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Jahrgang 1962, gelernter Beruf: Staatlich geprüfter Anglist. Lieblingsgewässer: Überall, wo was beißt. Lieblingsmethoden: Finesse-Angeln, Karpfenangeln mit der Pose, FeedernZum Angeln kam ich während eines Urlaubs auf einer holländischen Insel. Mein Vater fing dort mit dem Angeln an, weil es dort sonst nichts zu tun gab. Von da an war ich „infiziert“, wechselte aber bald vom Meer zum Süßwasser. Mein größtes Angelerlebnis? Der Drill einer zehneinhalb Pfund schweren Steelhead an 0,20er Schnur. Noch eine Stunde später zitterten mir die Knie. Angeln heißt für mich Abschalten. In unserer von Stress und Hektik bestimmten Zeit finde ich am Wasser einen Ort der Entspannung.Wenn ich mein restliches Leben nur mit einem Köder fischen dürfte, nähme ich einen frischen Laib Weißbrot. Mit Flocken aus dem weichen Inneren fische ich auf Rotaugen, Brassen und Alande. Mit Wasser angemischten Teig oder die harte Kruste verwende ich auf Karpfen. Und wenn mich am Wasser der Hunger packt, komme ich auch selbst nicht zu kurz.Mein Lieblins-Angelbuch heißt „Casting at the Sun“ von Chris Yates. Ein Werk, in dem Karpfenangeln als Erlebnis beschrieben wird und das ohne die Technik auskommt, die das Karpfenangeln heutzutage beherrscht. Mein größter Reinfall beim Angeln? Beim Feststecken eines Erdspeers im gefrorenen Boden brach dieser und ich rutschte an einer Böschung ab und landete kopfüber im Wasser. Wieder an Land war die nasse Kleidung schnell mit einem Eispanzer umgeben. Ich fuhr mit dem Fahrrad nach Hause, duschte warm und fuhr dann wieder ans Wasser (wo ein Freund inzwischen mein Gerät bewacht hatte). Ich wünsche dem Angeln für die Zukunft, dass es uns in seiner jetzigen Form noch möglichst lange erhalten bleibt und nicht durch Bürokraten und ein falsches Naturschutzverständnis unnötig eingeschränkt wird. Neben dem Angeln lese ich gern oder spiele Gitarre. Außerdem darf meine Frau auch nicht zu kurz kommen.Alle Beiträge
Mit 6 Jahren hat mich der Nachbar mit zum Aalangeln genommen. Dabei ging dann wohl eher zufällig die erste Forelle an den Haken. Später bin ich dann mit Freunden zum Fliegen- und Spinnfischen nach Dänemark gefahren, bevor ich dann zu Beginn der Zweitausender mein Hobby zum Beruf gemacht habe. Neben der Redakteurstätigkeit habe ich mich viele Jahre mit dem Angeltourismus beschäftigt. Viele faszinierende Länder, unglaubliche Fischgründe und atemberaubende Fänge habe ich seitdem erleben dürfen. Und so gibt es glücklicherweise unzählige tolle Momente und Begegnungen in meinem Anglerleben, die ich garantiert nicht mehr vergessen werde. Dafür bin ich sehr dankbar! Das Wichtigste für mich beim Fischen ist nach wie vor die Nähe zur Natur, einfach draußen am oder auf dem Wasser zu sein. Ich befische am liebsten kleine bis mittelgroße Flüsse und das Meer. Zu meinen liebsten Fischarten gehören Schwarzbarsch, Heilbutt und Äsche. Aber eigentlich möchte ich mich da gar nicht so genau festlegen. Viel wichtiger ist es für mich, tolle Momente am Wasser zu erleben, die ich gerne teile. Und so freue mich über den tollen Fang eines Kollegen oder Freundes ebenso wie über den eigenen. Was ich deshalb auch überhaupt nicht mag ist Fangneid – das braucht doch wirklich kein Mensch! Neben dem Angeln ist für mich meine kleine Familie das Wertvollste. Was mich ansonsten noch reizt? Reisen, Billard, Kochen & einfach das Leben genießen.Alle Beiträge
Meine ersten anglerischen Gehversuche machte ich in frühester Jugend an der Seite meines Vaters – damals noch mit Bambus-Stippe und Stachelschwein-Pose. Seither nimmt das „schönste Hobby der Welt” einen nicht unerheblichen Platz in meinem Leben ein. Am Angeln reizt mich vor allem die unglaubliche Vielfalt, denn jedes Gewässer, jeder Fisch, jede Methode und jeder Köder ist anders, und stellt auf eigene Weise stets eine neue kleine Herausforderung dar. Meine Neugier, immer weitere Finessen und Facetten der Angelei kennenzulernen, ist vermutlich auch der Grund, warum ich mich nie auf eine bestimmte Methode oder einen Zielfisch festgelegt habe. Alle Beiträge
