Kommentar: Catch & Release – mit Essen spielt man nicht! Oder doch?

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    Egal, was im Gesetz steht, offensichtlich setzen Angler in Deutschland auch entnahmefähige Fische zurück. Dies ist schon anhand der Anzahl der Strafanzeigen, die gegen Angler gestellt werden, ersichtlich. Catch and Release ist international schon lange im Trend und in den letzten zehn Jahren auch hierzulande so richtig ins Rollen gekommen. Dabei ist es egal, was die Anglerschaft, die Bevölkerung, die Fischereiaufsicht oder Tierrechtler wie die Extremisten der PETA darüber denken. In dunklen Ecken, wenn die…

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  • Ist doch nicht schlimm. Wenn ich einen Fisch fange, ist er immer so glitschig und zappelt so, da fällt er eben immer ins Wasser.

    Eine Tageskarte oder Jahreskarte ist nicht so billig und ob man was fängt weis man nicht. Fisch ist sicherlich nicht billig, aber auch nicht teurer als Fleisch. Klar kommt auf

    die Sorte an. Aber dass jemand nur angeln geht um was zu Essen zu haben. Ich glaube die Zeiten sind vorbei. In diesem Sinne, leben und leben lassen. Viele Grüße, Johnny.

  • P.S: an die Blinker Redaktion, will oder bin nicht kleinlich, aber den Unterschied

    zwischen SmallMouthBass (Forellenbarsch) und LargeMouthBass (Schwarzbarsch) sollte man schon kennen, oder nicht schreiben, ist auch nicht schlimm. Interessiert keinen, Barsch reicht ja. Mir ist das egal mein ja nur.

    Viele Grüße, Johnny.

  • In Österreich ist die Gesetzeslage anders als in Deutschland und das finde ich gut so. Wenn es der Fischereirechtsinhaber nicht anders bestimmt, dann ist das dem Angler überlassen. Allerdings machen viele Fischereirechtsinhaber von ihrem Recht Gebrauch, entsprechende Vorschriften zu erlassen. Das kann bedeuten, dass gewisse Fischarten entnommen werden müssen, es kann auch bedeuten, dass gewisse Fischarten nicht entnommen werden dürfen oder ein sogenanntes Zwischen brittelmass, unter dem und über dem nicht gewisse Fische nicht entnommen werden dürfen. Im allgemeinen wissen die Fischereirechtsinhaber bzgl. ihres eigenen Gewässers am besten Bescheid, was da am besten angepasst ist. Was ich nicht richtig finde, das ist ein allgemeines Entnahmeverbot also C&R auf jeden Fall. Das gibt es aber ohnehin nur mehr sehr selten.

  • Österreich ja super. Habe da lange gelebt. Okay 10 Jahre sind nicht so lange aber hab nie einen Huchen erwischt. Gesehen hat man die schon, nur sind nie rangegangen an meinen Köder. Brot haben die schon gefressen, wenn man was von der Brücke runtergeworfen hat, nur nicht mit Haken :-). Naja. Österreich, man kann mich steinigen oder sonst was ist fortschrittlicher als Deutschland. Mit Sicherheit. Viele Grüße, Johnny.

  • Wie man C&R oder F&F ( Fangen und filetieren) handhabt sollte jedem selbst überlassen sein.

    Wenn ich allerdings die Gesetzestexte der meisten Bundesländer so sehe ich da kein Verbot von C&R, solange ich nicht mit dem Vorsatz keinen Fisch zu entnehmen ans Wasser gehe. Und das muss erstmal bewiesen werden.

    Für das töten eines Wirbeltiers muss ein vernünftiger Grund vorliegen, im Falle des Angelns halt die Verwertung des Fanges. Somit kann ich doch selbst entscheiden ob mir der Zander nicht einfach zu klein oder groß war, oder ich eigentlich nur Barsch esse. In dem Falle wird es kaum zu einer Verurteilung kommen. Solange ich den Fisch wirklich umgehend zurücksetze wird es schwierig gegenteiliges zu beweisen.

    Was hingegen strafbar ist, ist das unnötige oder/und länger anhaltene Qualen zufügen. Und das sahen einige Gerichte bisher mit dem unnötigen messen, wiegen und Fotografieren des Fanges vorm zurücksetzen als erbracht an und sprachen Strafen aus.


    Vielleicht irre ich da ja auch, ich bin schließlich kein Jurist, aber ich weiterhin keinen Grund sehen die 50er Schleie die beim Aalangeln beißt oder den 70+ Zander beim Jiggen ins Jenseits zu befördern... Schleie esse ich nicht und 70+ ist mir zu groß für unseren 3 Personenhaushalt.... und bisher damit auch noch nie Probleme, auch nicht bei Publikum an Angelplatz.


    P.S: leider gelten wohl in einigen Bundesländern andere Vorschriften, sogar Berlin ist wohl drauf und dran die Entnahme jedes Maßigen Fisches zu verlangen... für mich der absolute Unfug und der beste Weg zu leeren Gewässern beim heute herrschenden Angeldruck.

  • Ist doch nicht schlimm. Wenn ich einen Fisch fange, ist er immer so glitschig und zappelt so, da fällt er eben immer ins Wasser.

    Eine Tageskarte oder Jahreskarte ist nicht so billig und ob man was fängt weis man nicht. Fisch ist sicherlich nicht billig, aber auch nicht teurer als Fleisch. Klar kommt auf

    die Sorte an. Aber dass jemand nur angeln geht um was zu Essen zu haben. Ich glaube die Zeiten sind vorbei. In diesem Sinne, leben und leben lassen. Viele Grüße, Johnny.

    Ja dat stimmt. Das haben Fische so an sich:-)

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