Im Test: Fulcrum RMX-Pro von Prologic

Der neue Fulcrum RMX-Pro von Prologic wird Dir zu einhundert Prozent gefallen, wenn Du Wert auf ein langlebiges, praxiserprobtes Produkt legst. Wir haben ihn getestet!

Im Test bewiesen sich die Prologic Fulcrum Bissanzeiger.

Bild: Florian Pippardt

Sechs unterschiedliche Farben könnt ihr am RMX-Pro einstellen. Direkt am Bissanzeiger selbst! Und die Farbe übernimmt der Receiver automatisch.

Ein bisschen retro, ein bisschen geil: Unser Test des Fulcrum RMX-Pro von Prologic fiel sehr positiv aus. Auch Dir wird der Bissanzeiger gefallen, wenn Du Wert auf ein langlebiges, praxiserprobtes Produkt legst.

Erster Test des Fulcrum RMX-Pro am Wasser: Souverän gemeistert

Unsere erste gemeinsame Nacht erlebten wir im März. Direkt eine Härteprüfung für die kleinen Piepser: minus fünf Grad! Eisregen, teilweise Hagel, teilweise nicht definierbar. Ein wenig Sorgen um die Bissanzeiger hatte ich schon, allerdings wusste ich natürlich, dass sie laut Hersteller zu 100 Prozent wasserdicht sind Und: Sie haben überlebt, ganz ohne zu meckern. Wobei – einer meldete sich dann doch kurz, gegen drei Uhr morgens, denn netterweise hängte sich eine Brasse auf. Was auch sonst!

Der Prologic Fulcrum RMX-Pro Bissanzeiger ist komplett wasserdicht und verträgt auch Temperaturen im Minusbereich.

Bild: Florian Pippardt

Minus fünf Grad und zu diesem Zeitpunkt noch sternenklar. Kurz darauf kam undefinierbarer Eisregen – alles steckte der Prologic RMX-Pro locker weg.

Am nächsten Morgen durfte einer der beiden Fulcrum RMX-Pro dann endlich richtig „schreien“, denn ein 24 Pfund schwerer Spiegler saugte sich meinen Pop Up ein. Ich fischte mit einem Chod Rig, die Hauptschnur hing ganz schlaff durch, deshalb stellte ich den Bissanzeiger auf seine sensibelste Stufe. Schon beim ersten Piepser wurde ich wach, beim dritten stand ich an der Rute. Zum Glück, denn der Fisch wäre sonst in einem nahegelegenen Baum verschwunden. Dank der extrem sensiblen Bisserkennung war ich allerdings schnell genug. Der Fulcrum RMX-Pro meisterte den Test in der Praxis souverän.

Die wichtigsten Features: Einfacher Gebrauch dank Kippschalter

Besonders lobend hervorheben möchte ich ein Feature, das total simpel zu sein scheint, sich aber in der Praxis massiv bewährt hat. Der An- und Ausschalter! Kein Druckknopf, sondern wirklich ein Kippschalter. Ich weiß auf den ersten Blick, ob die RMX-Pro Bissanzeiger „an“, „aus“ oder im Lautlos-Modus sind.

Dank der Kippschalter sieht man sofort, ob der RMX-Pro ein- oder ausgeschaltet ist.

Bild: Florian Pippardt

Sowohl Receiver als auch Bissanzeiger sind mit Kippschaltern ausgestattet. Dadurch sieht man sofort, was eingestellt ist, und muss nicht herumprobieren.

Ich will Druckknöpfe nicht verteufeln, der RMX-Pro hat ja auch welche. Aber gewisse Funktionen, die häufig genutzt werden, sollten klar abgetrennt sein. Manche Bissanzeiger sind super minimalistisch und besitzen bloß drei Knöpfe – die dann aber doppelt und dreifach belegt sind. „Die Diode leuchtet vier Mal, wenn ich drücke. Ist er jetzt für lautlos? Oder Batterie alle? Wieso piept er jetzt zusätzlich?“ – glaubt mir, diese Belegungen merkt sich kein Mensch, und es treibt einen in den Wahnsinn.  Aber nun zurück zum Test des Fulcrum RMX-Pro, denn um ihn soll es ja hier gehen.

Ton, Lautstärke, Sensibilität

Neben dem Kippschalter besitzt er auch Druckknöpfe. ABER! Ihre Funktionen sind mit kleinen Symbolen gekennzeichnet. Die Lampe steht für die Farbe der Diode, „T“ für Ton, „V“ für Volume (Lautstärke) und „S“ für Sensibilität. Ganz einfach.

Ton (ihr habt 6 Möglichkeiten), Diodenfarbe (ebenfalls 6, unter anderem mit dem beliebten Lila) und Lautstärke (7 Optionen) sind leicht zu erkennen, man sieht oder hört sie eben.

Der RMX-Pro besitzt auch Druckknöpfe. Diese sind allerdings mit einem Buchstaben oder Symbol markiert, man weiß, wofür sie stehen.

Bild: Florian Pippardt

Der RMX-Pro besitzt auch Druckknöpfe. Diese sind allerdings mit einem Buchstaben oder Symbol markiert, man weiß, wofür sie stehen.

