dialekt des Rupertigau/Berchtesgadener Land. Im oberländisch geprägten Bayern heißt es Goaß und Goaß'n. ;)


    Goaß, Geiß, Ziege(nbock)... und du glaubst so ein Tierchen hat dich vehement gerammt. :lol:


    oh oh

    Zitat von Kai S.

    Und nicht zu vergessen, das ist ein super Zusatz auf Brassen, sei es flüssige Melasse oder auch Coprah Melasse!!!


    und die rheinische Spezialität "Zuckerrübensirup" als Brotaufstrich nicht zu vergessen.


    Städter :lol:

    Zitat von Stepp24

    ja und als vorspeise eine whiskysuppe...
    und dann immer schön abschmecken und probieren :evil: 8) 8) :evil:


    Ne, ne....Zum Nachtisch gibt es eine lokale Feinverkostung den :


    Börde- Caipirinha !!!













    Doppelwacholder auf zerstoßener Zuckerrübe......... :irre:

    Zitat von delhollo


    Frage in die Runde: weiß jemand genau wie die Angelboote bei denen ausgestattet sind?
    Echolot??
    Gruß Frank


    Ich habe gestern telef. Nachgefragt. Kein Motor, kein Echolot. Und von Herbst nach Rudi zur rudern. Das gibt lange Arme.


    Gruß
    Frank