Das Zubehör für die Herstellung eigener Boilies.
© Gregor Bradler
Bevor man den dicken Karpfen nachstellen kann, muss erst einmal ein Vorrat an Boilies zum Füttern und Fischen angelegt werden. Um die Herstellung der „Wunderkugeln“ wird oft ein großes Geheimnis gemacht. Jeder Karpfenspezi hat ein Erfolgsrezept, das er hütet wie seinen Augapfel. Aber keine Angst, so schwer ist das Boilierollen gar nicht! Wenn man ein paar Grundregeln beachtet, kann jeder seine eigenen Boilies herstellen und damit Karpfen fangen.
Die Basis aller Boilies ist der Mix, der aus mehreren Zutaten zusammengestellt wird. Es gibt Unmengen an möglichen Ingredienzien zur Herstellung einer solchen Mischung. Hier werden nur ein paar mögliche Bestandteile genannt, die sich einfach aus dem Supermarkt oder dem Angelladen besorgen lassen. Als Grundlage für die Mischung eignet sich z.B. gemahlenes Vogelfutter mit hohem Kohlenhydratgehalt oder Fischmehl bzw. gemahlene Forellenpellets mit hohem Proteinanteil. Hart- oder Weichweizengries ist ein guter Binder, Sojamehl hat einen nussigen Eigengeruch und sorgt für eine gute Rollbarkeit des Teigs. Maismehl ist preiswert und ein guter Kohlenhydratlieferant.