Nur bei der Sensibilität musst Du dir etwas einprägen. Der Fulcrum RMX-Pro bietet dir 4 unterschiedliche Empfindlichkeits-Stufen. Ertönt ein Piep nach dem Knopfdruck, hast Du die geringste Stufe eingestellt. Ertönen vier Piepser, ist er auf maximaler Empfindlichkeit. Leicht zu merken, weil es die einzige Taste ist, bei der man sich etwas einprägen muss.

Cooles Extra: Die Snag Ears lassen sich dreistufig ausziehen und per Drehung fixieren.

Bild: Florian Pippardt

Cooles Extra: Die Snag Ears lassen sich dreistufig ausziehen und per Drehung fixieren.

Fulcrum RMX-Pro Receiver: Auch er besteht den Test, durchdacht bis ins Detail!

Zu den Fulcrum RMX-Pro Bissanzeigern bekommst Du einen Receiver geliefert, der das Tonsignal ins Zelt überträgt. Laut Hersteller ist seine Reichweite bei 200 Meter. Ich habe es nicht ausgereizt, da ich während meiner Tests immer nah an den Ruten schlafen konnte. 200 Meter sind aber ein sehr realistischer Wert für jeden modernen Receiver, ich stelle das nicht infrage.

Auch Receiver des Fulcrum RMX-Pro fiel im Test positiv auf. Er ist vollgepackt mit kleinen, schlauen Extras, wie zum Beispiel einem Bivvy Light.

Bild: Florian Pippardt

Auch Receiver des Fulcrum RMX-Pro fiel im Test positiv auf. Er ist vollgepackt mit kleinen, schlauen Extras, wie zum Beispiel einem Bivvy Light.

Das Bivvy Light lässt sich in zwei Helligkeitsstufen regulieren und leuchtet nicht nur, wenn ein Fisch beißt. Man kann es auch separat anschalten!

Bild: Florian Pippardt

Das Bivvy Light lässt sich in zwei Helligkeitsstufen regulieren und leuchtet nicht nur, wenn ein Fisch beißt. Man kann es auch separat anschalten!

Auch beim Receiver des Fulcrum RMX-Pro findest Du den Kippschalter wieder. Drei Optionen: An, aus oder „Bite & Light“-Modus. Was das sein soll? Ganz einfach, das integrierte Bivvy Light im Receiver fängt während eines Bisses an zu leuchten. Nicht bei jedem Pieps, sonst würde dich jeder Schnurschwimmer aus dem Schlaf reißen. Aber im Falle eines echten Runs wird dein Basislager hell erleuchtet und Du mit hundertprozentiger Sicherheit wach. Das Bivvy Light kannst Du aber auch anschalten, wenn Du keinen Biss hast. Als Innenraum-Beleuchtung beim Kochen zum Beispiel!

Memory-Funktion und schlaue Batterie-Wahl

Ich will meinen Test des Fulcrum RMX-Pro mit zwei coolen Features beenden: Zum einen die Memory-Funktion des Receiver, der Knopf mit dem „M“. Drückst Du ihn, sagt er Dir, welcher der Bissanzeiger zuletzt einen Ton von sich gab. Manchmal ist das wichtig, wenn man zu spät an der Rute ist und nicht klar erkennen kann, welche von beiden „losgelaufen“ ist.

Das „M“ steht für „Memory“ – drückst Du darauf, sagt Dir der Receiver, welcher Bissanzeiger zuletzt einen Ton von sich gegeben hat.

Bild: Florian Pippardt

Das „M“ steht für „Memory“ – drückst Du darauf, sagt Dir der Receiver, welcher Bissanzeiger zuletzt einen Ton von sich gegeben hat.

Und zum zweiten (und abschließend) eine scheinbar simple Sache, die ich sehr zu schätzen weiß: Die benötigten Batterien!

Sowohl der Fulcrum RMX-Pro Bissanzeiger als auch Receiver brauchen AAA-Batterien. Die bekommt man an jeder Tanke und in jedem Discounter für ganz wenig Geld. Wer schon einmal einen Bissanzeiger mit mega abgefahrenen CXV-2000-HDD-13QD Batterien (für 4 Euro das Stück, nur erhältlich bei Amazon) hatte, weiß genau, wieso ich mich darüber freue. 😉

Florians Urteil vom Test des Fulcrum RMX-Pro: Sehr gut! Nicht zuletzt, weil der Hersteller Prologic an relevante Kleinigkeiten gedacht hat. Wie zum Beispiel die Verwendung handelsüblicher Batterien, die man in jedem Discounter bekommt!

Bild: Florian Pippardt

Florians Urteil vom Test des Fulcrum RMX-Pro: Sehr gut! Nicht zuletzt, weil der Hersteller Prologic an relevante Kleinigkeiten gedacht hat. Wie zum Beispiel die Verwendung handelsüblicher Batterien (AAA), die man in jedem Discounter bekommt!

Alle weiteren wichtigen Funktionen sowie technische Details findest Du auf der Website des Herstellers Prologic

 

 

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