BLINKER-Fischlexikon
Fischlexikon

Wissenswertes über die Fische unserer Flüsse, Seen und Meere finden Sie auf diesen Seiten. Wir haben die Informationen für Sie so kompakt wie möglich gehalten. Alles Weitere finden Sie dann in den einzelnen Fisch-Steckbriefen. Haben Sie Anregungen? Bitte schicken Sie eine Mail an redaktion@blinker.de.

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Wels

Silurus glanis
französisch : SILURE
englisch : CATFISH
italienisch : SILURO

WACHSTUM
Ab einem Meter Länge und etwa 12 Pfund Gewicht hat der Wels ein Gesicht. Bis 1,30 m und etwa 25 bis 30 Pfund hat man einen Durchschnitts-Wels gefangen. Richtig kapital sind Welse erst ab 1,80 m und 80 Pfund. Waller bis über 300 Pfund sind möglich. 200-Pfünder um 2,50 m Länge sind bei uns realistisch.

VORKOMMEN
Am liebsten mag es der Wels, wenn es um seine sechs Barteln ordentlich rauscht. Der flache Kopf und der lange, spitz zulaufende Schwanz sind selbst stärkstem Strömungsdruck gewachsen. Der Rhein und ­seine Nebenflüsse Main und Neckar sind am häufigsten in den aktuellen Fanglisten genannt. Wels­trächtig sind auch das Flußsystem der Oder und das Einzugsgebiet der ­Donau. Aber auch an ­vielen anderen Flüssen und an etlichen Bagger­­seen, Talsperren und großen Naturseen steigt das Wels-Fieber. Und das ­alles wegen erfolg­reichem Besatz. Und wegen ein, zwei Grad ­wärmerem ­Wasser, das uns die Klima-Erwärmung der letzten Jahre gebracht hat.

Weitere Infos im Steckbrief Wels

Wittling

Merlangius merlangus
englisch : WHITING
französisch : MERLAN
holländisch : WIJTING
dänisch : HVILLING

WACHSTUM
Mittlere Größe: 30 Zentimeter, dann drei Jahre alt. Fische bis 40 Zentimeter werden häufiger gefangen. Größere Wittlinge sind selten, die maximale Länge von Wittlingen liegt bei 70 Zentimetern.

VORKOMMEN
Wittlinge hausen in der Schelfregion unserer Meere in Tiefen bis zu 200 Metern. Sie bevorzugen Sand- und Schlammgrund, stehen aber manchmal auch an tiefen Molen, Riffen oder Wracks. Haupt- Verbreitungsgebiet: Nordsee und Nordostatlantik; außerdem Kattegat und westliche Ostsee. Im Süden um die iberische Halbinsel und im nördlichen Mittelmeer lebt eine Unterart.

Weitere Infos im Steckbrief Wittling

Wolfsbarsch

Dicentrarchus labrax
englisch : BASS oder SEABASS
französisch : BAR COMMUN oder LOUP
holländisch : ZEEBAARS
spanisch : LUBINA

WACHSTUM
Wolfsbarsche wachsen langsam, aber stetig. Erst mit zwölf ­Jahren erreichen die Fische die Durchschnitts­länge von 60 Zentimeter. Das sind dann Energiebündel mit exzellenter Kondi­tion, die zäh an der Angel kämpfen. Doch die Wolfsbarsche können noch viel größer werden: bis 100 Zentimeter. Normalerweise fängt man Fische, die um drei Pfund wiegen.

VORKOMMEN
Der Wolfsbarsch mag’s gern ­etwas wärmer, denn er gehört zur Familie der Zackenbarsche, die zum ­allergrößten Teil in tropischen Meeren lebt. Unser Wolfsbarsch ist gemeinsam mit seinem Vetter, dem ­Gefleckten Wolfsbarsch ­(Dicentrarchus punctatus), ­sozusagen das Nordlicht dieser großen Fischfamilie.

Das Hauptverbreitungsgebiet der gefräßigen Räuber finden wir ­südlich von England entlang der Atlantik­küste. Im Sommer ziehen die Fische in Trupps durch den Kanal in die Nordsee bis hinauf an die südnorwegische Küste. Und zwar in den letzten Jahren immer häufiger, wie die zunehmenden Fänge, beispielsweise an der niederländischen ­Küste, beweisen. Rund um die britischen ­Inseln, in Frankreich, ­Spanien und Portugal zählt der kämpferische Wolfsbarsch zu den beliebtesten Angelfischen überhaupt.

Weitere Infos im Steckbrief Wolfsbarsch

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