Diese Zährten fielen auf den Maisköder rein.
© Edwin Hartwich
Mais ist ein echter Superköder: Er ist leicht zu beschaffen, hält stundenlang am Haken, kann ohne große Vorbereitung angefüttert werden, lässt sich aromatisieren und färben – und fängt (fast) immer. Karpfen mögen ihn ebenso wie Rotaugen und Brassen, Schleien und Rotfedern, Graskarpfen und manchmal sogar Teichforellen. Nur auf Raubfische und im Meer muss das goldene Korn passen.
Warum der Köder so fängig ist, darüber lässt sich bestens spekulieren. Liegt es an der maulgerechten Größe, der auffallenden Farbe, dem süßlichen Geschmack? Besonders nahrhaft ist Mais nicht, denn im Vergleich zu einem Boilie beispielsweise ist der Eiweißgehalt verschwindend gering. Dennoch gilt Hartmais als erstklassiger Karpfenköder.
Dosenmais gibt es in jedem Supermarkt. Er kann direkt aus der Dose angeködert werden, wobei der Saft der Konserve zu schade zum Wegkippen ist; er ist ein prima Aroma für unser Grundfutter. Angebrochener Dosenmais ist nur maximal zwei Tage haltbar, kann aber eingefroren werden. Nach dem Auftauen sollte er sofort verbraucht werden.
Spezieller Angelmais aus dem Fachgeschäft ist nicht zum menschlichen Verzehr geeignet. Er ist in der Regel haltbarer, manchmal auf Grund seiner zusätzlichen Duftstoffe auch fängiger, aber natürlich auch teurer.