Hechtangeln: Erfolgreicher Saisonstart mit Swimbaits

elungener Auftakt im Flachwasser: Zum ­Saisonanfang bringen stark auffällige Swimbaits oft mehr Bisse als Modelle in Naturdekoren.

Gelungener Auftakt im Flachwasser: Zum ­Saisonanfang bringen stark auffällige Kunst­köder oft mehr Bisse als Modelle in Naturdekoren. Foto: M.Brauch

In vielen Regionen Deutschlands darf ab dem 1.Mai wieder auf Hecht geangelt werden. Swimbaits sind ideale Köder für den Saisonstart.

In jedem Gewässer gibt es Räuber, die es immer wieder schaffen, einen großen Bogen um die Köder aller Angler zu machen. So wachsen sie heimlich ab. Und es sind genau diese Fische, die wir unbedingt fangen wollen. Hier kommen die harten Swimbaits ins Spiel: An überfischten Gewässern setze ich gern Modelle ab einer Länge von 17 Zentimetern ein, denn Fische dieser Größe sind auch für Großhechte eine lohnende Beute.

 

Swimbaits sind super Köder zum Saisonstart auf Hecht.

Die Uhr tickt – in vielen Bundesländern ist der Hecht bald offen. Swimbaits sind ideale Köder für den Saisonstart. 
Foto: F.Pippardt

Swimbaits haben ihren Preis

Gute Swimbaits reißen mitunter ein großes Loch in den Geldbeutel. Es ist nicht ungewöhnlich, für einen einzelnen Köder 20 bis 60 Euro zu zahlen. Swimbaits sind mehrteilige Hardbaits, die bei Zug dank der Teilung in einer  S-Kurve auf den Angler zuschwimmen. Die meisten Swimbaits sind „stille“ Köder, also ohne Rasseln im Körper. Sie sind meist sehr natürlich gefärbt und dank der großen Wasserverdrängung (Silhouette) die perfekte natürliche Imitation eines Beutefisches.

 

Swimbaits sind super Köder zum Hechtangeln im Flachwasser

Gerade nach der Schonzeit befinden sich die Hechte noch im Flachwasser in der Nähe ihrer Laichplätze. Diese Stellen angelt Matze Brauch gezielt ab.
Foto: M.Brauch

Auftakt im Flachen

Gerade zum Anfang der Saison fische ich die Köder relativ flach. Die Räuber stehen noch auf ihren Laichplätzen im Flachwasser oder direkt an der Kante zum tieferen Wasser. Die Hechte attackieren Swimbaits gerne von unten, weshalb die Köder dicht unter der Oberfläche geführt werden können.  Die meisten Angler werfen die Swimbaits aus und kurbeln sie langsam wieder ein. Das funktioniert schon gut, noch fängiger werden die Köder jedoch, wenn beim Einholen Spinnstops mit eingebaut werden.

 

Stahlvorfach oder Fluorocarbon, eine kleine Gerätekiste und natürlich die passende Rute – das Gerät zum Angeln mit Swimbaits ist überschaubar.
Foto: M.Brauch

Gerät für Swimbaits

Ich fische die harten Verführer immer von einem festen Punkt aus, also vom verankerten Boot oder vom Ufer. Als Rute verwende ich ein Modell aus der leichten Musky-Angelei. Dieses befördert selbst schwere Köder zielsicher in Richtung Hecht und hat eine „weiche“ Spitzen-Aktion, die unter Belastung in einem harten Rückgrat endet. Das Rückgrat ist wichtig, um bei einem Biss den harten Köder im Maul des Hechtes zu bewegen und die Haken sicher zu setzen.

Dank dieser besonderen Rutenaktion kann ich den Köder allein über die Rolle animieren. Jedes Spiel mit der Kurbel kommt sofort beim Swimbait an. Die weiche Spitzen-Aktion beschleunigt den Köder sanft und natürlich. Ans Ende meiner geflochtenen Schnur habe ich noch zwei Meter Fluorocarbon als Puffer geknüpft, und direkt vor dem Köder fische ich gern ein steifes Titanvorfach.

 

Dieser Artikel wurde im BLINKER-Magazin 05/2018 veröffentlicht.

Titel Blinker Mai 2018

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