Kleine Schleien fressen auch große Würmer. Aber mit einer kleineren Portion hätte es der Fisch leichter.
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Mit einem Tauwurm lässt sich jeder unserer Angelfische betören – vom kleinen Weißfisch bis zum großen Wels. Über die Portionsgröße steuert man, was anbeißen soll: Je fetter der Happen, desto fetter die Beute.
Das kleinste Häppchen, das ein Tauwurm liefern kann, ist ein etwa fünf Millimeter langes Stück aus dem helleren Schwanzteil des Wurms. Man trennt es zweckmäßigerweise mit einem scharfen Messer oder einer kleinen Schere ab, kann es aber notfalls auch mit Finger und Daumennagel abzwacken. Das Stück, was man erhält, ist etwa so groß wie ein Maiskorn und kann auch genauso angeködert und benutzt werden. Es ist ein sehr guter Köder für Friedfische ab Rotaugengröße und fängt mitunter besser als Mais oder Maden.
Ein zwei bis vier Zentimeter langes Stück aus dem Schwanzteil ist das Universellste, was man in Sachen Tauwurm anködern kann. Damit kann man praktisch alles fangen. Überdies sind Tauwurmstücke auf einem 8er oder 6er Haken der „schnellste“ Aalköder, den es gibt: Bei einem Biss wird sofort angeschlagen, und der Fisch hängt in 8 von 10 Fällen, ohne den Haken zu verschlucken. Jedoch ist der Vorteil auch der Nachteil des Wurmstücks: Alle Fische mögen es.