Als gelernte Rechtsanwaltsfachangestellte hatte ich nichts, aber auch gar nichts mit dem Angeln zu tun, bis ich 2001 beim Jahr Top Special Verlag gelandet bin. Inzwischen blicke ich auf viele teilweise turbulente Jahre Verlagsleben zurück. Zum Angeln gekommen bin ich während meiner Zeit bei Royal Fishing. Beim internationalen Royal Fishing Jugendangeln in Schweden 2003 hielt ich zum ersten Mal eine Angel in der Hand. Es war eine großartige Erfahrung und ich kam schnell auf den Geschmack sowie auch auf zukünftigen Royal Fishing-Reisen nicht mehr drumherum. Seit Januar 2007 bin ich in die Angelredaktion gewechselt und begleite auch hier die Kollegen gerne ans Wasser. Am Anfang war ich überrascht, wie vielfältig der Angelsport ist und wie unterschiedlich die Herausforderungen - ob vom Boot, vom Ufer, beim Watfischen, am Forellensee - selbst im Fliegenfischen habe ich mich mal probiert. Angeln ist ein großartiges Hobby, welches mich am besten mit der Natur verbindet und den Alltag vergessen lässt. Und seitdem weiß ich auch, dass selbst gefangener Fisch einfach am besten schmeckt! Alle Beiträge
In welchem Alter ich vom Angel-Virus infiziert wurde, weiß ich nicht mehr ganz genau. Ich erinnere mich nur, dass ich mit meinem Vater im Hamburger Hafen unterwegs war und mit einer Bambusrute Aale und Kaulbarsche gefangen habe. Da war ich schätzungsweise 7 oder 8 Jahre alt. Daraus ist dann langsam aber sicher eine echte Leidenschaft geworden - und 1979 bin ich dann als 12-jähriger in den Alster Angelverein eingetreten. Von da an habe ich anglerisch so ziemlich alles mal gemacht: Spinnfischen, Stippen, Fliegenfischen, Meeresangeln, Karpfenangeln ... 1992 habe ich es dann sogar geschafft, mein Hobby zum Beruf zu machen und als Redakteur bei der AngelWoche angefangen. Und da bin ich noch heute ...Alle Beiträge
Im Alter von sechs Jahren habe ich im Urlaub in Ostfriesland meinen ersten Fisch, ein Rotauge, gefangen. Als mir dann kurze Zeit ein Karpfen die Schnur sprengte, war es um mich geschehen. Seitdem kann ich die Finger nicht mehr von der Rute und der Rolle lassen. Auch wenn ich gerne auf unterschiedliche Fischarten angle, hat es mir das Karpfenangeln ganz besonders angetan, weil man bei dieser Technik kapitale und kampfstarke Fische fangen kann – gepaart mit dem Erholungsfaktor des Ansitzangelns. Aber auch das Angeln am Forellensee steht bei mir hoch im Kurs, weil es so komplett anders ist als das Fischen auf Karpfen mit modernen Methoden.Alle Beiträge
Soweit ich mich erinnern kann, habe ich mit fünf Jahren das erste Mal eine Angel in der Hand gehalten. Mein Vater hat meinen Bruder und mich damals mit an einen See in meiner mecklenburgischen Heimat mitgenommen. Im strömenden Regen fing er einen Hecht – keinen besonders großen, aber immerhin einen Hecht. Dieses Erlebnis hinterließ mächtig Eindruck bei mir, so dass ich angefixt war und auch weiterhin mit zu seinen Angeltouren wollte. Ich muss mich wohl nicht ganz so schlecht dabei angestellt haben, denn mit sechs Jahren bin ich dann schon in einen Verein eingetreten. In den vergangenen Jahren gab es viele schöne Erlebnisse am Wasser. Am nachhaltigsten sind aber die Geschichten, die mehr als ausufernde Fänge gebracht haben – wie eine zufällige Angelbekanntschaft, die sich mit jedem weiteren gemeinsamen Ansitz zu einer echten Freundschaft entwickelte. Heute greife ich am liebsten zur Spinnrute – vorzugsweise zum Zanderangeln an der Elbe oder zum Dorschfang an der Ostsee.Alle Beiträge
Meine "Angelkarriere" begann in Ungarn. Mit meinem Vater setzte ich mich an den großen Balaton und fing mit Pose und auf Grund meine ersten Karpfen. Später, packte mich das Raubfisch-Fieber. Mit Spinnrute und Kunstköder bewaffnet machte ich nun die großen Flüsse wie Elbe, Saale und Rhein unsicher. Dabei habe ich es vorwiegend auf Zander abgesehen. Aber auch Hechte, Barsche und Rapfen sind bei mir stets willkommen. Ich liebt es einfach in der Natur zu sein und die Kombination aus Ruhe und purem Adrenalin zu verbinden. Egal ob es dabei an der Spinnrute einschlägt oder der Bissanzeiger an der Grundrute ausschlägt. Alle Beiträge
