6. Was stört dich bei anderen Anglern?
Fangneid,
Geheimniskrämerei, Kapitalen-Wahn bei Geringschätzung kleiner Fische
sowie Klatsch & Tratsch, wenn sie mit übler Nachrede verbunden sind.
7. Welchen Fisch möchtest du unbedingt noch fangen?
Irgend
etwas Verrücktes: einen Sonnenrochen auf dem Mars, einen Piranha beim
Eisangeln oder den ersten Stichling über vier Pfund. Ersatzweise einen
wilden Barramundi in „Downunder“.
8. Was wünschst du dem Angeln für die Zukunft?
Die längst überfällige Wertschätzung in Politik, Wissenschaft und Gesellschaft.
9. Welches war Dein größter Reinfall beim Angeln?
Eine
Kindheitssünde in den wunderschönen Parkanlagen von Potsdam-Sanssouci:
Ich war so vertieft in das verbotene Goldfischangeln im Springbrunnen,
dass es tatsächlich zwei Parkwächtern gelang, sich unbemerkt bis auf
Armlänge heran zu schleichen. Dadurch konnte ich nicht mehr testen, ob
die Farbe des Vorfachs den Fangerfolg beeinflusst…
10. Gibt es ein Leben/Hobby neben dem Angeln?
Unbedingt! Frau und Tochter geben Halt im Leben. Das Sammeln von Käfern bewahrt die kindliche Freude an der Vielfalt
der Natur. Lesen hält das Gehirn fit. Da ich beim Angeln überwiegend
aktiv pirsche und dabei pro Tag oft einige Kilometer zurücklege, finde
ich die nötigen Momente der Ruhe und Passivität bei der Jagd.