Naturköder | Köderfisch| 11.11.2009
Wenn die Fetzen fliegen
Fliegender Wechsel: Das untere Schwanzstück ist ausgelaugt, das obere ist frisch - und fängiger.
Fetzen bieten viele Vorteile: Erstens lassen sie sich perfekt auf die Größe und den Appetit des Zielfisches abstimmen. Zweitens ist der Bedarf an Köderfischen leicht zu decken; ein 250-Gramm-Rotauge kann für einen ganzen Tag ­reichen. Und drittens sticht ein Fetzen unter den natürlichen ­Fischen hervor – was nicht selten Bisse bringt. Hier ein paar fetzige Varianten:
Stückwerk: Ein abgeschnittenes Fischstück eignet sich zum Grund­angeln, zum Beispiel auf Aal und Quappe. In der Regel versprechen weiche Stücke wie der Schwanz mehr Fangerfolg als harte wie der Kopf.
Feines Filet: Ein kleiner Streifen, aus der Fischflanke geschnitten, ist von unwiderstehlichem Reiz. Vor allem beim Angeln in der Strömung oder beim aktiven Einholen: Dann flattert er verführerisch.
Dünne Häute: Auch bloße Fischhaut, etwa vom Barsch, ist ein ausgezeichneter Köder. Einen fischförmigen Streifen schneiden, mit einem oder zwei Haken versehen und aktiv anbieten, zum Beispiel beim Wurfangeln mit Pose.
Frische fängt: Aus der Tatsache, dass ein Fischfetzen ewig am Haken hält, dürfen Sie nicht schließen, dass er auch ewig fängt. Fetzen laugen schnell aus, man sollte sie alle 45 bis 60 Minuten durch ­frische Köder ersetzen. Danach steigt die Bissquote auffallend.
Anködern - Anlocken - Fangen
Fetzenköder richtig präsentiert
Klicken Sie auf ein Bild, um die Bildergalerie zu starten (3 Bilder)
AngelWoche • ESOX • FLIEGENFISCHEN • KUTTER & KÜSTE • AERO INTERNATIONAL
fliegermagazin • ROTORBLATT • fotoMAGAZIN • FOTOwirtschaft • GOLFmagazin
JÄGER • outdoor.markt • Mein Pferd • ST.GEORG • segeln • tauchen
tennis magazin • OUTDOOR Action • JAHR TSV Abo-Shop • JAHR TSV Shop
JAHR TOP SPECIAL VERLAG • Royal Fishing Club