Das Angeln wurde mir sozusagen vererbt von der väterlichen Linie. Aufgeregt stellte ich als Kind schon den Flossenträgern nach und liebte es, in der Natur unterwegs zu sein. Später in der Jugendgruppe des SFV Büchen e.V. dann das erste Meeresangeln - mit der MS Christa von Heiligenhafen aus! Da war ich 14. Meine ersten Meeresfänge da: 1 Hornhecht (was ist das denn für ein komischer Fisch??!), 1 Dorsch (Zielfisch!) - seitdem infiziert mit dem Virus Meeresangeln... Kann man nix gegen tun, unheilbare Krankheit, lebenslang... Linderung verspricht nur das Fischen am und auf dem Meer, das versuche ich dann eben so oft wie möglich, um den Schmerz nicht zu groß werden zu lassen ;-)Alle Beiträge
Beruflich orientierte ich mich im Januar 1999 neu und wechselte von der Juristerei in den Journalismus. Damit begann meine Fliegenfischer-Laufbahn – sowohl in der Redaktion als auch am Wasser. Nach vielen Lehr- und Leerstunden gelingt es mir, den einen oder anderen Fisch zu landen. Zusammen mit Chefredakteur Michael Werner produziere ich als Chefin vom Dienst die neuesten Ausgaben von FLIEGENFISCHEN. Alle Beiträge
Ich bin am - und über weite Strecken im - Großensee bei Hamburg aufgewachsen. Meine ersten Rotaugen habe ich zusammen mit unserem Dorfpolizisten an der Bille gefangen. Noch heute bin ich (fast) jeden Tag an Großensee und Bille. Heimatverwurzelt nennt man das wohl. Neben dem Angeln gilt meine Liebe meiner Familie, der Feuerwehr und meinen zwei alten Motorrädern… Alle Beiträge
Ich war 8 Jahre alt, als mich der Sohn unseres Försters mit an den Waldsee nahm. Zuerst dachte ich "Angeln – hmmm, langweilig!" Doch schon nach dem ersten Barsch war ich total begeistert und vollständig infiziert. Von da an ging es richtig los – und es ist keine Besserung in Sicht.Alle Beiträge
Mit vier Jahren umklammerte ich ganz fest meine erste Meerforelle. Sie reichte mir vom Kinn bis an die Knie. Nicht selbst gefangen, sondern von meinem Vater fürs Foto im Familienalbum arrangiert. 10 Jahre später hatte ich dann endlich meine erste eigene Mefo am Band. Ungefähr genau so groß, etwa vom Kinn bis zum Bauchnabel ;-) Nach ungezählten Fischen von Aal bis Zander war es dann naheliegend, Fischereibiologie zu studieren. Nach dem Diplom ging es direkt zur AngelWoche, wo ich bis heute mit großem Vergnügen und aktuell von der Fischfront berichte.Alle Beiträge
In meinem Angler-Leben gab es verschiedene Phasen. In der ersten Phase habe ich mich über jeden noch so kleinen Fisch gefreut. In der zweiten Phase habe ich mich über jeden großen Fisch gefreut. Jetzt bin ich in der dritten Phase. Das ist die, in der man sich über schöne Fische freut. Alle Beiträge
Jahrgang 1959, seit 25 Jahren bei der AngelWoche. Agrarbiologe. Zum Angeln gekommen – natürlich – über den Papa. Erster Fisch mit 12 Jahren, eine Äsche aus der Kyll, gefangen an einer 5-m-Bamusrute o h n e Rolle. Zielfisch seit 25 Jahren: Meerforelle und Lachs, aber es wurde eine Inkompatibilität zu diesen Fischarten fest gestellt: alle fangen nur ich nicht! ;-) Weitere Hobbies: Mykologie (Pilzkunde), malen und Musik (elektronisch & ProgRock) hören und komponieren.Alle Beiträge
Seit 1990 bin ich „hauptberuflicher Angler“, zunächst als Redakteur bei Rute&Rolle, seit 1993 beim Blinker und stellvertretender Chefredakteur beim Esox und seit 1998 Chefredakteur von FliegenFischen. Anglerisch habe ich echt alles durch, was man so machen kann: Stippfischen, Grundangeln, Karpfen mit Boilie, Spinnfischen, Meeresangeln, Big Game. Obwohl ich kein Purist bin fische ich heute fast nur noch mit der Fliegenrute und fange meine Fische. Am liebsten übrigens Meerforellen, meine ersten fing ich 1984. Ob ich überhaupt noch ne Spinnrute habe? Klar! Ich bin zwar Fliegenfischer, aber nicht blöd ;-)Alle Beiträge